{"id":10919,"date":"2008-06-20T00:00:00","date_gmt":"2008-06-19T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20080620-04n"},"modified":"2008-06-20T00:00:00","modified_gmt":"2008-06-19T22:00:00","slug":"untersuchungen-zur-optimierung-und-standardisierung-von-daemmstoffen-aus-nachwachsenden-rohstoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/untersuchungen-zur-optimierung-und-standardisierung-von-daemmstoffen-aus-nachwachsenden-rohstoffen\/","title":{"rendered":"Untersuchungen zur Optimierung und Standardisierung von D\u00e4mmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen"},"content":{"rendered":"<p><b>Vor etwa drei Jahren hat die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) als Projekttr\u00e4ger des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die F\u00f6rderung des Projektes &#8220;Untersuchungen zur Optimierung und Standardisierung von D\u00e4mmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen&#8221; bewilligt, zu dem aktuell der Abschlussbericht mit aufschlussreichen neuen Ergebnissen vorliegt.<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcnf Verbundpartner haben in f\u00fcnf Teilprojekten Fragestellungen zur Schimmelpilzresistenz, zum Brandverhalten und dessen Optimierung sowie zur Bestimmung der W\u00e4rme- und Temperaturleitf\u00e4higkeit untersucht. Beteiligt daran waren das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Bauphysik (IBP), das Institut f\u00fcr Holztechnologie Dresden gGmbH (ihd), die Bundesforschungsanstalt f\u00fcr Landwirtschaft (FAL), heute Johann Heinrich von Th\u00fcnen-Institut (vTI), die Technische Universit\u00e4t Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig und das Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI).<\/p>\n<p><b>Teilvorhaben 1: &#8220;Schimmelpilzresistente und emissionsarme Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen&#8221;<\/b><br \/>Bei diesem Vorhaben ging es um die Einteilung der D\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen in Schadenstoleranzklassen hinsichtlich<\/p>\n<ul>\n<li>Freisetzung organischer Stoffe,       <\/li>\n<li>Freisetzung geruchsaktiver Stoffe,          <\/li>\n<li>mikrobielle Best\u00e4ndigkeit bei Feuchtesch\u00e4den.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es zeigte sich, dass die chemischen Emissionen der gepr\u00fcften D\u00e4mmstoffe generell gering sind. Allerdings sind bei Zelluloseprodukten die Emissionen stark vom Ausgangmaterial abh\u00e4ngig (unbedrucktes oder bedrucktes Material). Die geruchlichen Eindr\u00fccke waren unauff\u00e4llig und die mikrobiologischen Untersuchungen zeigten, dass alle gepr\u00fcften D\u00e4mmstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften gegen\u00fcber Schimmelpilzbewuchs \u00fcber dem ILIM 0 (lowest isopleth of mold, bei optimaler N\u00e4hrstoffversorgung) liegen.                         <\/p>\n<p><b>Teilvorhaben 2: &#8220;Entwicklung einer Methode zur Pr\u00fcfung der Schimmelpilzbest\u00e4ndigkeit von D\u00e4mmstoffen&#8221;<\/b>,<br \/>wobei eine Labormethode als IHD-Verfahrensanweisung etabliert werden konnte, aus der sich mittelfristig eine verbindliche europ\u00e4ische Pr\u00fcfnorm ableiten l\u00e4sst.<\/p>\n<p><b>Teilvorhaben 3a: &#8220;Untersuchungen zur Optimierung des Brandverhaltens&#8221;<\/b><br \/>von Naturd\u00e4mmstoffen, die aufgrund ihrer organischen Zusammensetzung zun\u00e4chst besonders gef\u00e4hrdet scheinen. Es wurde der Einsatz und die Wirkung von Brandschutzsalzen getestet sowie deren Auswirkungen auf die D\u00e4mmeigenschaften der Produkte untersucht.<\/p>\n<p><b>Teilvorhaben 3b: &#8220;Brandtechnische Untersuchungen zur Optimierung der Flammschutzmittelzusammensetzung und des Brandverhaltens auf Bauteilebene&#8221;.<\/b><br \/>Noch ist der Einsatz von Naturd\u00e4mmstoffen aufgrund bauaufsichtlicher Vorschriften eingeschr\u00e4nkt. Innerhalb des Projektes wurde eine Liste erarbeitet, die aufzeigt, wo und unter welchen Bedingungen welche D\u00e4mmstoffe eingesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Teilvorhaben 4: &#8220;Schnelle Bestimmung der W\u00e4rme- und Temperaturleitf\u00e4higkeit von Werk- und D\u00e4mmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen in Abh\u00e4ngigkeit von Materialfeuchtegehalt und Dichteprofil&#8221;<\/b> bedeutete, ein Messverfahren zu finden, das die Qualit\u00e4t insbesondere im Hinblick auf thermische Eigenschaften unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. erh\u00f6hte Feuchtigkeit) ermittelt.<\/p>\n<p>Eine \u00dcbersicht zum Verbundvorhaben mit seinen Teilvorhaben finden Sie auf dem <a href=\"http:\/\/www.fnr-server.de\/cms35\/index.php?id=1202&#038;idtitel=336&#038;idkat=&#038;pflanzen=0&#038;verarbeitung\/\" >Server der Fachagentur<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Vor etwa drei Jahren hat die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. 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