{"id":11561,"date":"2009-03-20T00:00:00","date_gmt":"2009-03-19T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090320-02n"},"modified":"2009-03-20T00:00:00","modified_gmt":"2009-03-19T22:00:00","slug":"technologie-zur-wiederverwertung-von-bio-kunststoffen-von-ngr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/technologie-zur-wiederverwertung-von-bio-kunststoffen-von-ngr\/","title":{"rendered":"Technologie zur Wiederverwertung von Bio-Kunststoffen von NGR"},"content":{"rendered":"<p><b>Eine wirkungsvolle Technologie zur Wiederverwertung von Bio-Kunststoffen hat NGR (Next Generation Recyclingmaschinen) mit Sitz in Feldkirchen and der Donau entwickelt. Auch in Fachkreisen h\u00e4lt sich nach wie vor die Meinung, dass Kunststoffe aus biologischen Materialien nicht wieder verwertbar seien, NGR zeigt dazu Ende M\u00e4rz seine neue Entwicklung auf der Fachmesse &#8220;Plast Milano&#8221; in Italien.<\/b><\/p>\n<p><b>Kostbarer Rohstoff\u2026<\/b> <br \/>Bei NGR setzt man schon seit Beginn auf die so genannte &#8220;One-Step-Technology&#8221;, bei der Kunststoffe im Recyclingprozess keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Und dieser Faktor ist vor allem f\u00fcr die Wiederverwertung von kostbaren Bio-Kunststoffen (Bio-Polymeren) von enormer Bedeutung. Denn die auf nachwachsenden Materialien basierenden Kunststoffe sind in der Herstellung drei- bis viermal teurer, als vergleichbare Kunststoffe auf Erd\u00f6l-Basis. Dar\u00fcber hinaus bietet die NGR-typische &#8220;One-Step-Technology&#8221; auch eine hohe Energie-Effizienz, die sich im laufenden Betrieb durch niedrige Strom-Kosten bemerkbar macht.<\/p>\n<p><b>\u2026wird in den Produktionskreislauf zur\u00fcckgef\u00fchrt.<\/b><br \/>Einsatzbereiche f\u00fcr die neue Entwicklung sieht NGR-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Josef Hochreiter bei Herstellern von wieder verwertbarem Verpackungsmaterial: &#8220;In der Produktion fallen durch Stanzen oder Schneiden gro\u00dfe Mengen an Produktionsabfall an. Unser Ziel ist es, dieses wertvolle Material wieder verwertbar zu machen und in den Herstellungsprozess zur\u00fcck zu f\u00fchren.&#8221; Es geht dabei allerdings nicht um jene Bio-Kunststoffe, die bereits beim Konsumenten gelandet sind: Denn diese Materialien werden in der Regel aufgrund der sehr leichten Abbaubarkeit kompostiert.<\/p>\n<p><b>Gro\u00dfe Chancen auf dem Markt.<\/b> <br \/>&#8220;Europa und die USA sind derzeit im Bereich der Bio-Kunststoffe bereits am weitesten fortgeschritten. Daher werden voraussichtlich auch hier die M\u00e4rkte f\u00fcr die von NGR angebotene Technologie liegen&#8221;, sagt Josef Hochreiter. Weltweit erkennt NGR in diesem Bereich ein beachtliches Wachstum, da biologische Kunststoffe in Zukunft gegen\u00fcber jenen auf Erd\u00f6l-Basis stark an Bedeutung gewinnen werden.<\/p>\n<p><b>Steigender Bedarf.<\/b><br \/>Aufgrund des steigenden Bedarfs an Bio-Polymeren, sch\u00e4tzt Josef Hochreiter den weltweiten Bedarf an Anlagen f\u00fcr die Re-Granulierung des wertvollen Rohstoffes auf bis zu 100 Anlagen bis zum Jahr 2012: &#8220;Wir erwarten uns dadurch eine zus\u00e4tzliche Auslastung unseres Unternehmens.&#8221;<\/p>\n<p>Vereinzelt wurden erste Anlagen der neuen Technologie bereits in Europa und den USA f\u00fcr Kunden errichtet und laufen sehr zufrieden stellend. Einem breiten Publikum wurde die Recycling-Methode allerdings bisher noch nie gezeigt. Deshalb wird NGR auf der Fachmesse &#8220;Plast Milano&#8221; eine S-Gran-HD-Anlage in voller Produktion vorf\u00fchren.<\/p>\n<p>Zurzeit werden weltweit j\u00e4hrlich rund 500.000 Tonnen &#8220;nachwachsende&#8221; Bio-Kunststoffe produziert. Bis zum Jahr 2012 wird die Jahresproduktion voraussichtlich auf zwei Millionen Tonnen ansteigen. Die Materialien basieren auf St\u00e4rke, Cellulose oder Milchs\u00e4ure und werden im Verpackungsbereich sowie in der Landwirtschaft (z.B. als Mulchfolien) eingesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Eine wirkungsvolle Technologie zur Wiederverwertung von Bio-Kunststoffen hat NGR (Next Generation Recyclingmaschinen) mit Sitz in Feldkirchen and der Donau entwickelt. 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