{"id":11595,"date":"2009-03-04T00:00:00","date_gmt":"2009-03-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090304-02n"},"modified":"2009-03-04T00:00:00","modified_gmt":"2009-03-03T22:00:00","slug":"nova-bericht-wandbaustoffe-aus-hanfschaeben-und-kalk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/nova-bericht-wandbaustoffe-aus-hanfschaeben-und-kalk\/","title":{"rendered":"nova-Bericht: Wandbaustoffe aus Hanfsch\u00e4ben und Kalk"},"content":{"rendered":"<p><b>Eine bei der Verarbeitung breiartige Masse aus Hanf und Kalk \u2013 ungew\u00f6hnlich und \u00fcberraschend vielseitig ist dieser \u00f6kologische Baustoff, aus dem im Spritzverfahren ganze W\u00e4nde entstehen. Attraktiv wird das Material durch die Kombination seiner Eigenschaften: Bei geringem bis sehr geringem Gewicht vereint der Naturbaustoff mit positiver CO<sub>2<\/sub>-Bilanz sehr gute w\u00e4rme- und feuchtetechnische wie auch akustische Eigenschaften bei schneller und kosteng\u00fcnstiger Verarbeitung. In Frankreich und England sind Hanf-Kalk-Baustoffe l\u00e4ngst in der Baupraxis angekommen, in Deutschland beschr\u00e4nkte man sich bisher auf den Einsatz von Hanfsch\u00e4ben<sup>*<\/sup> als Zuschlagstoff f\u00fcr herk\u00f6mmlichen Lehm- oder Kalkputz.<\/p>\n<div style=\"float:right;margin-left:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090304-02\/Schaeben.jpg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"Unbehandelte Hanfsch\u00e4ben bilden die Leichtfraktion <br \/>des neuen Baustoffs.&#8221;><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px;\" align=\"left\">Unbehandelte Hanfsch\u00e4ben bilden die Leichtfraktion <br \/>des neuen Baustoffs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Das Baumaterial \u2013 Hanf und Mineralien <\/b> <br \/>Der Hanf-Kalk-Baustoff besteht zu 33 M.-% aus Hanfsch\u00e4ben, zu 66 M.-% aus einem vorformulierten Bindemittel gem\u00e4\u00df der Norm EN 459, das speziell f\u00fcr den Einsatz von Sch\u00e4ben als Zuschlagsstoff in Baustoffen entwickelt wurde. Haupts\u00e4chlich besteht dieses aus den anorganischen Bindemitteln Kalkhydrat (Ca(OH)<sub>25<\/sub>) und Zement, sowie mineralischen F\u00fcllstoffen und \u00f6kologisch unbedenklichen Additiven und Wasser. Der Wasser-Bindemittelgehalt wird auf das gew\u00e4hlte Verarbeitungsverfahren (Spritzverfahren oder &#8220;von Hand&#8221;) abgestimmt. <\/p>\n<p>Hanf-Kalk-Baustoffe sind leicht bis sehr leicht und haben sehr gute w\u00e4rme- und feuchtetechnische, wie auch akustische Eigenschaften. Infolge ihres hohen W\u00e4rmespeicherverm\u00f6gens erweisen sich die Hanfsch\u00e4ben auch g\u00fcnstig hinsichtlich des W\u00e4rmedurchgangsverhaltens bei zeitlich ver\u00e4nderlichen W\u00e4rmelasten. Entsprechend wird der W\u00e4rmezutritt in die Konstruktion bei direkter Besonnung deutlich verz\u00f6gert. Die bei fehlendem W\u00e4rmespeicherverm\u00f6gen von Baukonstruktionen sich einstellenden Spitzen der Raumtemperaturen k\u00f6nnen so deutlich ab- gemildert werden und schaffen damit eine gr\u00f6\u00dfere Wohnbehaglichkeit, insbesondere w\u00e4hrend der hei\u00dfen Sommermonate. <\/p>\n<p>In Bezug auf ihre W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit ordnen sich die Hanf-Kalk-Baustoffe in das Spektrum etablierter Baustoffe ein, besonders Porenbeton weist \u00e4hnliche Werte auf. Explizite D\u00e4mmstoffe bieten in jedem Fall bessere Kennwerte. Doch weisen Hanf- Kalk-Baustoffe weitere positive Eigenschaften auf, die neben den g\u00fcnstigen w\u00e4rmetechnischen Eigenschaften auch ein attraktives Feuchteverhalten und einen g\u00fcnstigen Schallschutz aufbieten. <\/p>\n<p>Gerade das Feuchteverhalten von Baustoffen nimmt eine immer wichtigere Bedeutung in der Baustoffbewertung von Planern und Bauherren ein. Bauphysikalisch g\u00fcnstig erweisen sich diffusionsoffene und kapillaraktive Wandbaustoffe. Baustoffe aus Hanfsch\u00e4ben und Kalk weisen ein derartiges Verhalten auf. Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgen sie zudem \u00fcber ein hohes Feuchtspeicherverm\u00f6gen, so dass bei erh\u00f6hten Raumluftfeuchten durch die positiven Sorptionseigenschaften Feuchte angelagert werden kann, die dann bei niedrigeren Raumluftfeuchten wieder an die Umgebung abgegeben wird, so dass von einer nat\u00fcrlichen Regulierung der Raumluftfeuchte gesprochen werden kann, die zu einem f\u00fcr den Nutzer angenehmen Raumklima f\u00fchrt. <\/p>\n<p>Hinsichtlich des Schallschutzes ist die im Vergleich zu sonstigen w\u00e4rmed\u00e4mmenden Baustoffen h\u00f6here Masse der Hanf-Kalk- Baustoffe aufzuf\u00fchren, so dass g\u00fcnstigere Schallschutzwerte erreicht werden k\u00f6nnen. Die mineralische Einbindung der Hanfsch\u00e4ben verleiht den Hanf-Kalk-Baustoffen zudem ein g\u00fcnstiges Brandverhalten, der Baustoff gilt als nicht brennbar. Daneben sind sie best\u00e4ndig gegen\u00fcber Ungeziefer und gelten als umweltvertr\u00e4glich, da deren Herstellung aus \u00fcberwiegend nachwachsenden Rohstoffen einen geringen Stoff- und Energieverbrauch von der Herstellung bis zum R\u00fcckbau erfordern. Zus\u00e4tzlich zu den bereits genannten g\u00fcnstigen Eigenschaften sind sie g\u00e4nzlich recyclebar. <\/p>\n<p>Die Kosten der Rohstoffe f\u00fcr dieses Produkt liegen nach ersten Vorkalkulationen bei ca. 110 \u20ac\/m<sup>3<\/sup> ab Werk, ohne Ber\u00fccksichtigung von Transportkosten, Handelsmargen und Verfahrenskosten; ca. 40% der entstehenden Kosten entfallen auf die Hanfsch\u00e4ben, w\u00e4hrend die hydraulischen Bindemittel 60% der Kosten verursachen. <\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090304-02\/HemcreteSpraying3.jpg\" align=\"right\" style=\"margin-left:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"HemcreteSpraying3.jpg\"\/><b>Die Verfahrenstechniken \u2013 leicht gespritzt statt schwer gemauert<\/b><br \/>Wesentliches Augenmerk f\u00fcr die Nutzung des Hanf-Kalk-Baustoffes liegt auf der Verwendung als Wandbaustoff. Dabei werden die anfallenden Lasten \u00fcber ein lastabtragendes Rahmenwerk aufgenommen und abgeleitet. Vorzugsweise im Sinne des \u00f6kologischen Gesamtansatzes kann dies als Holzst\u00e4nderwerk ausgef\u00fchrt sein, wobei aber auch integrierte Tragwerke aus Stahl und Stahlbeton geeignet w\u00e4ren, um je nach Einsatzfall, den erforderlichen Lasten in Wohn- und Industriegeb\u00e4uden gerecht zu werden. <\/p>\n<p>Der Hanf-Kalk-Baustoff dient als Raum abschlie\u00dfender Wandbaustoff, wobei das Rahmenwerk komplett umh\u00fcllt wird. Der Aufbau der Wand erfolgt im Spritzverfahren gegen ein Schalsystem, das nach Beendigung des Spritzens abgenommen und weiterverwendet werden kann. <\/p>\n<p>Nach dem Austrocknen und ausreichender Erh\u00e4rtung der Wand erfolgt das Verputzen vorzugsweise mit einem Kalk-Zement- Putz. Den Abschluss bildet eine Putzschicht, welche in konventioneller Weise (&#8220;mit der Kelle&#8221;) oder ebenfalls gespritzt aufgebracht wird. Besondere Struktureffekte lassen sich durch die kombinierte Beimischung von Hanfzellulose, -fasern und -sch\u00e4ben erzielen. Ein weiteres Einsatzgebiet stellt der Restaurationsbereich dar. Dabei werden Hanf-Kalk-D\u00e4mmputze, vollfl\u00e4chig innenseitig auf die bestehende Wand aufgespritzt und oberfl\u00e4chenbehandelt. Hanf-Kalk-Baustoff kann weiterhin als Bodenausgleichsschicht oder Zwischensparrend\u00e4mmung im Dachausbau eingesetzt werden. <\/p>\n<div style=\"float:right;margin-left:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090304-02\/HemcreteWallUseMed.jpg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"Der Hanfsch\u00e4ben-Kalk-Baustoff <br \/>wird aus ungew\u00f6hnliche Weise <br \/>verarbeitet: Er wird auf eine <br \/>senkrechte Schalung gespritzt. <br \/>Bilder: Hemcore, Tradical\/Llhoist&#8221;><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px;\" align=\"left\">Der Hanfsch\u00e4ben-Kalk-Baustoff <br \/>wird aus ungew\u00f6hnliche Weise <br \/>verarbeitet: Er wird auf eine <br \/>senkrechte Schalung gespritzt. <br \/>Bilder: Hemcore, Tradical\/Llhoist<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Bauphysikalisch gliedert sich die Bauweise gut in derzeitige L\u00f6sungen f\u00fcr Wandaufbauten ein: Bei gleichem D\u00e4mmwert entspricht die Wandst\u00e4rke etwa einer konventionellen Ziegelwand mit W\u00e4rmed\u00e4mmsystem (bei einem U-Wert von 0,18 bis 0,20 W \/m<sup>2<\/sup>K betr\u00e4gt die gesamte Wandst\u00e4rke knapp 50 cm) \u2013 deutlich schlanker ist jedoch ein traditioneller Holzst\u00e4nderbau mit innenliegender W\u00e4rmed\u00e4mmung (Wandst\u00e4rken unter 25 cm). <\/p>\n<p>Das Verfahren stellt eine schnelle und kosteng\u00fcnstige Bauweise dar, welche problemlos auch von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Bauunternehmen und Handwerksbetrieben realisiert werden kann. Besonders hervorzuheben ist die Minimierung von Bausch\u00e4den und Leckage, denn Fugen, einen mehrschichtigen Aufbau oder Anschl\u00fcsse gibt es nicht; die gesamte Geb\u00e4udeh\u00fclle ist &#8220;aus einem Guss&#8221;. <\/p>\n<p><b>\u00d6kologische Vorteile \u2013 CO<sub>2<\/sub>-Speicher und W\u00e4rmed\u00e4mmung <\/b><br \/>Die Hanfsch\u00e4ben-Kalk-Baustoffe bieten eine Vielzahl von \u00f6kologischen Vorteilen, die vor allem in den Eigenschaften der Sch\u00e4ben als &#8220;Nachwachsender Rohstoff&#8221; begr\u00fcndet sind: <\/p>\n<ul>\n<li>Verwendung einheimischer, nachhaltiger und nachwachsender Rohstoffe (Hanfsch\u00e4ben) <\/li>\n<li>Bindung von CO<sub>2<\/sub> im Werkstoff (Sch\u00e4ben) \u00fcber die gesamte Lebensdauer des Geb\u00e4udes; Reduzierung des Treibhauseffekts: Eine 500 mm dicke Wand bindet ca. 53 kg CO<sub>2<\/sub>\/m<sup>2<\/sup>, w\u00e4hrend ein konventioneller Wandaufbau (cavity wall) CO<sub>2<\/sub>-Emissionen von rund 100 CO<sub>2<\/sub>\/m<sup>2<\/sup> verursacht. F\u00fcr die W\u00e4nde eines durchschnittlichen Einfamilienhauses (Annahme: Doppelhaush\u00e4lfte mit 48 m<sup>2<\/sup> Grundfl\u00e4che oder Reihenhaus mit 52 m<sup>2<\/sup> Grundfl\u00e4che) bedeutet dies eine Einsparung von rund 30 t CO<sub>2<\/sub> Emissionen; damit besser als &#8220;Null-Karbon-H\u00e4user&#8221;. (Quelle: Tradical) <\/li>\n<li>Energieersparnis\n<ul>\n<li>in der Herstellung: Sch\u00e4ben haben eine bessere Energie-Bilanz als viele andere F\u00fcllstoffe <\/li>\n<li>im Transport: weniger Gewicht bei gleichbleibendem Volumen des Bauk\u00f6rpers; zuk\u00fcnftig kurze Transportwege durch lokale Anbieter von Sch\u00e4ben<\/li>\n<li>in der D\u00e4mmung des Geb\u00e4udes: kein synthetischer (energieintensiver Glaswolle-) D\u00e4mmstoff erforderlich<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Vermeidung problematischer Baustoffe und deren Entsorgung nach Ablauf der Nutzungsdauer (vor allem synthetische D\u00e4mmmaterialien) <\/li>\n<li>vollst\u00e4ndiger Verzicht auf L\u00f6semittel, chemischen (Holz)Schutz oder andere emittierende Bindemittel (in der Verkleidung\/ WDVS\/Au\u00dfenschicht des Geb\u00e4udes)<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Historie und internationale Bedeutung \u2013 Franzosen und Engl\u00e4nder machen es vor <\/b><br \/>Der zuvor n\u00e4her beschriebene Baustoff und das spezielle Verarbeitungsverfahren wurden bereits vor \u00fcber 20 Jahren in Frankreich entwickelt. Seitdem wurden insbesondere auf dem Sektor der Restauration von Geb\u00e4uden aber auch im Einfamilienhausbau Projekte durchgef\u00fchrt. Mittlerweile sind der Baustoff und das Verfahren eine anerkannte Bauweise in Frankreich. <\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090304-02\/IMG_8015Adj.jpg\" align=\"right\" style=\"margin-left:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"IMG_8015Adj.jpg\"\/>Auch in Gro\u00dfbritannien wird seit ca. 5 Jahren mit dem Baustoff gebaut. Das bekannteste Produkt ist &#8220;Tradical Hemcrete&#8221;. Im Jahr 2005 wurde in Southwold (Suffolk \/Gro\u00dfbritannien) unter dem Namen &#8220;Britain\u2019s Greenest Warehouse&#8221; eine 2.382 m<sup>2<\/sup> gro\u00dfe Lagerhalle f\u00fcr eine Brauerei errichtet. Die Au\u00dfenw\u00e4nde und Zwischenw\u00e4nde bestehen aus Bl\u00f6cken aus Hanf, Zement und Kalk und haben eine gute D\u00e4mmwirkung. Die Bauweise reguliert Feuchtigkeit und Temperatur im Innern der Lagerhalle. Selbst an den hei\u00dfesten Sommertagen war zur K\u00fchlung des Biers keine zus\u00e4tzliche Klimaanlage erforderlich Das zus\u00e4tzlich mit begr\u00fcntem Dach, Solaranlagen und Regenwassernutzung ausger\u00fcstete Geb\u00e4ude fand gro\u00dfe Anerkennung in den Medien und wurde mit dem &#8220;Queen\u2019s Award for Enterprise: Sustainable Development 2005&#8221; ausgezeichnet \u2013 auch weil bei dieser Bauweise gro\u00dfe Mengen CO<sub>2<\/sub> gebunden werden, w\u00e4hrend bei konventionellen Materialien zus\u00e4tzliche Mengen CO<sub>2<\/sub> freigesetzt werden. Neben diesem Industrieprojekt gibt es eine Reihe weiterer Referenzen im Wohnungsbau wie die Haverhill-Reihenh\u00e4user oder &#8220;The Elmswell Three Garden Project&#8221;. <\/p>\n<p><b>Hanfsch\u00e4ben-Kalk-Bauweise in Deutschland<\/b><br \/>In Deutschland gibt es bisher nur Spezialanwendungen im \u00f6kologischen Bauwesen und in der denkmalgerechten Altbausanierung; hier werden Sch\u00e4ben vor allem als Zuschlagstoff f\u00fcr Lehm- oder Kalkputz in konventionellen Verarbeitungsverfahren verwendet. <\/p>\n<p>Um auch in Deutschland die Hanf-Kalk- Bauweise zu etablieren, plant die nova-Institut GmbH, H\u00fcrth, zusammen mit der Rheinkalk GmbH in W\u00fclfrath, der Badischen Naturfaseraufbereitung Gmbh (BAFA) in Malsch und weiteren Partnern aus der Forschung ein Projekt, um die Eigenschaften der neuen Bauweise unter deutschen Standards im Detail zu erforschen und auf dieser Basis eine offizielle Bauzulassung anzustreben. Da sich die Projektidee noch in einer fr\u00fchen Phase befindet, k\u00f6nnen sich interessierte potenzielle Partner gerne an das nova-Institut wenden (<a href=\"mailto:michael.carus@nova-institut.de\">michael.carus@nova-institut.de<\/a>). <\/p>\n<p>*<i>Hanfsch\u00e4ben: Als Sch\u00e4ben wird der gebrochene Holzkern des Hanfst\u00e4ngels bezeichnet. Beim Hanf machen sie etwa 50 bis 60% des St\u00e4ngels aus und stellen damit die mengenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dfte im Faseraufschluss anfallende Fraktion dar. Ihre prim\u00e4re Anwendung ist die Verwendung als Tiereinstreu, da die Hanfsch\u00e4ben ein sehr hohes Wasseraufnahmeverm\u00f6gen haben. Historisch wurden Hanfsch\u00e4ben vor allem als Brennstoff und f\u00fcr die Span- bzw. Leichtbauplattenproduktion eingesetzt.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Eine bei der Verarbeitung breiartige Masse aus Hanf und Kalk &ndash; ungew&ouml;hnlich und &uuml;berraschend vielseitig ist dieser &ouml;kologische Baustoff, aus dem im Spritzverfahren ganze W&auml;nde<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[777,26,4,1086],"class_list":["post-11595","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-bafa-badische-naturfaseraufbereitung-gmbh","supplier-hemcore-ltd","supplier-nova-institut-gmbh","supplier-rheinkalk-gmbh"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11595"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11595\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11595"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=11595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}