{"id":10894,"date":"2008-04-10T00:00:00","date_gmt":"2008-04-09T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20080410-01n"},"modified":"2008-04-10T00:00:00","modified_gmt":"2008-04-09T22:00:00","slug":"mecklenburg-vorpommern-startschuss-fuer-weltgroesste-biomethanerzeugung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mecklenburg-vorpommern-startschuss-fuer-weltgroesste-biomethanerzeugung\/","title":{"rendered":"Mecklenburg-Vorpommern: Startschuss f\u00fcr weltgr\u00f6\u00dfte Biomethanerzeugung"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit der \u00dcbergabe des Genehmigungsbescheides des Staatlichen Amtes f\u00fcr Umwelt und Natur (<a href=\"http:\/\/www.mv-regierung.de\/staeun\/rostock\/\" >StAUN<\/a>) Rostock an die <a href=\"http:\/\/www.nawaro.de\/\" >NAWARO Engineering<\/a> zur Errichtung und Betreibung eines Bioenergieparks in G\u00fcstrow wird der offizielle Startschuss f\u00fcr ein zukunftstr\u00e4chtiges Pilotprojekt mit einem besonders hohen Umwelt- und Sicherheitsstandard gegeben. Damit ist der Weg frei f\u00fcr die Errichtung der weltgr\u00f6\u00dften und innovativsten Biomethanproduktionsst\u00e4tte. Am Standort G\u00fcstrow entsteht mit ca. 100 Mio. Euro Investitionssumme eine Anlage, die hinsichtlich Klimaschutz, Effizienz, Wirkungsgrad und Verl\u00e4sslichkeit weltweit neue Ma\u00dfst\u00e4be setzt. Deshalb ist der Leiter des StAUN Rostock, Hans-Joachim Meier, mit dem Ergebnis des Genehmigungsverfahrens nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz sehr zufrieden.<\/b><\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der NAWARO Engineering GmbH, Dr. Jochen Tilger unterstreicht, dass mit dem jetzt best\u00e4tigten neuen Anlagenkonzept f\u00fcr dieses Projekt in G\u00fcstrow dem gegenw\u00e4rtigen technologischen Fortschritt in Verbindung mit den Besonderheiten des Anlagenstandortes Rechnung getragen wird. &#8220;Unsere Anlagenkonzeption in G\u00fcstrow ist auf neustem technischen Stand. Wir erreichen z.B. umgerechnet pro Hektar Ackerfl\u00e4che eine um \u00fcber 30% bessere Vermeidung der sch\u00e4dlichen Klimagases CO<sub>2<\/sub> als bei herk\u00f6mmlichen Anlagen. Im Vergleich zu Biodiesel und Bioethanol ist unsere Anlage sogar um mehr als 200% besser&#8221;, f\u00fchrt er aus.<\/p>\n<p><b>Schaffung von 50 Dauerarbeitspl\u00e4tzen vorgesehen<\/b><br \/>Betreiberin des Bioenergieparks in G\u00fcstrow wird die NAWARO BioEnergie Park &#8220;G\u00fcstrow&#8221; GmbH sein, die sich zugleich im Raum G\u00fcstrow regionalbezogen einbringen wird. Die Schaffung von ca. 30 Arbeitspl\u00e4tzen vor allem im Betriebs-, Service- und \u00dcberwachungsbereich der Anlagen sowie weiteren ca. 20 Arbeitspl\u00e4tzen bei Transport- und Serviceunternehmen der Region ist im Zuge der Ansiedlung des Unternehmens vorgesehen. W\u00e4hrend der eineinhalbj\u00e4hrigen Bauphase werden bis zu 200 Menschen auf der Baustelle t\u00e4tig sein, viele darunter von regionalen Unternehmen.<\/p>\n<p><b>Hintergrund zum Genehmigungsverfahren<\/b><br \/>Bereits im Jahr 2006 besch\u00e4ftigte sich das StAUN Rostock mit dem geplanten Vorhaben Bioenergiepark G\u00fcstrow, zun\u00e4chst im Rahmen der Bauleitplanung als Tr\u00e4ger \u00f6ffentlicher Belange einbezogen durch den Planungstr\u00e4ger, die Stadt G\u00fcstrow.<\/p>\n<p>Im Februar 2007 stellte die NAWARO Engineering GmbH den Antrag auf Erteilung einer Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz beim StAUN Rostock als zust\u00e4ndige Genehmigungsbeh\u00f6rde. Die Planung sah zun\u00e4chst 40 Einzelmodule zur Erzeugung von Biogas mit anschlie\u00dfender Verstromung in Blockheizkraftwerken vor. Bedingt durch die fortschreitende technische Entwicklung im Bereich der Biogasaufbereitung wurde das Anlagenkonzept vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitet und optimiert. Im September 2007 wurden dem StAUN Rostock die ge\u00e4nderten Antragsunterlagen vorgelegt.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Genehmigungsverfahren war zun\u00e4chst eine allgemeine Einzelfallpr\u00fcfung im Rahmen der Umweltvertr\u00e4glichkeit durchzuf\u00fchren. Unter Einbeziehung der Wasser- und Naturschutzbeh\u00f6rden konnte durch das StAUN Rostock als zust\u00e4ndige Genehmigungsbeh\u00f6rde festgestellt werden, dass keine erheblichen Umweltauswirkungen durch das geplante Vorhaben hervorgerufen werden, so dass von einer Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfung abgesehen werden konnte.<\/p>\n<p>Im Rahmen der \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung wurden durch Vertreter der B\u00fcrgerinitiativen Einwendungen erhoben und Bedenken ge\u00e4u\u00dfert, die u.a. vorwiegend sicherheitstechnische Belange betrafen. Im Februar 2008 erfolgte durch das StAUN Rostock die Durchf\u00fchrung der Er\u00f6rterung der Einwendungen, wobei Anregungen und Hinweise f\u00fcr weitere Pr\u00fcfschritte von der Genehmigungsbeh\u00f6rde beachtet und in den Bescheid eingeflossen sind.<\/p>\n<p><b>Technische Anlagedaten<\/b><br \/>Das durch mikrobiologische Fermentation erzeugte Biogas wird nach neuem Konzept der NAWAO BioEnergie AG aufbereitet zu Biomethan in eine am Anlagenstandort verlaufende Erdgasleitung eingespeist. Neben Anlagenbereichen zur Erzeugung und Aufbereitung von Biogas gibt es einen weiteren Anlagenbereich zur Aufbereitung der G\u00e4rreststoffe zu D\u00fcngemitteln und Brennstoffen sowie ein Biomasseheizkraftwerk.<\/p>\n<p>In der Anlage sollen j\u00e4hrlich 46 Mio. m<sup>3<\/sup> Biomethan sowie 140.000 Tonnen Fl\u00fcssigd\u00fcnger produziert werden. Das Biomasse-Heizkraftwerk hat eine Feuerungsw\u00e4rmeleistung von 26 Megawatt. F\u00fcr die Aufbereitung des Biogases in das Erdgasnetz wird Propan eingesetzt, welches in einem Lagerbeh\u00e4lter mit 150 Tonnen Fassungsverm\u00f6gen gelagert wird.<\/p>\n<p>Mit der Errichtung und Inbetriebnahme des k\u00fcnftigen Bioenergieparks in G\u00fcstrow wird die Region auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien an Bedeutung und Bekanntheitsgrad \u00fcber die Landesgrenzen hinaus deutlich gewinnen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Mit der &Uuml;bergabe des Genehmigungsbescheides des Staatlichen Amtes f&uuml;r Umwelt und Natur (StAUN) Rostock an die NAWARO Engineering zur Errichtung und Betreibung eines Bioenergieparks in<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-10894","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10894","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10894"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10894\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10894"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10894"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10894"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=10894"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}