{"id":11608,"date":"2009-06-18T00:00:00","date_gmt":"2009-06-17T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090618-01n"},"modified":"2009-06-18T00:00:00","modified_gmt":"2009-06-17T22:00:00","slug":"bmelv-neun-millionen-euro-fuer-verbundprojekte-zur-stofflichen-nutzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bmelv-neun-millionen-euro-fuer-verbundprojekte-zur-stofflichen-nutzung\/","title":{"rendered":"BMELV: Neun Millionen Euro f\u00fcr Verbundprojekte zur stofflichen Nutzung"},"content":{"rendered":"<p><b>Gert Lindemann, Staatssekret\u00e4r im Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), \u00fcbergab am 17. Juni 2009 die Zuwendungsbescheide f\u00fcr drei umfangreiche Forschungsverbundvorhaben. Die Forscherinnen und Forscher werden gemeinsam mit der Industrie biobasierte und naturfaserverst\u00e4rkte Kunststoffe aus land- und forstwirtschaftlichen Rohstoffen entwickeln. Das Ziel bestehe darin, die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette integriert zu bearbeiten. Damit werde ein weiterer wichtiger Schritt in der F\u00f6rderung der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe getan, denn nachwachsende Rohstoffe sind die Basis der chemischen und Kunststoffindustrie von morgen.<\/b><\/p>\n<div style=\"float:right;margin-left:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090618-01\/stoffverbund.jpg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"Staatssekret\u00e4r Gert Lindemann (vierter <br \/>von links) mit den Zuwendungsempf\u00e4ngern&#8221;><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px;\" align=\"left\">Staatssekret\u00e4r Gert Lindemann (vierter <br \/>von links) mit den Zuwendungsempf\u00e4ngern<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Die Verbundprojekte gehen auf eine Bekanntmachung des BMELV aus dem Jahr 2007 zur\u00fcck. &#8220;Unser F\u00f6rderschwerpunkt sollte sowohl Forschungseinrichtungen als auch Wirtschaftsunternehmen motivieren, gemeinsame Netzwerke zu bilden, die jeweils die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette einbeziehen&#8221;, sagte Lindemann bei der \u00dcbergabe der Zuwendungsbescheide im Bundeslandwirtschaftsministerium. &#8220;Dieses Ziel haben wir erreicht. Wir erhoffen uns von den Netzwerken einen schnelleren Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft. Nachwachsende Rohstoffe sollen so effizienter in der industriellen Produktion etabliert werden&#8221;, so Lindemann weiter.<\/p>\n<p><b>FENAFA-Netzwerkverbund<\/b><br \/>Im FENAFA-Netzwerkverbund (FENAFA = Forschung, Entwicklung, nachwachsende Rohstoffe, Fasern) zu naturfaserverst\u00e4rkten Kunststoffen f\u00f6rdert das BMELV insgesamt 15 Projektnehmer mit knapp 3 Millionen Euro. FENAFA steht f\u00fcr &#8220;Ganzheitliche Bereitstellungs-, Verarbeitungs- und Fertigungsstrategien von Naturfaserrohstoffen&#8221; und wird von der TU Chemnitz koordiniert. Das BMELV unterst\u00fctzt hier vor allem kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen.<\/p>\n<p><b>Forschungsverbund Biopolymere<\/b><br \/>Der Forschungsverbund Biopolymere, koordiniert vom Fraunhofer Institut f\u00fcr angewandte Polymerforschung, zielt auf die Entwicklung, Optimierung und Verarbeitung nat\u00fcrlicher Basispolymere. Das Konzept umfasst eine h\u00f6here Wertsch\u00f6pfung aus Rest- bzw. Nebenstr\u00f6men der Agrar- und Zellstoffproduktion, die Substitution synthetischer Polymere in Verpackungen und Sch\u00e4umen und die Verarbeitung biobasierter Kunststoffe. Der Verbund besteht aus 14 Teilprojekten und wird mit rund 2,6 Millionen Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><b>Systembiotechnologie nachwachsender Rohstoffgewinnung<\/b><br \/>Das Projekt Systembiotechnologie nachwachsender Rohstoffgewinnung (SynRg&reg;) schlie\u00dflich stellt sich zum Ziel, petrochemische Produkte durch die Herstellung hochwertiger Polymere auf Basis von Fetts\u00e4uren und Fetts\u00e4urederivaten zu ersetzen. Auch bei SynRg wird wie bei den beiden anderen Forschungsverb\u00fcnden jeweils die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette vom pflanzlichen Rohstoff \u00fcber chemische Zwischenstufen bis hin zum fertigen Produkt integrativ betrachtet und bearbeitet. Das BMELV stellt den an SynRg beteiligten 10 Forschungseinrichtungen und 7 Unternehmen rund 3,3 Millionen Euro F\u00f6rdermittel zur Verf\u00fcgung. Koordiniert wird der Verbund von der Phytowelt Green Technologies GmbH.<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen<\/b>:<br \/>N\u00e4heres zu den Verbundprojekten finden Sie in der <a href=\"http:\/\/www.nachwachsenderohstoffe.de\/projekte-foerderung\/projekte\/suche.html\" >Projektdatenbank<\/a> der FNR unter folgenden F\u00f6rderkennzeichen:<\/p>\n<ul>\n<li>FENAFA: 22026907, 22023508 &#8211; 22025708<\/li>\n<li>Biopolymere: 22028607, 22025808 &#8211; 22026208, 22026408 &#8211; 22027108<\/li>\n<li>SynRg: Projektbeschreibung wurde noch nicht auf der Internetseite eingestellt, da noch nicht begonnen<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Gert Lindemann, Staatssekret&auml;r im Bundesministerium f&uuml;r Ern&auml;hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), &uuml;bergab am 17. Juni 2009 die Zuwendungsbescheide f&uuml;r drei umfangreiche Forschungsverbundvorhaben. 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