{"id":11286,"date":"2008-09-26T00:00:00","date_gmt":"2008-09-25T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20080926-03n"},"modified":"2008-09-26T00:00:00","modified_gmt":"2008-09-25T22:00:00","slug":"rwe-und-schmack-wollen-den-biogasbereich-weiter-ausbauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/rwe-und-schmack-wollen-den-biogasbereich-weiter-ausbauen\/","title":{"rendered":"RWE und Schmack wollen den Biogasbereich weiter ausbauen"},"content":{"rendered":"<p><b>RWE Innogy wird in der Gemeinde G\u00fctergl\u00fcck in Sachsen-Anhalt eine Biogasanlage mit einer W\u00e4rmeleistung von ca. 6,5 Megawatt errichten. Ab Sommer 2009 soll dort Biogas erzeugt, auf Erdgasqualit\u00e4t aufbereitet und in das lokale Erdgasnetz eingespeist werden. Generalunternehmer f\u00fcr den Bau der Biogasanlage ist die Hese Biogas GmbH, Gelsenkirchen, ein Unternehmen der Schmack Biogas Gruppe. Der Baubeginn ist f\u00fcr Oktober 2008 geplant. Mit der Schmack Gruppe hat RWE eine Absichtserkl\u00e4rung f\u00fcr weitere Anlagen in Deutschland unterzeichnet<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Wir wollen unsere Biogasaktivit\u00e4ten in Deutschland deutlich ausbauen und bis zu zehn weitere Anlagen dieser Art bis 2012 errichten. Insgesamt werden wir hierf\u00fcr rund 150 Millionen Euro investieren. Die Anlagen m\u00f6chten wir auch interessierten Stadtwerken im Rahmen unseres Green Gecco-Projektes zur Beteiligung anbieten&#8221;, betonte Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der RWE Innogy und erg\u00e4nzt: &#8220;Mit der Schmack Gruppe haben wir hierzu langfristig einen kompetenten Partner an unserer Seite&#8221;. Beide Unternehmen haben zur Umsetzung der Ausbaupl\u00e4ne eine Absichtserkl\u00e4rung unterzeichnet. Werner R\u00fcberg, Vorstandsvorsitzender der Schmack Biogas AG: &#8220;Wir freuen uns, als Schmack Gruppe ein solches Vorzeigeprojekt zur Aufbereitung von Biogas mit RWE Innogy umsetzen zu k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n<p>Der Vorteil dieser Technik besteht darin, dass das aufbereitete Biogas \u00fcber das \u00f6ffentliche Erdgasnetz zu dezentralen Kraft-W\u00e4rme-Kopplungs-Standorten gef\u00fchrt werden kann, die weit von der Biogasanlage entfernt liegen. Die Vermarktung des Biogases \u00fcbernimmt die RWE-Vertriebstochter RWE Energy aus Dortmund. Der Rohstoff f\u00fcr die Anlage wird \u00fcber Kooperationen mit der regionalen Landwirtschaft erworben. Auf diese Weise sollen j\u00e4hrlich \u00fcber 50.000 Tonnen nachwachsende Rohstoffe eingesetzt werden &#8211; \u00fcberwiegend Maissilage, aber auch G\u00fclle.<\/p>\n<p>Die t\u00e4glich eingespeiste Gasmenge liegt bei rund 15.000 Kubikmetern. Das entspricht einer Gaserzeugung von ca. 50.000 Megawattstunden im Jahr. Diese reicht aus, um ein Heizkraftwerk mit einer Leistung von 3 MWel rund um die Uhr mit Gas zu versorgen.<\/p>\n<p>RWE Innogy betreibt seit Mai 2007 ein Biogaskraftwerk in Grevenbroich-Neurath im Rhein-Kreis Neuss (NRW). Diese ebenfalls von Hese Biogas errichtete Anlage verf\u00fcgt \u00fcber eine Leistung von 716 kWel und versorgt rund um die Uhr 1.600 Haushalte mit Strom. Der Betrieb dieser Anlage wird von einem umfangreichen Forschungsprojekt mit der Universit\u00e4t Bochum begleitet, das von RWE gef\u00f6rdert wird. Ziel ist es, die Effizienz der Biogastechnologie weiter zu verbessern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>RWE Innogy wird in der Gemeinde G&uuml;tergl&uuml;ck in Sachsen-Anhalt eine Biogasanlage mit einer W&auml;rmeleistung von ca. 6,5 Megawatt errichten. 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