{"id":115804,"date":"2022-09-21T07:20:00","date_gmt":"2022-09-21T05:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=115804"},"modified":"2022-09-19T11:21:01","modified_gmt":"2022-09-19T09:21:01","slug":"statistik-der-woche-welche-plastikteile-im-meer-und-flussen-treiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/statistik-der-woche-welche-plastikteile-im-meer-und-flussen-treiben\/","title":{"rendered":"Statistik der Woche: Welche Plastikteile im Meer und Fl\u00fcssen treiben"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p>Hochseefischerei ist f\u00fcr einen betr\u00e4chtlichen Teil der Plastikverschmutzung im Nordpazifik verantwortlich. Das stellten Wissenschaftler des&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Erste-Hilfe-gegen-Plastikmuell-4246201.html\">Projekts The Ocean Cleanup<\/a>&nbsp;fest, das sich zum Ziel gesetzt hat, den unter dem Namen Great Pacific Garbage Patch (GPGP) bekannten, 1,6 Millionen Quadratkilometer gro\u00dfen M\u00fcllstrudel aus dem Meer zu entfernen. Bei mehreren Probenentnahmen zwischen Juni und November 2019 entfielen rund ein Viertel der identifizierbaren Hartplastikobjekte auf den Bereich der Aquakultur- und Fischereiausstattungen. Haushaltsabf\u00e4lle und Lebensmittelverpackungen nehmen einen \u00e4hnlich gro\u00dfen Anteil ein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/heise.cloudimg.io\/v7\/_www-heise-de_\/imgs\/18\/3\/6\/0\/7\/0\/9\/1\/20220908_Plastik_Teaser-15ffcc1df10b848a.jpeg?org_if_sml=1&amp;q=85&amp;width=610\" alt=\"Plastik im Meer\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Pr\u00e4valenz von Plastikm\u00fcll aus den Fischereinationen Japan, China und Korea unterstreicht laut den Wissenschaftlern die Erkenntnis, dass eine gro\u00dfe Menge des Hartplastiks durch Fischfangaktivit\u00e4ten in den Pazifik gelangt. Sch\u00e4tzungen zufolge k\u00f6nnten \u2013 Netze und Seile inkludiert \u2013 bis zu 86 Prozent des GPGP aus zur\u00fcckgelassenem, verlorenen oder unsachgem\u00e4\u00df entsorgtem Fischereizubeh\u00f6r bestehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/3\/6\/0\/7\/0\/9\/1\/20220908_Plastikarten_TR-dedf8a878c756eb6.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/heise.cloudimg.io\/v7\/_www-heise-de_\/imgs\/18\/3\/6\/0\/7\/0\/9\/1\/20220908_Plastikarten_TR-dedf8a878c756eb6.jpg?org_if_sml=1&amp;q=85&amp;width=610\" alt=\"Plastikarten im Meer\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Doch auch vom Festland wird viel Plastikm\u00fcll \u00fcber Fl\u00fcsse in die Weltmeere geleitet. Das Gros dieser Makroplastik-Abf\u00e4lle besteht laut einer Untersuchung unserer europ\u00e4ischen Fl\u00fcsse aus Flaschen und Lebensmittelverpackungen. Allein in Deutschland wurden 2020 4,3 Millionen Plastikverpackungen produziert, auf jeden Bundesb\u00fcrger kommen \u00fcber 20 Kilogramm Einwegplastikm\u00fcll. Und auch hier landet davon viel zu viel in Gew\u00e4ssern. Die Elbe sp\u00fclt beispielsweise jedes Jahr 42 Tonnen Plastik in die Nordsee.<\/p>\n\n\n\n<p>Im weltweiten Vergleich sind Europas Fl\u00fcsse jedoch relativ sauber. Der Gro\u00dfteil des Plastikm\u00fclls, der \u00fcber Fl\u00fcsse in die Weltmeere gelangt, stammt aus Str\u00f6men asiatischer L\u00e4nder. Das zeigt eine weitere Studie von The Ocean Cleanup, auf die sich die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Infografik von Statista<\/a>&nbsp;und MIT Technology Review bezieht. Der Anteil aller anderen Kontinente liegt im einstelligen Bereich. Der Fluss, der am meisten Plastik emittiert, ist der auf den Philippinen flie\u00dfende Pasig. Laut Informationen der Umweltschutzorganisation Greenpeace galt der Pasig noch 1990 als biologisch tot und steht heute auf den vordersten R\u00e4ngen der meist verschmutzten Fl\u00fcsse der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Basis der Untersuchung ist ein Sch\u00e4tzmodell f\u00fcr \u00fcber 1.600 Fl\u00fcsse weltweit, die zusammengerechnet 80 Prozent des Gesamtzuflusses in die Weltmeere ausmachen. Die Menge des ausgesp\u00fclten Plastiks ist laut Quelle von einer Reihe von Faktoren abh\u00e4ngig. Dazu z\u00e4hlen neben der Gr\u00f6\u00dfe des Flusses vor allem die Bev\u00f6lkerungskonzentration an den jeweiligen Fl\u00fcssen, die Wirtschaftsleistung der umliegenden Regionen und die Qualit\u00e4t ihrer Abfallwirtschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hochseefischerei ist f\u00fcr einen betr\u00e4chtlichen Teil der Plastikverschmutzung im Nordpazifik verantwortlich. Das stellten Wissenschaftler des&nbsp;Projekts The Ocean Cleanup&nbsp;fest, das sich zum Ziel gesetzt hat, den unter dem Namen Great Pacific Garbage Patch (GPGP) bekannten, 1,6 Millionen Quadratkilometer gro\u00dfen M\u00fcllstrudel aus dem Meer zu entfernen. Bei mehreren Probenentnahmen zwischen Juni und November 2019 entfielen rund ein [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"Fischereizubeh\u00f6r macht einen gro\u00dfen Anteil am Plastikm\u00fcll in den Ozeanen aus, wie unsere Infografik zeigt. Doch auch Haushaltsteile und Verpackungen sind dabei","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[21015,13453,11567,12344],"supplier":[11251],"class_list":["post-115804","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-fischerei","tag-kunststoffe","tag-umwelt","tag-verpackungen","supplier-the-ocean-cleanup"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=115804"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115804\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=115804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=115804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=115804"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=115804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}