{"id":10941,"date":"2008-06-10T00:00:00","date_gmt":"2008-06-09T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20080610-06n"},"modified":"2008-06-10T00:00:00","modified_gmt":"2008-06-09T22:00:00","slug":"elektroauto-mit-karosserie-aus-biokunststoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/elektroauto-mit-karosserie-aus-biokunststoff\/","title":{"rendered":"Elektroauto mit Karosserie aus Biokunststoff"},"content":{"rendered":"<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20080610-06\/1211807619i5883.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"1211807619i5883.jpg\"\/><b>Im italienischen Piemont ist mit dem &#8220;Phylla&#8221; ein Elekrofahrzeug vorgestellt worden, das als emissionsfrei und vollst\u00e4ndig recycelbar konzipiert ist. Das City-Auto wurde in Kooperation von Regierungsstellen, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus verschiedenen Branchen entworfen. Darunter finden sich der Autobauer <a href=\"http:\/\/www.fiatgroup.com\/\" >Fiat<\/a> das <a href=\"http:\/\/www.polito.it\/\" >Turiner Polytechnikum<\/a>, der Biokunststoffhersteller <a href=\"http:\/\/www.novamont.com\/\" >Novamont<\/a> sowie die Landesregierung des Piemont, zwei internationale Designerinstitute und mehrere Industriefirmen.<\/b><\/p>\n<p>Phylla &#8211; das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet &#8220;Blatt&#8221; &#8211; ist 2,99 Meter lang und 750 Kilogramm schwer. Das Fahrzeug hat einen aus Aluminium gefertigten Rahmen, die Karosserie besteht aus biologisch abbaubaren Kunststoffen. Wegen der auf den Au\u00dfenfl\u00e4chen integrierten Photovoltaikmodule und der aufladbaren Batterien gilt das f\u00fcr den Stadtverkehr gedachte \u00d6kofahrzeug als besonders umweltfreundlich. Bei entsprechender Ausstattung kann es auch mit einem Wasserstoffmotor betrieben werden. Die Reichweite betr\u00e4gt mit Lithium-Ionen-Batterien 145 Kilometer und bei Lithium-Polymer-Batterien 220 Kilometer. Mit dem photovoltaisch gewonnenen Strom k\u00f6nnen zw\u00f6lf bis 18 Kilometer pro Tag gefahren werden. In sechs Sekunden beschleunigt Phylla von Null auf 50 Stundenkilometer und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern.<\/p>\n<p>&#8220;An den Betriebskosten gemessen ist der Phylla zehn Mal g\u00fcnstiger als ein vergleichbarer Benziner&#8221;, erkl\u00e4rt Fiat-Entwicklungschef Nervio Di Giusto. &#8220;Das Fahrzeug kann je nach Batterietyp in vier bis f\u00fcnf Stunden \u00fcber eine normale Steckdose aufgeladen werden. Was das Projekt so einzigartig macht, ist seine nicht-hierarchische Struktur, bei der eine Vielfalt an spezifischem Fachwissen aus Forschung, k\u00fcnstlerischer Gestaltung und industrieller Fertigung geb\u00fcndelt wird.&#8221; <\/p>\n<p>Das viersitzige City-Auto kann auch als Transport- oder Sonderfahrzeug genutzt werden. Als erstes soll es auf dem Turiner Flughafen Caselle eingesetzt werden. Mit dem Beginn der Serienproduktion wird f\u00fcr das Jahr 2010 gerechnet. Das Entwicklungsprogramm, das einen Investitionsaufwand von 1,2 Mio. Euro erfordert hat, ist vollst\u00e4ndig von der Landesregierung des Piemont finanziert worden.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ford-modell-u-160-bauteile-aus-naturmaterialien\/\" >2003-09-29<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/basf-preis-und-verfuegbarkeit-bremst-bio-kunststoffe-im-auto\/\" >2008-03-11<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Im italienischen Piemont ist mit dem &#8220;Phylla&#8221; ein Elekrofahrzeug vorgestellt worden, das als emissionsfrei und vollst&auml;ndig recycelbar konzipiert ist. 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