{"id":110930,"date":"2022-06-15T07:04:00","date_gmt":"2022-06-15T05:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=110930"},"modified":"2022-06-13T12:26:37","modified_gmt":"2022-06-13T10:26:37","slug":"marktfahige-power-to-x-technologien-entwickeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/marktfahige-power-to-x-technologien-entwickeln\/","title":{"rendered":"Marktf\u00e4hige Power-to-X-Technologien entwickeln"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Im Rahmen eines neuen Projektes des Spitzenclusters Industrielle Innovationen (SPIN) entsteht eine offene Versuchsplattform f\u00fcr die Entwicklung von Power-to-X-Technologien. Untersucht werden dabei M\u00f6glichkeiten, CO<sub>2<\/sub>-haltige Abgasstr\u00f6me zun\u00e4chst in ein Synthesegas aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff und dann in verschiedene Produkte f\u00fcr die Chemie-, Kraftstoff- und Kunststoffindustrie umzuwandeln. Die nordrhein-westf\u00e4lische Landesregierung f\u00f6rdert dieses Vorhaben mit 5,3 Mio. Euro.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/06\/image-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-110933\" width=\"849\" height=\"637\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/06\/image-2.png 1440w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/06\/image-2-300x225.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/06\/image-2-1024x768.png 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/06\/image-2-150x113.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/06\/image-2-768x576.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/06\/image-2-360x270.png 360w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/06\/image-2-1320x990.png 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px\" \/><figcaption>\u00dcbergabe des F\u00f6rderbescheids (v.l.): Prof. Dr.-Ing. Emmanouil Kakaras (Vorstandsmitglied SPIN, Executive Vice President NEXT Energy Business und Head of Duisburg Branch Mitsubishi Heavy Industries EMEA, Ltd.), Heiko Mennerich (Leiter des Gesch\u00e4ftsgebiets Ver- und Entsorgung der Evonik Technology &amp; Infrastructure GmbH), Prof. Margit Thomeczek, Prof. Andreas Pinkwart, Prof. Christian Doetsch (Fraunhofer UMSICHT) und Prof. Klaus G\u00f6rner (Leiter des Lehrstuhls f\u00fcr Umweltverfahrenstechnik und Anlagentechnik der Universit\u00e4t Duisburg-Essen). \u00a9 MWIDE NRW<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Federf\u00fchrung des Projektes \u00bbPtX-Plattform\u00ab liegt bei der Mitsubishi Power Europe GmbH. Gemeinsam mit SPIN sowie den Projektpartnern \u2013 dem Fraunhofer UMSICHT, dem Lehrstuhl f\u00fcr Umweltverfahrenstechnik und Anlagentechnik (LUAT) der Universit\u00e4t Duisburg-Essen sowie Evonik Industries \u2013 will das Unternehmen marktf\u00e4hige L\u00f6sungen f\u00fcr die effiziente Nutzung \u00fcbersch\u00fcssigen Stroms entwickeln. Ein Schwerpunkt werden dabei Wasserstoff- sowie Carbon-Capture-Use-and-Storage-Technologien sein: CCU und CCS. Entsprechende containerbasierte Anlagen entstehen auf dem Gel\u00e4nde des LUAT. Sie umfassen u.a. CO<sub>2<\/sub>-Abtrennung und katalytische Co-Elektrolyse und stellen alle notwendigen Energie- und Stoffstr\u00f6me zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Elektrolytische Herstellung von Synthesegas<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Fraunhofer UMSICHT erarbeitet im Zuge des Projektes u.a. Grundlagen, um in einem Power-to-X-Reaktor die elektrolytische Herstellung von Synthesegas im Laborma\u00dfstab zu demonstrieren. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00bbDazu skalieren wir neuartige Gasdiffusionselektroden und setzen sie f\u00fcr die Aufgabe in angepassten Reaktoren ein\u00ab, erkl\u00e4rt Prof. Dr. Ulf-Peter Apfel, Leiter der Abteilung Elektrosynthese. \u00bbWeitere Komponenten der Elektrolysezellen werden so aufeinander abgestimmt, dass Verlustleistungen und Gasleckagen minimiert sowie die Zusammensetzung des Synthesegases m\u00f6glichst kontrolliert variiert werden k\u00f6nnen.\u00ab Neben der Erstellung der erforderlichen Komponenten f\u00fchrt das Institut auch die Entwicklung, Errichtung und Inbetriebnahme eines skalierten Elektrolysesystems (inkl. der Teststandperipherie) durch und integriert alles in die Containerumgebung der Plattform.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Charakterisierung von Katalysatoren<\/h3>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus testen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer UMSICHT Katalysator-Systeme, die neu von Evonik entwickelt worden sind und bei der Synthese von Alkoholen zum Einsatz kommen. \u00bbWir schauen uns Umsatz, Menge und Konzentration sowohl der auftretenden Produkte als auch der Nebenprodukte an und haben dabei vor allem die Lebensdauer des Katalysators im Blick\u00ab, so Prof. Apfel. \u00bbAuf Basis unserer Testergebnisse nimmt Evonik dann weitere Optimierungen der Katalysatoren sowie deren Scale-up in Angriff.\u00ab Das beste System wird dann f\u00fcr den Pilotreaktor ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Die Bedeutung des Projektes hob <strong>Prof. Dr. Andreas Pinkwart<\/strong> bei der \u00dcbergabe des F\u00f6rderbescheids hervor. \u00bbDie aktuellen Ereignisse zeigen einmal mehr, wie wichtig eine sichere und unabh\u00e4ngige Energieversorgung ist\u00ab, betonte der NRW-Minister f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. \u00bbEine zukunfts- und wettbewerbsf\u00e4hige Industrie ben\u00f6tigt gro\u00dfe Energiemengen und klimaneutral erzeugte Rohstoffe f\u00fcr ihre Produktionsprozesse. Power-to-X kann nicht nur dazu beitragen, dass wir unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen, sondern auch zu einer unabh\u00e4ngigen Versorgung mit synthetischen Kraftstoffen und Chemikalien f\u00fcr unsere Industrie und unser Energiesystem der Zukunft.\u00ab<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber SPIN<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>SPIN schafft Allianzen aus relevanten Akteuren in NRW wie Wirtschaftskonzerne, mittelst\u00e4ndische Unternehmen, Start-ups sowie Universit\u00e4ten und Forschungsinstituten in den Bereichen Energie und Digitaltechnologie. Ziel ist es, in anwendungsbezogenen Forschungsprojekten Zukunftstechnologien voranzutreiben. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von klimafreundlichen Technologien, Verfahren und Produkten zur erfolgreichen Transformation der Industrie und des Energiesystems in der Region Rhein-Ruhr. Das Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) f\u00f6rdert seit Dezember 2021 f\u00fcr drei Jahre den Aufbau der SPIN-Gesch\u00e4ftsstelle im Co-Working-Space des Essener ruhrHUB. Das Spitzencluster besch\u00e4ftigt zurzeit f\u00fcnf Mitarbeitende und umfasst 14 Mitglieder, die gemeinsam mit weiteren Partnern an sechs bewilligten Forschungsprojekten mit einem Projektvolumen von rund 20 Millionen Euro arbeiten. SPIN ist auch eines von 73 Projekten der Ruhr-Konferenz zur Gestaltung des Strukturwandels der Metropole Ruhr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen eines neuen Projektes des Spitzenclusters Industrielle Innovationen (SPIN) entsteht eine offene Versuchsplattform f\u00fcr die Entwicklung von Power-to-X-Technologien. Untersucht werden dabei M\u00f6glichkeiten, CO2-haltige Abgasstr\u00f6me zun\u00e4chst in ein Synthesegas aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff und dann in verschiedene Produkte f\u00fcr die Chemie-, Kraftstoff- und Kunststoffindustrie umzuwandeln. Die nordrhein-westf\u00e4lische Landesregierung f\u00f6rdert dieses Vorhaben mit 5,3 Mio. Euro. [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":105,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"NRW-Landesregierung f\u00f6rdert den Aufbau einer offenen Versuchsplattform mit 5,3 Mio. 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