{"id":110843,"date":"2022-06-15T07:35:00","date_gmt":"2022-06-15T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=110843"},"modified":"2022-06-11T14:05:43","modified_gmt":"2022-06-11T12:05:43","slug":"basf-bietet-verschiedene-chemische-zwischenprodukte-mit-co2-fusabdruck-signifikant-unter-dem-globalen-marktdurchschnitt-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/basf-bietet-verschiedene-chemische-zwischenprodukte-mit-co2-fusabdruck-signifikant-unter-dem-globalen-marktdurchschnitt-an\/","title":{"rendered":"BASF bietet verschiedene chemische Zwischenprodukte mit CO2-Fu\u00dfabdruck signifikant unter dem globalen Marktdurchschnitt an"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Analyse produktbezogener Emissionen von der Wiege bis zum Werkstor (\u201ecradle to gate\u201c)<\/strong><\/li><li><strong>Marktvergleich ergibt gute Position f\u00fcr mehrere Zwischenprodukte<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>BASF hat die individuellen CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdr\u00fccke (\u201eProduct Carbon Footprints\u201c) f\u00fcr einen gro\u00dfen Teil ihres Portfolios chemischer Zwischenprodukte berechnet<sup>1<\/sup>. Die Ergebnisse wurden mit Bewertungen der marktweiten durchschnittlichen Product Carbon Footprints (PCFs) der entsprechenden von Drittanbietern hergestellten Produkte verglichen<sup>2<\/sup>. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass der PCF mehrerer chemischer Zwischenprodukte von BASF signifikant unter dem weltweiten Durchschnittswert des PCF der entsprechenden Produkte von Drittanbietern liegt, wobei jeweils die Produktion aus fossilen Rohstoffen betrachtet wurde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">BASF bietet diese Produkte nun als \u201eLowPCF\u201c-Zwischenprodukte an:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Tert-Butylamin (tBA) LowPCF<\/li><li>Ameisens\u00e4ure LowPCF<\/li><li>Propions\u00e4ure LowPCF<\/li><li>1,6-Hexandiol (HDO\u00ae) LowPCF<\/li><li>Neopentylglykol (NPG) LowPCF<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Der PCF umfasst die gesamten Treibhausgasemissionen, die anfallen, bis das BASF-Produkt das Werkstor Richtung Kunde verl\u00e4sst: von der Rohstoffgewinnung \u00fcber die Herstellung von Vorprodukten bis hin zur Herstellung des Endprodukts. Auf dem Weg zu ihrem Ziel, Netto-Null-CO<sub>2<\/sub>-Emissionen bis 2050 zu erreichen, ist BASF das erste gro\u00dfe Chemieunternehmen, das die individuellen CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdr\u00fccke aller seiner Verkaufsprodukte berechnet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehrere Faktoren tragen zu niedrigem CO2-Fu\u00dfabdruck bei<\/h3>\n\n\n\n<p>Der PCF wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. So verursacht beispielsweise die Energieerzeugung in den BASF-eigenen, gasbetriebenen Kraft-W\u00e4rme-Kopplungsanlagen deutlich weniger Treibhausgasemissionen als \u00fcbrige, konventionelle Formen der Energieerzeugung. Dar\u00fcber hinaus zeichnen sich die Produktionsprozesse von LowPCF-Zwischenprodukten durch eine hohe Effizienz in Bezug auf den Energie- und Rohstoffverbrauch aus, was auf das integrierte BASF-Verbundsystem und kontinuierliche Aktivit\u00e4ten im Bereich operativer Exzellenz zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Au\u00dferdem werden f\u00fcr LowPCF-Zwischenprodukte in der Regel \u00d6l, Erdgas oder Verbund-Nebenprodukte als Prim\u00e4rrohstoffe verwendet, nicht aber Kohle. Aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften f\u00fchrt die Verwendung von Kohle generell zu einem h\u00f6heren CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck von Folgeprodukten im Vergleich zu Erdgas oder \u00d6l.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eUnternehmensziele zur Reduzierung von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen spielen in den Wertsch\u00f6pfungsketten, die wir bedienen, eine immer wichtigere Rolle. Mit unseren LowPCF-Zwischenprodukten unterst\u00fctzen wir unsere Kunden dabei, ihre Ziele zu erreichen: Sie haben jetzt die M\u00f6glichkeit, bewusst ein Produkt zu w\u00e4hlen, dessen CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck signifikant unter dem globalen Marktdurchschnitt liegt\u201c, sagt <strong>Stephan Kothrade<\/strong>, Leiter des Unternehmensbereichs Intermediates bei BASF. \u201eIndem wir unseren Kunden CO<sub>2<\/sub>-Emissionsdaten auf Ebene der einzelnen Produkte zug\u00e4nglich machen, bieten wir au\u00dferdem eine Transparenz, die in der chemischen Industrie einzigartig ist.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Zwischenprodukte Tert-Butylamin (tBA), Ameisens\u00e4ure, Propions\u00e4ure, 1,6-Hexandiol (HDO) und Neopentylglykol (NPG) sind vielseitige Chemikalien*, die als Inhaltsstoffe f\u00fcr zahlreiche Produkte des t\u00e4glichen Lebens verwendet werden. Beispiele sind Kunststoffe, Autoreifen, Enteisungsmittel, Pharmazeutika, Pflanzenschutzmittel, Farben und Lacke. Kunden von BASF verwenden diese Produkte unter anderem in der Textil-, Automobil-, Agrar-, Pharma- und M\u00f6belindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>[1] <\/sup><sub>Die Berechnungen von BASF zum Product Carbon Footprint (PCF) folgen den Anforderungen und Richtlinien der ISO 14067:2018. Der T\u00dcV Rheinland hat in einer Methodenpr\u00fcfung zertifiziert, dass die PCF-Methode SCOTT, die die BASF SE zur Berechnung der PCFs von BASF-Produkten entwickelt hat und verwendet, wissenschaftlich fundiert ist, der ISO 14067:2018 entspricht und den Stand der Technik widerspiegelt (ID-Nr. 0000080389: BASF SE &#8211; Certipedia).<\/sub><\/p>\n\n\n\n<p><sup>[2]<\/sup> <sub>BASF hat diese Bewertungen f\u00fcr entsprechende Drittprodukte unter Verwendung von \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Informationen und kostenpflichtigen, propriet\u00e4ren Marktforschungsdaten zu Produktionswegen und eingesetzten Rohstoffen vorgenommen, soweit verf\u00fcgbar, sowie unter Nutzung von BASF-eigenem Markt- und Technologie-Know-How. Die Datenannahmen und Allokationsfaktoren f\u00fcr die PCFs von Drittprodukten sind die gleichen wie f\u00fcr die Berechnung des PCF des BASF-Produkts, soweit anwendbar. Die von BASF vorgenommenen Bewertungen der PCFs der entsprechenden Drittprodukte waren nicht Gegenstand einer kritischen Pr\u00fcfung (\u201eLCA critical review\u201c) durch einen unabh\u00e4ngigen Dritten.<\/sub><\/p>\n\n\n\n<p>*<a href=\"https:\/\/chemicals.basf.com\/global\/en\/Intermediates\/sustainability\/low-pcf.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weitere Informationen zu den erw\u00e4hnten chemischen Zwischenprodukten (auf Englisch)<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber BASF<\/h3>\n\n\n\n<p>Chemie f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft, daf\u00fcr steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 111.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen L\u00e4ndern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst sechs Segmente: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition &amp; Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2021 weltweit einen Umsatz von 78,6 Milliarden \u20ac. BASF-Aktien werden an der B\u00f6rse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Analyse produktbezogener Emissionen von der Wiege bis zum Werkstor (\u201ecradle to gate\u201c) Marktvergleich ergibt gute Position f\u00fcr mehrere Zwischenprodukte BASF hat die individuellen CO2-Fu\u00dfabdr\u00fccke (\u201eProduct Carbon Footprints\u201c) f\u00fcr einen gro\u00dfen Teil ihres Portfolios chemischer Zwischenprodukte berechnet1. Die Ergebnisse wurden mit Bewertungen der marktweiten durchschnittlichen Product Carbon Footprints (PCFs) der entsprechenden von Drittanbietern hergestellten Produkte verglichen2. 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