{"id":10953,"date":"2008-06-04T00:00:00","date_gmt":"2008-06-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20080604-03n"},"modified":"2008-06-04T00:00:00","modified_gmt":"2008-06-03T22:00:00","slug":"holzpellets-wachsende-kapazitaeten-ueberproduktion-und-stabile-preise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/holzpellets-wachsende-kapazitaeten-ueberproduktion-und-stabile-preise\/","title":{"rendered":"Holzpellets: Wachsende Kapazit\u00e4ten, \u00dcberproduktion und stabile Preise"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Steigerung der Kapazit\u00e4ten bei der Holzpelletproduktion tr\u00e4gt zur anhaltenden Preisstabilit\u00e4t beim Brennstoff bei. Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (<a href=\"http:\/\/www.depv.de\/\" >DEPV<\/a>) rechnet f\u00fcr dieses Jahres mit einer Produktionskapazit\u00e4t von ca. 2,3 Millionen Tonnen Pellets in Deutschland.<\/p>\n<p>Pelletpreis seit einem Jahr konstant bei rund 180 Euro\/Tonne<\/b><br \/>&#8220;Im Gegensatz zu fossilen Energietr\u00e4gern und Strom stehen Holzpellets verl\u00e4sslich f\u00fcr Preisstabilit\u00e4t&#8221;, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes (DEPV), Martin Bentele, am Freitag, 30.Mai 2008, in Mannheim. Schon seit \u00fcber einem Jahr bewegt sich der Pelletpreis bundesweit bei rund 180 Euro\/Tonne. &#8220;Hierf\u00fcr sind auch die deutlich ausgeweiteten Produktionskapazit\u00e4ten verantwortlich&#8221;, sagte Bentele und verwies auf eine aktuelle Umfrage des DEPV unter den deutschen Pelletproduzenten. Danach wurden im ersten Quartal 2008 rund 325.000 Tonnen Holzpellets erzeugt, was im Vergleich zum Vorjahr, eine Steigerung um rund 120 Prozent bedeutet. In 2007 wurden nach der Umfrage in Deutschland rund 1,1 Millionen Tonnen Pellets erzeugt. &#8220;F\u00fcr das laufende Jahr rechne ich mit einer Produktion von rund 1,3 Millionen Tonnen&#8221;, betonte der DEPV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, was gegen\u00fcber dem Jahr 2005 eine Steigerung um 500 Prozent bedeuten w\u00fcrde. <\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20080604-03\/e5859a4cd1k.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"e5859a4cd1k.jpg\"\/><br style=\"clear:left;\"\/><br \/><sup>Grafik: Etwicklung der Pelletproduktion in Deutschland 2000-2008. Quelle: DEPV eV.<\/sup><\/p>\n<p><b>50% Exportanteil, Einsatz auch in europ\u00e4ischen Kohlekraftwerken<\/b><br \/>Der Inlandsverbrauch der hier produzierten Holzpellets betrug im Jahr 2007 knapp 50 Prozent. Die Ursache hierf\u00fcr liegt, laut DEPV, in einem noch unbefriedigenden Absatz. In diesem Jahr rechnet Bentele in Deutschland mit einem Anwachsen des Bestands auf 100.000 Pelletheizungen. Die restliche Produktion werde notgedrungen exportiert, vor allem nach Belgien oder Skandinavien, wo Pellets in Kohlekraftwerken zur Verbesserung der CO<sub>2<\/sub>-Bilanz eingesetzt w\u00fcrden. Unsicherheiten um die Deckung der Nachfrage sind durch die aktuelle \u00dcberproduktion widerlegt. <\/p>\n<p>Sp\u00e4testens im kommenden Jahr rechnet der DEPV mit einem deutlichen Nachfrageanstieg. Die Produktion ist darauf gut vorbereitet, sagte Bentele. 500.000 Pelletheizungen k\u00f6nnten mit der gegenw\u00e4rtigen Produktionskapazit\u00e4t bedient werden, die vom DEPV f\u00fcr 2008 auf bis zu 2,5 Millionen Tonnen beziffert wird. Auf die preisliche Entwicklung wirkt die hohe Produktion stabilisierend. Ein durchschnittlicher Haushalt (3.000 Liter Heiz\u00f6l\u00e4quivalent\/Jahr) kann beim Heizen mit Pellets (6 Tonnen, Pelletpreis Mai 2008: 178 Euro\/Tonnen) gegen\u00fcber Heiz\u00f6l (Heiz\u00f6lpreis 29.Mai 2008: 94 Euro\/100 Liter) rund 1.750 Euro bzw. \u00fcber 250 Prozent der Betriebskosten einsparen. <\/p>\n<p><b>Rund 60 Unternehmen produzieren in Deutschland Holzpellets<\/b><br \/>Mit der Steigerung der Pelletproduktion hat auch die Anzahl der Pelletproduzenten weiter zugenommen. Sie liegt heute bundesweit bei 60 Unternehmen, mit Schwerpunkt in den bewaldeten Mittelgebirgen in S\u00fcd- und Mitteldeutschland. Dies liegt vor allem daran, dass Pellets zum \u00fcberwiegenden Teil aus Holzsp\u00e4nen produziert werden, die in S\u00e4gewerken bei der Schnittholzproduktion anfallen. &#8220;Die Bundesl\u00e4nder mit den gr\u00f6\u00dften Waldfl\u00e4chen und S\u00e4gewerkskapazit\u00e4ten sind Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg mit zusammen rund 70 Prozent&#8221;, sagte Bentele. Auch bei der Verteilung der Heizungen sei eine S\u00fcdlastigkeit festzustellen. Rund 40 Prozent der Anlagen st\u00fcnden in Bayern, 20 Prozent in Baden-W\u00fcrttemberg. Jeweils knapp 10 Prozent in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.<\/p>\n<p>(Vgl. <a href=\"http:\/\/www.nachwachsende-rohstoffe.info\/nachrichten.php?archiv=PREIS\" >Preis-Indizes Holzpellets<\/a> und Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ueberkapazitaeten-bei-pelletproduzenten\/\" >2008-03-04<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die Steigerung der Kapazit&auml;ten bei der Holzpelletproduktion tr&auml;gt zur anhaltenden Preisstabilit&auml;t beim Brennstoff bei. Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. 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