{"id":11565,"date":"2009-03-19T00:00:00","date_gmt":"2009-03-18T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090319-09n"},"modified":"2009-03-19T00:00:00","modified_gmt":"2009-03-18T22:00:00","slug":"groesstes-graduiertencluster-fuer-industrielle-biotechnologie-startet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/groesstes-graduiertencluster-fuer-industrielle-biotechnologie-startet\/","title":{"rendered":"Gr\u00f6\u00dftes Graduiertencluster f\u00fcr Industrielle Biotechnologie startet"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Technische Universit\u00e4t Dortmund verbucht erneut einen Erfolg in einem zukunftsweisenden Forschungsgebiet: Am 1. April startet das &#8220;Graduiertencluster f\u00fcr Industrielle Biotechnologie&#8221; als gemeinsames Promotionskolleg der TU Dortmund und der Universit\u00e4ten Bielefeld und D\u00fcsseldorf. Das europaweit gr\u00f6\u00dfte Doktorandenprogramm auf diesem Forschungsfeld ist eingebettet in das NRW-Netzwerk &#8220;CLIB2021 &#8211; Cluster Industrielle Biotechnologie&#8221;<\/b><\/p>\n<p>Sprecherhochschule der einzigartigen Doktorandenausbildung ist die TU Dortmund. Das bis Dezember 2012 laufende Programm erm\u00f6glicht insgesamt 84 Nachwuchswissenschaftlern \u2013 28 davon in Dortmund \u2013 eine Promotion auf international h\u00f6chstem Niveau. Mit 4,1 Millionen Euro f\u00f6rdert das nordrhein-westf\u00e4lische Innovationsministerium das 7,2 Millionen Euro teure Programm. Die restlichen Mittel setzen sich aus Eigenanteilen der Hochschulen und Beitr\u00e4gen der im CLIB2021 organisierten Biotechnologie-Unternehmen zusammen.<\/p>\n<p>&#8220;Mit dem neuen Graduiertencluster sind die TU Dortmund und ihre beiden Partnerhochschulen international erste Adressen f\u00fcr hochqualifizierten Forschungsnachwuchs in der industriellen Biotechnologie&#8221;, freut sich TU-Rektorin Prof. Ursula Gather. Und Prof. Gerhard Schembecker, Sprecher des neuen Promotionskollegs betont, dass vor allem die enge Verzahnung mit der industriellen Praxis ein Alleinstellungsmerkmal der neuen Graduiertenausbildung darstellt. &#8220;Die Ausrichtung der Forschung auf industrierelevante Fragestellungen und die Einbindung von Unternehmen in die Ausbildung sind integrale Bestandteile des Promotionsstudiums&#8221;, sagt der Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Anlagen- und Prozesstechnik der Fakult\u00e4t Bio- und Chemieingenieurwesen der TU Dortmund.<\/p>\n<p>In Dortmund arbeiten die Bio- und Chemieingenieure mit so renommierten Partnern wie Bayer oder Evonik zusammen. Aber auch kleine Hightech-Unternehmen aus dem Umfeld der TU Dortmund, wie beispielsweise die Wittener bitop AG oder die im BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) beheimatete InterMed Discovery GmbH stehen auf der Liste der Kooperationspartner. Die Hochschulen profitieren hier von den Kontakten im Netzwerk CLIB2021, das die chemische Industrie, junge biotechnologische Unternehmen sowie wissenschaftliche Institute aus NRW vereint und vom Bundesforschungsministerium mit 20 Millionen Euro gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p>Die Auswahl der 84 Teilnehmer des Promotionsstudiengangs erfolgt im Rahmen einer internationalen Ausschreibung, f\u00fcr die sich hochqualifizierte Studierende unter anderem aus den Bereichen Chemie, Biologie, Verfahrenstechnik oder Medizin bewerben k\u00f6nnen. Gef\u00f6rdert werden die Nachwuchsforscher mit einem monatlichen Stipendium in H\u00f6he von 1.500 Euro.<\/p>\n<p>Thematisch st\u00fctzt sich das Cluster auf vier Technologiebereiche: Im Bereich &#8220;Polyomics&#8221; besch\u00e4ftigt sich das Forschungsprogramm mit der Frage, wie Prozesse innerhalb der Zelle so beeinflusst werden k\u00f6nnen, dass sie gezielt gew\u00fcnschte Produkte generieren. Im Rahmen des Bereichs &#8220;Expression&#8221; wird untersucht, wie diese Produkte durch die Zellw\u00e4nde transportiert und so beispielsweise als neue Katalysatoren oder Enzyme genutzt werden k\u00f6nnen. Im dritten Bereich, der &#8220;Biokatalyse&#8221;, wird versucht, diese in den Zellen hergestellten Produkte &#8211; oder aber gleich die ganze Zelle &#8211; f\u00fcr neue chemische Reaktionen zu nutzen, um zum Beispiel aus nachwachsenden Rohstoffen Vorprodukte f\u00fcr Kunststoffe herzustellen. Aufgabe des Bereichs &#8220;Aufarbeitung&#8221; ist es schlie\u00dflich, geeignete Verfahren zu erarbeiten, um Nebenprodukte oder Verunreinigungen, die bei den biochemischen Reaktionen entstehen, abzutrennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die Technische Universit&auml;t Dortmund verbucht erneut einen Erfolg in einem zukunftsweisenden Forschungsgebiet: Am 1. 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