{"id":11530,"date":"2009-04-07T00:00:00","date_gmt":"2009-04-06T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090407-03n"},"modified":"2009-04-07T00:00:00","modified_gmt":"2009-04-06T22:00:00","slug":"technologieplattform-brandenburger-bioraffinerien-vereint-alle-akteure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/technologieplattform-brandenburger-bioraffinerien-vereint-alle-akteure\/","title":{"rendered":"&#8220;Technologieplattform Brandenburger Bioraffinerien&#8221; vereint alle Akteure"},"content":{"rendered":"<p><b>Die &#8220;Technologieplattform Brandenburger Bioraffinerien&#8221; wurde am 2. April 2009 in der Industrie- und Handelskammer in Potsdam im Rahmen einer Fachtagung gegr\u00fcndet. Sie ist eine gemeinsame Initiative von Andrea Wicklein MdB mit den Forschungsinstituten Bioaktive Polymersysteme BIOPOS in Teltow und Leibniz-Zentrum f\u00fcr Agrarlandschaftsfoschung ZALF in M\u00fcncheberg aus der Forschungsplattform &#8220;L\u00e4ndliche R\u00e4ume Berlin\/Brandenburg&#8221;. Wichtiger Partner ist neben f\u00fchrenden Unternehmen auch die Industrie- und Handelskammer in Potsdam. Mit der Gr\u00fcndung sollen Kompetenzen gezielt zusammengef\u00fchrt werden, um den Innovationsprozess in diesem wichtigen Technologiefeld zu beschleunigen.<\/b><\/p>\n<p>Deutschland ist von fossilen Rohstoffen abh\u00e4ngig und muss die wichtigsten Energie- und Rohstofftr\u00e4ger importieren. Die Endlichkeit und begrenzte Verf\u00fcgbarkeit fossiler Rohstoffe ist aber absehbar, so dass am Rohstoffwechsel in der chemischen Industrie hin zu nachwachsenden Rohstoffen langfristig kein Weg vorbeif\u00fchrt. Die schrittweise Umstellung erfordert v\u00f6llig neue Ans\u00e4tze in Forschung, Entwicklung und Produktion.<\/p>\n<p>Brandenburger Forschungseinrichtungen haben in engem Verbund mit Hochschulen und Unternehmen bei Forschung und Entwicklung zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe vielf\u00e4ltige Kernkompetenzen vorzuweisen. Hier werden Verfahren entwickelt, den Rohstoff Biomasse in einer Bioraffinerie f\u00fcr die Chemie nutzbar zu machen. Im Land Brandenburg ans\u00e4ssige Forschungseinrichtungen und Unternehmen haben gemeinsam mit weiteren europ\u00e4ischen und amerikanischen Einrichtungen und der Industrie die Internationalen Bioraffinerie-Systeme entwickelt, die heute Vorlage f\u00fcr Forschung, Entwicklung und industrielle Umsetzung sind. Die Brandenburger Forschungseinrichtungen wollen sich deshalb aktiv am Bioraffinerie-Cluster beteiligen und den Innovationsprozess mit gestalten. Brandenburg als Fl\u00e4chenstaat mit einem erheblichen Anteil an land- und forstwirtschaftlicher Produktion wird deshalb eine &#8220;Technologieplattform Bioraffinerie Brandenburg&#8221; etablieren und die notwendigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, Demonstrationsprojekte sowie Umsetzungsziele und M\u00e4rke definieren.<\/p>\n<p>International sind die Bioraffinerien ein entscheidender Schl\u00fcssel f\u00fcr den Zugang zur integrierten Produktion von Nahrungsmitteln, Futtermitteln, Werkstoffen, Brennstoffen und Chemikalien auf der Basis biologischer Rohstoffe. Die ersten Anlagen zur Herstellung von Plattformchemikalien sind weltweit in Planung oder im Aufbau. Dabei bilden land- und forstwirtschaftlich genutzte Kulturlandschaften die Basis f\u00fcr Prim\u00e4rraffinerien, die Halbfabrikate f\u00fcr die industriellen Standorte herstellen.<\/p>\n<p>Ein Schwerpunkt liegt auch in der Schlie\u00dfung von Stoffkreisl\u00e4ufen in den l\u00e4ndlichen Regionen. Insbesondere die Verf\u00fcgbarkeit der Rohstoffe Holz, Stroh, Gras ist f\u00fcr die Chemische Industrie und die Kraftstoffindustrie interessant, da sie nicht mit der Nahrungsmittelproduktion um Anbaufl\u00e4che konkurrieren.<\/p>\n<p>Um die Forschungsanstrengungen in Deutschland zu b\u00fcndeln, plant die Bundesregierung ein Bioraffinerie-Cluster im ostdeutschen Chemiedreieck. Als Partner im Clusterprozess bietet sich Brandenburg an. Dort bestehen hervorragende Standortbedingungen, um gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft das Zukunftsfeld Bioraffinerie zu realisieren. Der Plattform sind von Beginn an alle Akteure &#8211; vom Biomasseproduzenten bis zum Finalprodukt-Produzenten &#8211; angeschlossen.<\/p>\n<p><b>Weitere Informatinoen<\/b><br \/><a href=\"http:\/\/www.herd-und-hof.de\/index\/cmd\/catalogue_details\/modul\/portal\/kernwert\/willkommen\/block\/catalogue_3\/field\/1825\/show\/0\/search\/\/replace\/1\/\" >Tagungsbericht von Roland Krieg<\/a><\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Andrea Wicklein (Mitglied des Deutschen Bundestages)<br \/>Tel.: 030-22 77 02 72<\/li>\n<li>Prof. Dr. habil. Birgit Kamm (BIOPOS)<br \/>Tel.: 03328-33 22-10<\/li>\n<li>Prof. Dr. Hubert Wiggering (ZALF)<br \/>Tel.: 03432-82-200<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die &#8220;Technologieplattform Brandenburger Bioraffinerien&#8221; wurde am 2. April 2009 in der Industrie- und Handelskammer in Potsdam im Rahmen einer Fachtagung gegr&uuml;ndet. 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