{"id":11354,"date":"2008-11-25T00:00:00","date_gmt":"2008-11-24T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20081125-08n"},"modified":"2008-11-25T00:00:00","modified_gmt":"2008-11-24T22:00:00","slug":"nova-bericht-sinkende-rohstoffpreise-nur-bis-zur-erholung-der-weltwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/nova-bericht-sinkende-rohstoffpreise-nur-bis-zur-erholung-der-weltwirtschaft\/","title":{"rendered":"nova-Bericht: Sinkende Rohstoffpreise nur bis zur Erholung der Weltwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p><b>\u00dcber sechs Jahre lang stiegen die Preise f\u00fcr nahezu alle Rohstoffe in be\u00e4ngstigender Weise, bis im Sp\u00e4tsommer 2008 die weltweit eskalierte Finanzkrise eine Wirtschaftskrise ausl\u00f6ste und nun die Rohstoffpreise wieder rapide fallen. Wie h\u00e4ngen diese Ereignisse zusammen und wie wird es weitergehen?<\/b><\/p>\n<p>Ist die Rohstoffkrise vorerst \u00fcberwunden? Was k\u00f6nnen wir aus den letzten Jahren f\u00fcr die Zukunft lernen?  Die wichtigste Erkenntnis: Das Angebot an Rohstoffen ist aufgrund knapper Prim\u00e4rproduktionen nur wenig und vor allem nur langsam ausbauf\u00e4hig. Die Preise werden daher vor allem durch die Nachfrage bestimmt, Spekulationen heizen die Preise in Zeiten hoher Nachfrage zus\u00e4tzlich an. Sinkt die Nachfrage, kommt es in kurzer Zeit zu einem drastischen Preisverfall. <\/p>\n<p><b>Rohstoffpreiswende in 2002<\/b><br \/>Seit etwa 1980 sind Preise f\u00fcr fast alle Rohstoffe kontinuierlich gefallen. Eine Folge war, dass Investitionen in die F\u00f6rderung und Prim\u00e4rproduktion von Rohstoffen weitgehend ausblieben, da sie sich aufgrund niedriger und weiter fallender Preise einfach nicht rechneten. Nachdem sich Asien von der Finanzkrise im Jahr 1998 erholt hatte, kehrte die Weltwirtschaft im Jahr 2001 zu ihren gewohnten Wachstumsraten zur\u00fcck. Im Jahr 2002 kam es dann nach \u00fcber 20 Jahren Preisverfall zur &#8220;Rohstoffpreiswende&#8221;: Insbesondere infolge des zweistelligen Wachstums in den sog. BRIC-L\u00e4ndern Brasilien, Russland, Indien und China mit ihren Rohstoff-intensiven Industrien kam es zu einer stark ansteigenden Nachfrage nach Rohstoffen. Diese trieb, verst\u00e4rkt durch Spekulanten, die Preise bis zum ersten Halbjahr 2008 zu bislang unbekannten H\u00f6hen. <\/p>\n<p>In diesem Zeitraum gelang es bei den meisten Rohstoffen nicht, die gestiegene Nachfrage mit einem h\u00f6heren Angebot zu kontern. Zum einen stellte man fest, dass bestimmte Lagerst\u00e4tten an ihre geologischen Grenzen sto\u00dfen und sich die F\u00f6rdermengen nicht mehr steigern lassen. Zum anderen zeigten sich die Defizite der \u00fcber 20 Jahre zu geringen Investitionen in F\u00f6rderung und Prim\u00e4rproduktion. Allein beim Erd\u00f6l werden Sch\u00e4tzungen nach in den n\u00e4chsten zehn Jahren ca. 500 Mrd. \u20ac ben\u00f6tigt, um das Angebot auf heutigem Niveau halten zu k\u00f6nnen. Nur bei den Agrarrohstoffen gelang es, innerhalb von ein bis zwei Jahren die Anbaufl\u00e4chen auszuweiten und die Erntemengen f\u00fcr die wichtigsten Kulturen erheblich zu steigern. <\/p>\n<p>Da also das Angebot, von wenigen Rohstoffen abgesehen, nur wenig erh\u00f6ht werden kann, werden die Preise prim\u00e4r von der Nachfrage bestimmt. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie nah wir an einer kritischen Schwelle der Rohstoffversorgung stehen: \u00dcbersteigt die Nachfrage bestimmte Schwellen, kommt es zu extremen Rohstoff- Preisrallys, die beginnen, das Wachstum zu drosseln und eine Wirtschaftskrise auszul\u00f6sen. <\/p>\n<div style=\"float:left;margin-right:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20081125-08\/08-10-31_nova_indizes.jpg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"<b\/>Wie die Grafik zeigt, begann der Preisanstieg bei Agrarrohstoffen im Vergleich zu den anderen Rohstoffen erst um vier <br \/>Jahre verz\u00f6gert im Jahr 2006 und ist durchschnittlich deutlich moderater ausgefallen als bei den meisten anderen <br \/>Rohstoffen \u2013 je nach Agrarrohstoff unterscheidet sich deren Preisanstieg allerdings erheblich. Am st\u00e4rksten betroffen <br \/>waren die pflanzlichen Nahrungs- und Futtermittel Mais, Weizen, Soja und Reis \u2013 deren Preise inzwischen auch wieder <br \/>gefallen sind. Andere Agrarprodukte wie Schweine- und Rindfleisch, Zucker oder auch Baumwolle waren dagegen <br \/>\u00fcberhaupt nicht vom globalen Preisanstieg betroffen. <br \/>Dass die Preise von Agrarrohstoffen durchschnittlich deutlich weniger als die von fossilen und mineralischen Rohstoffen <br \/>gestiegen sind, liegt an einem einfachen Grund: Die Anbaufl\u00e4chen k\u00f6nnen weltweit noch erheblich ausgedehnt werden \u2013 <br \/>selbst ohne hierzu W\u00e4lder roden zu m\u00fcssen. Agrarrohstoffe haben also noch ein ganz erhebliches Ausbaupotenzial, das <br \/>schon in kurzer Zeit preisstabilisierend wirken kann \u2013 wenn dieses Potenzial erschlossen wird. Hierzu sind allerdings <br \/>erhebliche Mengen an Kapital f\u00fcr Maschinen, Saatgut und D\u00fcnger notwendig. In vielen L\u00e4ndern m\u00fcssen zudem Struktur-<br \/>probleme im l\u00e4ndlichen Raum \u00fcberwunden werden, bevor der Agrarsektor nachhaltig wachsen kann. Die aktuell sinken-<br \/>den Agrarpreise beruhen nicht auf einer gesunkenen Nachfrage, sondern auf der erfolgten Ausweitung des Angebots. <br \/>Grafik: nova-Institut&#8221;><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px\" align=\"left\"><b>Wie die Grafik zeigt, begann der Preisanstieg bei Agrarrohstoffen im Vergleich zu den anderen Rohstoffen erst um vier <br \/>Jahre verz\u00f6gert im Jahr 2006 und ist durchschnittlich deutlich moderater ausgefallen als bei den meisten anderen <br \/>Rohstoffen \u2013 je nach Agrarrohstoff unterscheidet sich deren Preisanstieg allerdings erheblich. Am st\u00e4rksten betroffen <br \/>waren die pflanzlichen Nahrungs- und Futtermittel Mais, Weizen, Soja und Reis \u2013 deren Preise inzwischen auch wieder <br \/>gefallen sind. Andere Agrarprodukte wie Schweine- und Rindfleisch, Zucker oder auch Baumwolle waren dagegen <br \/>\u00fcberhaupt nicht vom globalen Preisanstieg betroffen. <br \/>Dass die Preise von Agrarrohstoffen durchschnittlich deutlich weniger als die von fossilen und mineralischen Rohstoffen <br \/>gestiegen sind, liegt an einem einfachen Grund: Die Anbaufl\u00e4chen k\u00f6nnen weltweit noch erheblich ausgedehnt werden \u2013 <br \/>selbst ohne hierzu W\u00e4lder roden zu m\u00fcssen. Agrarrohstoffe haben also noch ein ganz erhebliches Ausbaupotenzial, das <br \/>schon in kurzer Zeit preisstabilisierend wirken kann \u2013 wenn dieses Potenzial erschlossen wird. Hierzu sind allerdings <br \/>erhebliche Mengen an Kapital f\u00fcr Maschinen, Saatgut und D\u00fcnger notwendig. In vielen L\u00e4ndern m\u00fcssen zudem Struktur-<br \/>probleme im l\u00e4ndlichen Raum \u00fcberwunden werden, bevor der Agrarsektor nachhaltig wachsen kann. Die aktuell sinken-<br \/>den Agrarpreise beruhen nicht auf einer gesunkenen Nachfrage, sondern auf der erfolgten Ausweitung des Angebots.<\/b> <br \/>Grafik: nova-Institut<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><br style=\"clear:left;\"\/> <br \/><b>2008: Verfall der Rohstoffpreise<\/b><br \/>Der aktuelle Verfall der Rohstoffpreise ist prim\u00e4r durch den Einbruch auf Nachfrageseite begr\u00fcndet. Die sich weltweit zuspitzende Finanzkrise im Sp\u00e4tsommer 2008 f\u00fchrte innerhalb von wenigen Wochen zu einer Abflachung der Weltkonjunktur bis hin zur Gefahr einer globalen Wirtschaftskrise. So spricht z.B. Dow Chemical offen von einer anstehenden weltweiten Konjunkturkrise. &#8220;Wir werden wahrscheinlich den gr\u00f6\u00dften Teil von 2009 eine weltweite Rezession erleben&#8221;, sagte Andrew Liveris, Chef des nach BASF zweitgr\u00f6\u00dften Chemiekonzerns der Welt. Die starken Zuw\u00e4chse in China, Indien, Brasilien und Russland haben den Boom der Weltwirtschaft seit 2002 ma\u00dfgeblich angetrieben &#8211; und sollen nun nach Hoffnung der Optimisten den Konjunkturabschwung abmildern. Liveris sieht die Probleme aber weltumspannend. &#8220;Die globale Wirtschaft sp\u00fcrt jetzt voll die Auswirkungen derselben Probleme, die in den vergangenen Quartalen die USA geplagt haben&#8221;, sagte der Dow-Vorstandschef. &#8220;Diese Probleme sind durch die Kreditkrise verst\u00e4rkt worden, was sich in sinkender Nachfrage niederschl\u00e4gt \u2013 nicht nur in den USA, sondern in der ganzen Welt.&#8221; (Financial Times Deutschland, 2008-10-24) Und diese sinkende Nachfrage l\u00e4sst die Preise purzeln. <\/p>\n<p><b>Rohstoffpreise im Jahr 2009 <\/b><br \/>Sobald die Weltwirtschaft wieder Fahrt aufnimmt und zu den Wachstumsraten der letzten Jahre zur\u00fcckkehrt, werden auch die Rohstoffpreise erneut stark anziehen und schon bald wieder das Niveau vom Fr\u00fchjahr bzw. Sommer 2008 erreichen. Wann das sein wird, ist schwer zu sagen. Die meisten Analysten sehen den Aufschwung fr\u00fchestens Ende 2009 kommen. Da Vorhersagen \u00fcber einen solchen Zeitraum kaum m\u00f6glich sind, bleibt es ungewiss, wie lange die Rohstoffpreise relativ niedrig bleiben. An sich sollte man die aktuelle Verschnaufpause dazu nutzen, das Angebot an Rohstoffen auszubauen, neue F\u00f6rderst\u00e4tten zu erschlie\u00dfen und neue Prim\u00e4rproduktionen wie Raffinerien zu errichten, um beim n\u00e4chsten Aufschwung den Anstieg der Rohstoffpreise abpuffern zu k\u00f6nnen. Aber genau dieses antizyklische Reagieren f\u00e4llt in der aktuellen Situation schwer. Den Rohstoffkonzernen brechen die Einnahmen und \u00dcbersch\u00fcsse weg und aufgrund der Finanzmarktkrise sind Kredite nur schwer zu bekommen. Beides l\u00e4hmt bereits jetzt die Erschlie\u00dfung neuer F\u00f6rderst\u00e4tten. So wurden vor wenigen Tagen Gro\u00dfprojekte zur Erschlie\u00dfung neuer Erd\u00f6lfelder in Russland, Brasilien und einigen afrikanischen L\u00e4ndern auf Eis gelegt \u2013 sie sind aktuell einfach nicht mehr finanzierbar. <\/p>\n<p>Sollte es im Jahr 2009 nicht gelingen, das Angebot an fossilen und mineralischen Rohstoffen zu stabilisieren oder besser auszubauen, k\u00f6nnte der n\u00e4chste Wirtschaftsaufschwung zu noch st\u00e4rkeren Preisrallys f\u00fchren als in den letzten sechs Jahren und damit die n\u00e4chste Krise heraufbeschw\u00f6ren. <\/p>\n<p><b>Rohstoff-Strategien \u2013 Option Agrarrohstoffe <\/b><br \/>Unternehmen der Chemie- und Kunststoffindustrie sollten das Jahr 2009 nutzen, um ihre Rohstoffbasis neu auszurichten und sich so auf die n\u00e4chste Preisrally vorzubereiten. Gefragt ist ein umfassendes Rohstoff-Management, das sowohl neue Technologien wie z.B. die Industrielle Biotechnologie als auch Agrarrohstoffe einbeziehen sollte. <\/p>\n<p>Rohstoffe vom Acker und Forst bieten interessante Chancen, aber auch Risiken. Vorteilhaft ist, dass sich die Agrarfl\u00e4chen weltweit noch erheblich ausdehnen lassen, vermutlich um einige 100 Mio. Hektar. Somit kann die Produktion sowohl f\u00fcr Nahrungs- und Futtermittel als auch f\u00fcr industrielle Rohstoffe noch deutlich gesteigert werden. Gleichzeitig bietet die sich rasch entwickelnde Biotechnologie zahlreiche Ans\u00e4tze, Agrarrohstoffe produktiv und in gr\u00f6\u00dferem Stil einzusetzen. Aktuell liegt der Anteil der Agrarrohstoffe am Input der deutschen Chemischen Industrie bei ca. 11% \u2013 dieser Anteil kann durchaus auf 20% gesteigert werden. Agrarrohstoffe stellen damit eine interessante Option f\u00fcr die Rohstoffdiversifizierung der Industrie dar. <\/p>\n<p>Nachteilig f\u00fcr den verst\u00e4rkten Einsatz Nachwachsender Rohstoffe ist die oft auf Stammtisch-Niveau gef\u00fchrte &#8220;biofuels &#038; food&#8221;-Diskussion, die auch unter dem Begriff &#8220;Teller, Trog und Tank&#8221; und neuerdings sogar &#8220;bioplastics &#038; food&#8221; gef\u00fchrt wird und eine erhebliche \u00f6ffentliche und politische Wirkung entfacht. Gefragt ist hier eine sachliche und fundierte Diskussion mit dem Ziel eines umfassenden Ressourcenmanagements, das auch die Nutzung der Koppel- und Nebenprodukte einbezieht. Hier geeignet Stellung zu beziehen und Einfluss zu nehmen, kann f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Rohstoffversorgung von entscheidender Bedeutung sein. <\/p>\n<p>Manche gut gemeinte ethisch-moralische Argumentation f\u00fchrt leicht in die Irre, so die Forderung, dass man Food-Pflanzen nicht f\u00fcr die Industrie nutzen darf, solange Menschen hungern. Das wachsende Hungerproblem liegt weniger daran, dass es nicht genug Nahrungsmittel gibt, sondern eher daran, dass die Hungernden vor allem aus finanziellen Gr\u00fcnden keinen Zugang zu den Nahrungsmitteln haben. <\/p>\n<p>Auf Fl\u00e4chen, die f\u00fcr die Food- und Feed- Produktion nicht ben\u00f6tigt werden, Food- Pflanzen f\u00fcr industrielle Zwecke anzubauen kann durchaus ausgesprochen sinnvoll sein, wenn diese Pflanzen, bedingt durch jahrzehntelange Z\u00fcchtung, besonders effizient sind und damit die Fl\u00e4che optimal nutzen. Industriepflanzen k\u00f6nnen in l\u00e4ndlichen R\u00e4umen Einkommen schaffen, die der Bev\u00f6lkerung wieder den finanziellen Zugang zu Nahrungsmitteln erm\u00f6glicht.         <\/p>\n<p><i><b>Ausf\u00fchrlich stellt der Autor das hier skizzierte Thema bei seinem Vortrag auf dem Internationalen Kongress &#8220;Rohstoffwende und Biowerkstoffe&#8221; (K\u00f6ln, 3. &#038; 4. Dezember) vor. 26 Referenten pr\u00e4sentieren Fakten und Einsch\u00e4tzungen f\u00fcr Entscheidungstr\u00e4ger aus der produzierenden Industrie, Forschung und Verb\u00e4nden. Informationen und Anmeldung zum Kongress und zur begleitenden Ausstellung unter <a href=\"http:\/\/www.rohstoffwende.de\/\" >www.rohstoffwende.de<\/a>, Sonderteil zum Kongress mit 27 Statements der Referenten und Partner im aktuellen <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/nova-institut-biowerkstoff-report-okt-nov-dez-2008\/\" >Biowerkstoff-Report<\/a>.<\/b><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>&Uuml;ber sechs Jahre lang stiegen die Preise f&uuml;r nahezu alle Rohstoffe in be&auml;ngstigender Weise, bis im Sp&auml;tsommer 2008 die weltweit eskalierte Finanzkrise eine Wirtschaftskrise ausl&ouml;ste<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[4],"class_list":["post-11354","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-nova-institut-gmbh"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11354","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11354"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11354\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11354"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11354"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11354"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=11354"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}