{"id":11538,"date":"2009-04-03T00:00:00","date_gmt":"2009-04-02T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090403-02n"},"modified":"2009-04-03T00:00:00","modified_gmt":"2009-04-02T22:00:00","slug":"niedersachsen-forschungsverbund-bioenergie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/niedersachsen-forschungsverbund-bioenergie\/","title":{"rendered":"Niedersachsen: Forschungsverbund Bioenergie"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit zwei Millionen Euro f\u00f6rdert das Nieders\u00e4chsische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kultur einen neuen Forschungsverbund zum Thema Bioenergie. Unter der Koordination der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen werden sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen der Universit\u00e4ten G\u00f6ttingen und Hannover und der Hochschule Harz, Wernigerode, sowie verschiedener au\u00dferuniversit\u00e4rer Forschungseinrichtungen drei Jahre lang mit dem Thema &#8220;Nachhaltige Nutzung von Energie aus Biomasse im Spannungsfeld von Klimaschutz, Landschaft und Gesellschaft&#8221; auseinandersetzen.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Niedersachsen ist Energieland Nummer eins. Das gilt besonders mit Blick auf die erneuerbaren Energien. Deshalb bauen wir unsere Forschungsaktivit\u00e4ten in den Bereichen Windenergie, Geothermie, Intelligente Energienetze und jetzt Biomasse weiter aus. Angesichts der gro\u00dfen Bedeutung, die den erneuerbaren Energien f\u00fcr eine nachhaltige, klimaschonende Energieversorgung zukommt, ist es erkl\u00e4rtes Ziel der Landesregierung, bei den erneuerbaren Energien auch Forschungsland Nummer eins zu werden&#8221;, so der Nieders\u00e4chsische Minister f\u00fcr Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann.<\/p>\n<p>Biomasse ist einer der wichtigen Energietr\u00e4ger der Zukunft, wenn keine Konkurrenz zur Nahrungsproduktion besteht und der Anbau umweltvertr\u00e4glich erfolgt. Wissenschaftler aus den Bereichen Naturpflanzen\u2013 und Bodenkunde, Geowissenschaften, Soziologie, Psychologie, Agrar\u00f6konomie, Produktion, Logistik sowie Umweltplanung und Landschaftsschutz arbeiten in dem neuen Forschungsverbund zusammen, um f\u00fcr diese Herausforderungen neue L\u00f6sungen und praxistaugliche Entscheidungshilfen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Ein wichtiges Ziel des Verbundprojektes ist die Umsetzung eines integrativen Energiepflanzenanbaus, in dem Pflanzenertr\u00e4ge unter Beachtung von bodenschonenden Fruchtfolgen, aber auch von Natur und Umwelt optimiert werden. Der Anbau soll die Belange der Bev\u00f6lkerung, der Landwirte wie auch des Umweltschutzes besser als bisher aufeinander abstimmen und damit die Grundlage f\u00fcr neue Bioenergieregionen in Niedersachsen legen. Untersucht wird au\u00dferdem die Nutzung kontaminierter &#8211; f\u00fcr die Nahrungsproduktion ungeeigneter &#8211; Standorte f\u00fcr den Energiepflanzenanbau und die Nutzung von organischen Resten wie Holz und Stroh in Verbrennungsanlagen.<\/p>\n<p>Aufbauend auf den Erfahrungen mit dem Bioenergiedorf J\u00fchnde bei G\u00f6ttingen kann der Forschungsverbund auch neue Konzepte zur Nutzung von Biomasse entwickeln.<\/p>\n<p>Mit diesem Forschungsverbund baut Niedersachsen seine starke Position im Bereich der erneuerbaren Energien weiter aus. Niedersachsen z\u00e4hlt bereits heute zur Spitzengruppe der Bundesl\u00e4nder bei der Energiegewinnung aus regenerativen Energietr\u00e4gern. Rund 20 Prozent des nieders\u00e4chsischen Strombedarfs werden durch den Einsatz von Wind, Sonne und Biomasse gedeckt. Damit liegt Niedersachsen deutlich \u00fcber dem bundesdeutschen Durchschnitt von 14 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Mit zwei Millionen Euro f&ouml;rdert das Nieders&auml;chsische Ministerium f&uuml;r Wissenschaft und Kultur einen neuen Forschungsverbund zum Thema Bioenergie. 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