{"id":10858,"date":"2008-04-25T00:00:00","date_gmt":"2008-04-24T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20080425-04n"},"modified":"2008-04-25T00:00:00","modified_gmt":"2008-04-24T22:00:00","slug":"klaerschlamm-energie-statt-duenger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/klaerschlamm-energie-statt-duenger\/","title":{"rendered":"Kl\u00e4rschlamm: Energie statt D\u00fcnger"},"content":{"rendered":"<p><b>Unter dem Motto &#8220;Energie statt D\u00fcnger&#8221; forciert Bayern den Ausbau der thermischen Kl\u00e4rschlamm-Verwertung, um Kommunen Alternativen zum Schlamm-ged\u00fcngten Acker aufzuzeigen. Denn unabh\u00e4ngig davon, ob die EU mitspielt, wird Bayern aus Gr\u00fcnden eines vorbeugenden Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes mittelfristig aus der landwirtschaftlichen Kl\u00e4rschlammverwertung aussteigen. Das betonte Umweltminister Otmar Bernhard heute beim Spatenstich zum Einbau der <a href=\"http:\/\/www.sludge2energy.eu\/\" >sludge2energy<\/a>-Kleinverbrennungsanlage in der Kl\u00e4ranlage Straubing.<\/b><\/p>\n<p>Bernhard: &#8220;Lebens- und Futtermittel sollten nicht von Feldern stammen, auf die Kl\u00e4rschlamm aufgebracht wurde. Denn Kl\u00e4rschlamm ist der Reststoff der Abwasserreinigung. Er enth\u00e4lt eine Vielzahl an Schadstoffen aus Gewerbe, Industrie und Haushalten mit oft unbekannter Wirkung auf B\u00f6den, Grundwasser und Nahrungsmittel.&#8221; Bernhard hat daher EU-Umwelt-Kommissar Dimas aufgefordert, die Kl\u00e4rschlammaufbringung europaweit zu verbieten oder zumindest den einzelnen EU-Staaten eine nationale Verbots-M\u00f6glichkeit einzur\u00e4umen. Um die Risiken der bodenbezogenen Kl\u00e4rschlammverwertung aufzuzeigen und alternative L\u00f6sungswege vorzustellen, hat Bayern Bund und EU zu einem internationalen Kl\u00e4rschlamm-Symposium Ende Juni geladen.<\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20080425-04\/klaerschlamm_diagramm2006.gif\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"klaerschlamm_diagramm2006.gif\"\/><br style=\"clear:left;\"\/><br \/><b>Kleinverbrennungsanlagen und Hightech-Verwertung <\/b> <br \/>In Bayern wird Kl\u00e4rschlamm bereits in sechs M\u00fcllheizkraftwerken, einem Kohlekraftwerk und vier Monoverbrennungsanlagen energetisch verwertet. So konnte die landwirtschaftliche Verwertung von 55 Prozent im Jahr 1997 auf heute rund 20 Prozent zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. Durch den Einbau von Kleinverbrennungsanlagen in bestehende Kl\u00e4ranlagen kann dem Minister zufolge diese Quote weiter gesenkt werden. Zudem wird ein langer Transportweg vermieden und die entstehende W\u00e4rme sinnvoll zum Trocknen des Schlamms genutzt. <\/p>\n<p>Bernhard: &#8220;Wir m\u00f6chten den Kommunen alternative Entsorgungswege aufzeigen. Hier in Straubing entsteht ein Prototyp der Kleinverbrennungsanlage und morgen nimmt Staatssekret\u00e4r Marcel Huber eine neue High-Tech-Verwertungsanlage in Mintraching in Betrieb, die aus Kl\u00e4rschlamm Kohle, Heiz\u00f6l und Heizgas macht.&#8221; In Bayern sind 2006 in 2.830 kommunalen Kl\u00e4ranlagen rund 6 Millionen Tonnen Kl\u00e4rschlamm angefallen.<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen<\/b><br \/><a href=\"http:\/\/www.stmugv.bayern.de\/umwelt\/abfallwirtschaft\/klaerschlamm\/index.htm\" >Kl\u00e4rschlammentsorgung<\/a> (Bayerisches Staatsministerium f\u00fcr Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Unter dem Motto &#8220;Energie statt D&uuml;nger&#8221; forciert Bayern den Ausbau der thermischen Kl&auml;rschlamm-Verwertung, um Kommunen Alternativen zum Schlamm-ged&uuml;ngten Acker aufzuzeigen. 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