{"id":113218,"date":"2022-07-28T07:26:00","date_gmt":"2022-07-28T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=113218"},"modified":"2022-07-21T15:51:12","modified_gmt":"2022-07-21T13:51:12","slug":"wie-erema-und-borealis-die-kreislaufwirtschaft-anschieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wie-erema-und-borealis-die-kreislaufwirtschaft-anschieben\/","title":{"rendered":"Wie Erema und Borealis die Kreislaufwirtschaft anschieben"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p>Rund drei Monate vor der Kunststoff-Leitmesse K&nbsp;2022 pr\u00e4sentieren sich die \u00f6sterreichischen Unternehmen Erema und Borealis als Speerspitzen f\u00fcr die Kreislauff\u00fchrung von Kunststoffen: Recycling-Spezialist Erema entwickelt und w\u00e4chst unaufh\u00f6rlich, Borealis verweist auf einen 40%igen Marktanteil an biobasierten Polyolefinen \u2013 und will diesen weiter ausbauen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"776\" height=\"518\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.24.png\" alt=\"Kreislaufwirtschaft ist m\u00f6glich, wenn alle zusammenarbeiten \u2013 darin zeigen sich das Management von Borealis und Erema einig. Im Bild Lucr\u00e8ce Foufopoulos von Borealis und Manfred Hackl, Erema\" class=\"wp-image-113222\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.24.png 776w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.24-300x200.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.24-150x100.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.24-768x513.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.24-400x267.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 776px) 100vw, 776px\" \/><figcaption>Kreislaufwirtschaft ist m\u00f6glich, wenn alle zusammenarbeiten \u2013 darin zeigen sich das Management von Borealis und Erema einig. Im Bild Lucr\u00e8ce Foufopoulos von Borealis und Manfred Hackl, Erema. Bild: Erema<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u00dcber 100 Mio. Euro hat die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.erema.com\/de\/home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Erema-Gruppe<\/a>&nbsp;in den letzten f\u00fcnf Jahren am Stammsitz Ansfelden und weiteren Standorten investiert, so die eigenen Angaben. Auf der K&nbsp;2022 in D\u00fcsseldorf wird der \u00f6sterreichische Spezialist f\u00fcr mechanisches Recycling erstmals mit allen sechs Tochterunternehmen auf einem gemeinsamen Stand auftreten \u2013 mit Erema, Pure&nbsp;Loop, Umac, 3S, Keycycle und Plasmac.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zahlen, die der Recycling-Pionier gegen Mitte Juni pr\u00e4sentierte, verdeutlichen die Bedeutung und Brisanz, die das Thema inzwischen erlangt hat: Die Gruppe hat im Gesch\u00e4ftsjahr 2021\/22 einen Umsatz in H\u00f6he von 295 Mio. Euro erzielt, ein Plus von 18% gegen\u00fcber Vorjahr. Dahinter verbergen sich ausgelieferte Anlagen mit einer Kapazit\u00e4t, um j\u00e4hrlich 1,3&nbsp;Mio.&nbsp;t Kunststoffe zu verarbeiten. Die Zahl der Mitarbeiter liegt inzwischen bei 840 weltweit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kreislaufwirtschaft ist alternativlos<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201eKreislaufwirtschaft ist zum Megathema in der Kunststoffbranche geworden \u2013 auch f\u00fcr Kunststoffabf\u00e4lle, bei denen das vor wenigen Jahren noch undenkbar war\u201c, sagte Erema-CEO Manfred Hackl.&nbsp;\u201eDieser Schub ist eine Best\u00e4tigung f\u00fcr unsere Arbeit in den vergangenen Jahren. Es gibt zwar noch viel zu tun, aber alle Akteure in der Wertsch\u00f6pfungskette ziehen nun an einem Strang.\u201c Mit Borealis zeigte er sich bei der kombinierten \u201ePre-K\u201c-Pr\u00e4sentation im Juni einig, dass nur ein gemeinsames Agieren der gesamten Branche zum Erfolg f\u00fchren kann: \u201eAuf der Messe zeigen wir dem Fachpublikum, dass es m\u00f6glich ist Kreislaufwirtschaft zu realisieren, wenn die Akteure entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zusammenarbeiten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den gro\u00dfen Kunststoffhersteller Borealis dr\u00fcckte dies Lucr\u00e8ce Foufopoulos, Executive Vice President Polyolefins, Innovation &amp; Technology, so aus: \u201eEine Zukunft, in der Kohlenstoffneutralit\u00e4t und kreislauforientierte Kunststoffe oberste Priorit\u00e4t haben, kann nur durch koordinierte und konsequente Ma\u00dfnahmen entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette erreicht werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2050 sollen zwei Drittel der Kunststoffe aus Altmaterial sein<\/h3>\n\n\n\n<p>Bevor Hackl erste Einblicke in die zu erwartenden Messe-Neuheiten gab, stellte er ein Szenario f\u00fcr den Einstieg in eine Kreislaufwirtschaft vor. Der Bedarf an Kunststoffen steige. Sie seien Teil der L\u00f6sung, um den Klimawandel zu stoppen, so sein Credo \u2013 als unabdingbare Voraussetzung daf\u00fcr nannte er aber die Kreislaufwirtschaft. Aus Hackls Sicht kann es bis 2050 m\u00f6glich werden, 60% der Kunststoffe aus wiederverwendeten und recycelten Materialien zu produzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings entspricht der dann verbleibende Anteil an neuproduzierten Kunststoffen in H\u00f6he von 40% immer noch der heutigen Produktionsmenge in absoluten Zahlen oder liegt sogar etwas h\u00f6her. An diesem Szenario wird deutlich, welch politischen, gesellschaftlichen und auch technischen Rang die Kreislauff\u00fchrung unabdingbar haben wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Messe K&nbsp;2022: Erema stellt sieben neue Recyclingsysteme vor<\/h3>\n\n\n\n<p>Auf der K&nbsp;2022 will die Erema-Gruppe sieben neue Recyclingsysteme und Komponenten vorstellen. Sie machen Produktionskapazit\u00e4ten von bis zu 6&nbsp;t\/h in Gro\u00dfanlagen m\u00f6glich und zum anderen steigern sie weiter Rezyklatqualit\u00e4t und Stabilit\u00e4t der Rezyklierprozesse. Dazu verhelfen unter anderem technologische Neuerungen an der Plastifiziereinheit speziell f\u00fcr hohe Durchs\u00e4tze bei niedrigem spezifischen Energieverbrauch und weiter eine neue Anlage \u201eErema Laserfilter 406\u201c mit 50% gr\u00f6\u00dferer Siebfl\u00e4che (wobei der Name auf die Filterherstellung durch den Laser anspielt).<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem k\u00fcndigt Erema neue digitale Assistenzsysteme an, die ab Messebeginn auf der Erema-Kundenplattform BluPort verf\u00fcgbar sind. Dazu z\u00e4hle die App PredictOn, die drohende St\u00f6rungen vorausschauend erkennt und das Beheben erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Standard-Recyclinganlagen ab Lager<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer nach rasch verf\u00fcgbaren Recyclingsystemen f\u00fcr einfache Anwendungen sucht, d\u00fcrfte sich \u00fcber das neue Angebot von Umac freuen: Die bisher auf Gebrauchtanlagen spezialisierte Erema-Tochter erweitert ihren Gesch\u00e4ftsbereich und pr\u00e4sentiert mit Readymac eine standardisierte, vorgefertigte und auf Lager produzierte Recyclingl\u00f6sung. Sie basiert auf der bekannten TVE-Technologie von Erema.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht zuletzt pr\u00e4sentiert Erema live Kunststoffrecycling im Au\u00dfengel\u00e4nde der K-Messe, zusammen mit Kooperationspartnern. Daf\u00fcr werden unterschiedliche Abfallstr\u00f6me verarbeitet. Die Ausstellung \u201eproducts made of recyclate\u201c wiederum demonstriert die gro\u00dfe Vielfalt an hochqualitativen Endanwendungen, die aus Rezyklat entstanden sind \u2013 eine Einladung, sich der Idee gedanklich anzun\u00e4hern. Die Palette an Gezeigtem soll von technischen Bauteilen \u00fcber Konsumg\u00fcter bis hin zu Lebensmittelverpackungen reichen. Man darf gespannt sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Borealis: Vorreiter bei nachhaltigen Kunststoffen<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.borealisgroup.com\/\" target=\"_blank\">Borealis<\/a>&nbsp;hat sich einer der gro\u00dfen Kunststoffhersteller mit dem Recycling-Pionier \u2013 zumindest in der Pre-K-Pr\u00e4sentation \u2013 verb\u00fcndet. Der Konzern mit Sitz in Wien und rund 6900 Mitarbeiter weltweit ist einer der gro\u00dfen Produzenten von Polyolefinen \u2013 den Massekunststoffen, zu denen PE und PP geh\u00f6ren. Der gemeinsame Nenner mit Erema ist die angestrebte Kreislaufwirtschaft. Im Blick auf den Marktanteil ist Borealis ein Schwergewicht: Nach eigenen Angaben produziert das Unternehmen 40% der in Europa hergestellten nachhaltigen Polyolefine.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Blick auf absolute Zahlen mutet dies freilich noch bescheiden an: Die 40% stehen f\u00fcr 0,1&nbsp;Mio&nbsp;t recycelte oder erneuerbare und damit nachhaltige Materialien. Doch bis 2030 will Borealis diese nachhaltige Produktionsmenge auf 1,8 Mio&nbsp;t steigern, also um den Faktor 18 vervielfachen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ambitionierte Ziele brauchen Partner<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein ehrgeiziges Ziel, weswegen Lucr\u00e8ce Foufopoulos auch darauf hinwies, dies k\u00f6nne die Branche nur gemeinsam schaffen \u2013 wohl denkt sie dabei auch an notwendigerweise steigende Nachfragen nach nachhaltigem Kunststoff. \u201eDer Umstieg auf ein regeneratives und kreislauforientiertes System ist eine epochale gesellschaftliche Herausforderung\u201c, erkl\u00e4rte die Vice-Pr\u00e4sidentin Polyolefins. Dazu will sie der Branche auf der K-Messe als Angebot und Vorschlag den \u201eInnovate Collaborate Accelerate\u201c-Ansatz von Borealis vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie solche Kooperationen aussehen k\u00f6nnten, rei\u00dft der Kunststoffkonzern im Vorfeld der K&nbsp;2022 mit exemplarischen Kundenprojekten an, die auf dem Borealis-Portfolio \u201eBornewables\u201c beruhen \u2013 kreislauforientierten Polyolefinprodukten, die aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt werden. Sie sollen Messethema werden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.04.png\" alt=\"Die neuen PP-RCT-Rohre \u201eNiron Beta\u201c von Nupi sind unabh\u00e4ngig von fossilen Rohstoffen. Hergestellt aus Borealis\u2018 \u201eBornewables PP\u201c, sind sie komplett aus erneuerbaren Rohstoffen und damit nachhaltig.\" class=\"wp-image-113223\" width=\"385\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.04.png 770w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.04-300x225.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.04-150x112.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.04-768x576.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.47.04-360x270.png 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px\" \/><figcaption>Die neuen PP-RCT-Rohre \u201eNiron Beta\u201c von Nupi sind unabh\u00e4ngig von fossilen Rohstoffen. Hergestellt aus Borealis\u2018 \u201eBornewables PP\u201c, sind sie komplett aus erneuerbaren Rohstoffen und damit nachhaltig.<br>Bild: Nupi<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">HLK-Rohre von Nupi aus erneuerbarem Polypropylen<\/h3>\n\n\n\n<p>Beispiele daraus: Der Rohrleitungshersteller Nupi Industrie Italiane nutzt f\u00fcr die n\u00e4chste Generation seiner L\u00f6sungen in Sanit\u00e4r-, Heizungs-, L\u00fcftungs- und Klimaanlagen das Bornewables-Programm f\u00fcr Polypropylen (PP): Laut Borealis wird Bornewables PP aus erneuerbaren Rohstoffen gefertigt und ist damit unabh\u00e4ngig von fossilen Rohstoffen. Das Material biete aber die gleiche Performance wie konventionelles PP. Nupi fertigt daraus die Rohre Niron Beta aus PP-RCT (PP Random Crystalline Structure Temperature) f\u00fcr h\u00f6here Belastungen und Temperaturen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses nachhaltige \u201ePP-RCT\u201c-Material l\u00e4sst sich auf bestehenden Rohrverarbeitungsanlagen ohne Modifikation anstelle von fossilbasiertem PP einsetzen. Es erfordert keine neue Genehmigung durch die Wasserbeh\u00f6rden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDamit machen wir einen gro\u00dfen Schritt, um den CO2-Fu\u00dfabdruck unserer Produkte zu verringern und den immer strengeren Vorschriften einen Schritt voraus zu sein\u201c, erkl\u00e4rt Roberta Brusi, Quality Director der Nupi Group. \u201eAu\u00dferdem hilft uns die ISCC-Plus-Zertifizierung dieses Werkstoffs dabei, den Anteil an erneuerbaren Rohstoffen in unserer PP-RCT-Rezeptur und unseren Rohren klar und nachvollziehbar zu dokumentieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bornewables-Rohstoff selbst wird aus nat\u00fcrlichen Ressourcen der zweiten Generation gewonnen, teilt Borealis mit: Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Abf\u00e4lle aus der Zellstoffproduktion oder aus \u00d6lresten der Lebensmittelverarbeitung.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.51.png\" alt=\"F\u00fcr seine Speiseeismarke Aino hat sich Froneri Finland f\u00fcr Bornewables PP als Verpackungsl\u00f6sung entschieden. Das PP-Monomaterial von Borealis entsteht zu 100% aus erneuerbaren Rohstoffen.\" class=\"wp-image-113224\" width=\"319\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.51.png 770w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.51-240x300.png 240w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.51-120x150.png 120w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.51-768x960.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.51-216x270.png 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px\" \/><figcaption><br>F\u00fcr seine Speiseeismarke Aino hat sich Froneri Finland f\u00fcr Bornewables PP als Verpackungsl\u00f6sung entschieden. Das PP-Monomaterial von Borealis entsteht zu 100% aus erneuerbaren Rohstoffen. Bild: Froneri<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Speiseeis Aino mit recycelbarer PP-Monoverpackung<\/h3>\n\n\n\n<p>Borealis kann noch weitere Beispiele f\u00fcr Partnerschaften entlang der Wertsch\u00f6pfungskette anf\u00fchren. Mit dem finnischen Speiseeihersteller Froneri und dem deutschen Verpackungsspezialisten Paccor arbeiteten die \u00d6sterreicher an einer nachhaltigen Verpackung f\u00fcr die Speiseeis-Marke Aino. Die auf den Bornewables-PP-Typen basierende Monomaterial-Verpackung lasse sich zu 100% recyceln \u2013 anders als die fr\u00fcheren Mehrschichtsysteme.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem weiteren Projekt suchte der ebenfalls finnische Rohrspezialist Uponor nach einem nachhaltigen Rohmaterial f\u00fcr seine Kalt- und Hei\u00dfwasserrohre aus vernetztem Polyethylen (PE-X). Im Ergebnis sei das Portfolio \u201ePEX Pip Blue\u201c von Uponor das weltweit erste aus komplett erneuerbaren Rohstoffen. Hier kommt das ebenfalls durch Massenbilanzierung gem\u00e4\u00df ISCC-Plus-Standard zertifizierte Produkt Bornewables Polyethylen (PE) von Borealis zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rohre aus erneuerbarem PE-X senken CO2-Fu\u00dfabdruck um 90%<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Effekt: Die PE-X-Rohre von Uponor zeichnen sich durch einen um bis zu 90% reduzierten CO2-Fu\u00dfabdruck aus. Diese Bilanzrechnung setzt auf der ISCC-Plus-zertifizierten Nachhaltigkeit von Borealis\u2018 Bornewables PE auf. Die ISCC-Plus-Akkreditierung ihrerseits basiert auf einer unabh\u00e4ngigen Massenbilanz mit der M\u00f6glichkeit, nachhaltige Inhaltsstoffe \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette hinweg zu \u00fcberwachen, zur\u00fcckzuverfolgen und zu verifizieren. Um sicherzustellen, dass stets s\u00e4mtliche Anforderungen erf\u00fcllt sind, w\u00fcrden die ISCC-Plus-Zertifikate von Borealis und Uponor j\u00e4hrlich auditiert, teilen die Unternehmen mit.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"722\" height=\"393\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.32.png\" alt=\"Das Rohr-Portfolio PEX Pipe Blue von Uponor deckt Kalt- und Hei\u00dfwasseranwendungen ab und basiert auf nachhaltigem Bornewables PE von Borealis.\n\" class=\"wp-image-113225\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.32.png 722w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.32-300x163.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.32-150x82.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-21-um-14.46.32-400x218.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px\" \/><figcaption>Das Rohr-Portfolio PEX Pipe Blue von Uponor deckt Kalt- und Hei\u00dfwasseranwendungen ab und basiert auf nachhaltigem Bornewables&nbsp;PE von Borealis. Bild: Uponor<\/figcaption><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund drei Monate vor der Kunststoff-Leitmesse K&nbsp;2022 pr\u00e4sentieren sich die \u00f6sterreichischen Unternehmen Erema und Borealis als Speerspitzen f\u00fcr die Kreislauff\u00fchrung von Kunststoffen: Recycling-Spezialist Erema entwickelt und w\u00e4chst unaufh\u00f6rlich, Borealis verweist auf einen 40%igen Marktanteil an biobasierten Polyolefinen \u2013 und will diesen weiter ausbauen. \u00dcber 100 Mio. Euro hat die&nbsp;Erema-Gruppe&nbsp;in den letzten f\u00fcnf Jahren am Stammsitz [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"Erema-Gruppe will auf der K2022 viele neue kreislauforientierte Neuerungen pr\u00e4sentieren, w\u00e4hrend Borealis den Pionier f\u00fcr biobasierte Polyolefine stellt","footnotes":""},"categories":[5572,17143],"tags":[11841,13453,10453,12344],"supplier":[3036,1338,20704,19127,20705],"class_list":["post-113218","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","category-recycling","tag-kreislaufwirtschaft","tag-kunststoffe","tag-recycling","tag-verpackungen","supplier-borealis-polyolefine-ag","supplier-erema","supplier-nupi-industrie-italiane","supplier-paccor","supplier-uponor"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=113218"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113218\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=113218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=113218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=113218"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=113218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}