{"id":10829,"date":"2008-05-09T00:00:00","date_gmt":"2008-05-08T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20080509-01n"},"modified":"2008-05-09T00:00:00","modified_gmt":"2008-05-08T22:00:00","slug":"mikroalgen-als-schluesseltechnologie-des-21-jahrhunderts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mikroalgen-als-schluesseltechnologie-des-21-jahrhunderts\/","title":{"rendered":"Mikroalgen als Schl\u00fcsseltechnologie des 21. Jahrhunderts"},"content":{"rendered":"<p><b>Die sofortige Einf\u00fchrung der Mikroalgenproduktions- und Verwertungstechnologie als neue zentrale Schl\u00fcsseltechnologie fordert Dipl.-Ing. Josef Plank vom <a href=\"http:\/\/www.biomasseverband.at\/\" >\u00d6sterreichischen Biomasse-Verband<\/a> anl\u00e4sslich des Vortrages von Prof. Dr. Otto Pulz vor dem <a href=\"http:\/\/www.clubnoe.at\/\" >Club Nieder\u00f6sterreich<\/a>.<\/b><\/p>\n<p>Die US-Versuche in Arizona im Sommer 2007 haben erstmals in einem 3-w\u00f6chigen Praxistest erwiesen, dass Mikroalgenkulturen unter optimalen Wachstumsbedingungen 10 bis 25 Mal mehr Sonnenenergie speichern als Landpflanzen. Bis 10% der eingestrahlten Sonnenenergie werden dabei in speicherbare Biomasse umgewandelt. Im Vergleich dazu nutzen Landpflanzen nur 0,5 bis 1% der Sonnenenergie f\u00fcr die Biomasseproduktion aus. Dies entspricht Hektarertr\u00e4gen von 200 bis 400 Tonnen Biomasse bei den Mikroalgenkulturen gegen\u00fcber 10 bis 30 Tonnen bei der Landpflanzennutzung.<\/p>\n<p>Mikroalgenarten k\u00f6nnen aber auch f\u00fcr den pharmazeutischen Sektor, f\u00fcr die Lebensmittel- und Eiwei\u00dffutterproduktion und f\u00fcr eine gro\u00dfe Anzahl von Chemierohstoffen herangezogen werden. Teilweise geschieht dies im pharmazeutischen Sektor und im Lebensmittelsektor bereits.<\/p>\n<p>Mikroalgen sind daher eine Schl\u00fcsseltechnologie zur L\u00f6sung der globalen Energie-, Klima-, Ern\u00e4hrungs- und Umweltprobleme. Dipl.-Ing. Plank fordert daher die Verantwortlichen auf, die Entwicklung der Mikroalgenproduktionstechnik und Verwertungstechnik zu einem Schl\u00fcsselthema der Technologieforschung und Entwicklung zu machen. \u00c4hnlich wie z.B. der Nanotechnologie deckt die Mikroalgenproduktion- und Verwertungstechnik ein breites Verfahrenstechnikspektrum auf, das f\u00fcr eine nachhaltige Wirtschaft dringend notwendig ist.<\/p>\n<p>Steigende \u00d6lpreise, steigende Klimaschutzerfordernisse sowie steigende Nahrungs- und Futtermittelproduktionserfordernisse unter den Bedingungen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft werden rasch zu einer weltweiten wettbewerbsf\u00e4higen Mikroalgenproduktion f\u00fchren.<\/p>\n<p>Limitierender Faktor f\u00fcr diese Produktion ist nicht mehr die Energie von der Sonne, sondern das erforderliche N\u00e4hrstoffangebot. Bei der Entwicklung dieser Systeme muss daher von vornherein auf m\u00f6glichst geschlossene N\u00e4hrstoffkreisl\u00e4ufe geachtet werden. Dies ist auch f\u00fcr die CO<sub>2<\/sub>-Zertifizierung wichtig. Die Umwandlung der Algenbiomasse in Treibstoffe und Strom ist der zweite notwendige Verfahrensschritt, den es zu entwickeln und optimieren gilt.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biodiesel-from-algae-may-be-reality-next-year\/\" >2008-05-05<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/shell-produziert-biokraftstoff-aus-algen\/\" >2007-12-12<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die sofortige Einf&uuml;hrung der Mikroalgenproduktions- und Verwertungstechnologie als neue zentrale Schl&uuml;sseltechnologie fordert Dipl.-Ing. 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