{"id":108181,"date":"2022-04-25T07:35:00","date_gmt":"2022-04-25T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=108181"},"modified":"2022-04-21T12:17:29","modified_gmt":"2022-04-21T10:17:29","slug":"das-europaische-kunststoffsystem-muss-innerhalb-der-kommenden-5-jahre-tiefgreifend-verandert-werden-um-die-langristigen-ziele-einer-kreislaufwirtschaft-und-netto-null-emissionen-zu-erreichen-mahnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/das-europaische-kunststoffsystem-muss-innerhalb-der-kommenden-5-jahre-tiefgreifend-verandert-werden-um-die-langristigen-ziele-einer-kreislaufwirtschaft-und-netto-null-emissionen-zu-erreichen-mahnt\/","title":{"rendered":"Das europ\u00e4ische Kunststoffsystem muss innerhalb der kommenden 5 Jahre tiefgreifend ver\u00e4ndert werden, um die langristigen Ziele einer Kreislaufwirtschaft und  Netto-Null-Emissionen zu erreichen, mahnt ein neuer umfassender Bericht an"},"content":{"rendered":"\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Die Umgestaltung des Kunststoffsystems muss die Aspekte einer Kreislaufwirtschaft und der Kohlenstoffemissionen gleichzeitig ber\u00fccksichtigen und dazu sowohl vor- als auch nachgelagerte Ma\u00dfnahmen implementieren \u2013 Recycling alleine wird nicht ausreichen<\/strong><\/li><li><strong>Die derzeitigen Anpassungen des europ\u00e4ischen Kunststoffsystems vollziehen sich zu langsam, um die vereinbarten Klima- und Kreislaufwirtschaftsziele und die Ziele des European Green Deal zu erreichen<\/strong><\/li><li><strong>Ein auf Zusammenarbeit beruhender, systemischer Ansatz unter Einbeziehung s\u00e4mtlicher Interessengruppen ist dringend notwendig<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Der heute ver\u00f6ffentlichte umfassende neue Bericht \u201e<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.systemiq.earth\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/ReShapingPlastics-ES-GERMAN.pdf\" target=\"_blank\">ReShaping Plastics \u2013 Wege zu einer zirkul\u00e4ren, CO<sub>2<\/sub>-neutralen europ\u00e4ischen Kunststoffwirtschaft<\/a>\u201c kommt zu dem Schluss, dass ein vollst\u00e4ndig kreislauff\u00e4higes, kohlenstoffneutrales Kunststoffsystem in Europa durchaus m\u00f6glich ist, aber radikale Innovationen, ambitionierte politische Ma\u00dfnahmen und erhebliche Investitionen erfordert. Die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Regierungen und Zivilgesellschaft ist hier der entscheidende Erfolgsfaktor.<\/strong><br><br><em>ReShaping Plastics<\/em> konzentriert sich auf vier der wichtigsten kunststoffverarbeitenden Branchen: Verpackungen, Haushaltswaren, Automobil- und Bauwirtschaft. Vorgestellt werden sechs Szenarien, in denen dargelegt wird, welche Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die verschiedenen Kunststoffanwendungen Vorrang haben sollten, um die Kreislaufwirtschafts- und Klimaschutzziele zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die derzeitigen Ma\u00dfnahmen von Industrie und Politik die Kreislauff\u00e4higkeit des Systems bis 2030 mit einer Erh\u00f6hung von 14% auf 30% mehr als verdoppeln k\u00f6nnten. Somit w\u00fcrden die j\u00e4hrlichen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen um 11 Millionen Tonnen (Mt) verringert<br>und die in M\u00fclldeponien bzw. Verbrennungsanlagen entsorgte Menge der Kunststoffabf\u00e4lle um 4,7 Mt gesenkt werden. Allerdings w\u00fcrde trotz dieser Ma\u00dfnahmen ein h\u00f6chst ressourcenineffizientes System fortbestehen. Hinzu kommt, dass die Ma\u00dfnahmen nicht schnell genug greifen, um die Ziele der Circular Plastics Alliance, des European Green Deal oder der Klimaabkommen von Paris und Glasgow zu erreichen.<br><\/li><li>Es gibt keine Patentl\u00f6sung, um die Abfallmenge und die Treibhausgasemissionen deutlich zu senken. Vorgelagerte<sup>1<\/sup> und nachgelagerte<sup>2<\/sup> L\u00f6sungen erg\u00e4nzen einander und sind am wirksamsten, wenn sie gleichzeitig eingesetzt werden.<br><\/li><li>Die ambitionierte Umsetzung von Konzepten der Kreislaufwirtschaft innerhalb der Kunststoff-Wertsch\u00f6pfungskette \u2013 d.h. die gleichzeitige Anwendung vor- und nachgelagerter L\u00f6sungen \u2013 kann im kommenden Jahrzehnt und dar\u00fcber hinaus eine erhebliche Verringerung der Treibhausgasemissionen und der Abfallmenge bewirken. Dennoch reicht dies nicht aus, um bis 2050 das Ziel der Netto-Null-Emissionen zu erreichen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"4\"><li>Um bis 2050 das Ziel der Netto-Null-Emissionen zu erreichen, muss zus\u00e4tzlich zu den bereits bew\u00e4hrten Hebeln der Kreislaufwirtschaft auch eine Reihe innovativer, weniger ausgereifter Technologien und Ans\u00e4tze entwickelt und eingesetzt werden, um die Treibhausgasemissionen weiter zu senken und Kunststoffe von fossilen Rohstoffen zu entkoppeln.<br><\/li><li>Die kommenden drei bis f\u00fcnf Jahre sind ein entscheidender Zeitraum f\u00fcr die Ergreifung von Ma\u00dfnahmen. Lange technologische Reifezyklen und Investitionsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr gro\u00dfe Infrastrukturinvestitionen bedeuten, dass die in den fr\u00fchen 2020er-Jahren gefassten Beschl\u00fcsse<br>dar\u00fcber entscheiden werden, ob das europ\u00e4ische Kunststoffsystem bis 2050 zu einer Kreislaufwirtschaft mit Netto-Null-Emissionen umgestaltet werden kann.   <\/li><\/ol>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8220;Dieser rigorose und umfassende Bericht sollte f\u00fcr alle europ\u00e4ischen Interessengruppen der Kunststoffbranche ein Weckruf sein. Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Berichts ist, dass das europ\u00e4ische Kunststoffsystem bereits dabei ist, sich an die Herausforderungen hinsichtlich Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft anzupassen, dass aber die Verpflichtungen der Industrie und der politischen Entscheidungstr\u00e4ger weder weit genug gehen noch schnell genug umgesetzt werden, als dass sie die Ziele des europ\u00e4ischen Green Deal oder der Klimaabkommen von Paris und Glasgow erreichen k\u00f6nnten. Wir m\u00fcssen uns anpassen \u2013 und zwar schnell. Dieser Bericht liefert einen Fahrplan f\u00fcr diesen notwendigen Wandel, doch der Weg dahin wird steinig sein \u2013 und deshalb m\u00fcssen wir jetzt den ersten Schritt tun\u201c, kommentierte <strong>Jyrki Katainen<\/strong>, Pr\u00e4sident des finnischen Innovationsfonds Sitra.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWie vollst\u00e4ndig der Wandel des Systems gelingt, h\u00e4ngt davon ab, wie viel F\u00fchrungsst\u00e4rke die wichtigsten Entscheidungstr\u00e4ger aller Interessengruppen an den Tag legen. Die Einf\u00fchrung von Konzepten der Kreislaufwirtschaft innerhalb der gesamten Kunststoff-Wertsch\u00f6pfungskette kann bis 2030 eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um 33% bzw. eine Reduzierung der Abfallmenge um 46% bewirken. Dies ist sowohl bezahlbar als auch im Rahmen der technischen M\u00f6glichkeiten machbar, erfordert jedoch eine ambitionierte Kombination aus vor- und nachgelagerten L\u00f6sungen.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Neuaufstellung des Kunststoffsystems ist im Bereich des M\u00f6glichen, erfordert aber ein mutiges Handeln. Die Industrie, der \u00f6ffentliche Sektor, Investoren und die Zivilgesellschaft m\u00fcssen aus ihren jeweiligen \u201eGr\u00e4ben\u201c herauskommen und auf der Grundlage einer gemeinsamen Faktenbasis enger zusammenarbeiten \u2013 das war das Hauptziel dieses Projekts\u201c, erkl\u00e4rte Yoni Shiran, Programmleiter und Partner bei SYSTEMIQ.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Virginia Janssens<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Plastics Europe: \u201eWir sind uns der Tragweite der Klimakrise und des Problems des Plastikm\u00fclls bewusst. Daher ist es so wichtig, dass wir weiterhin nach Wegen suchen, um eine faktenbasierte Diskussion mit s\u00e4mtlichen Akteuren der Kunststoff-Wertsch\u00f6pfungskette und den politischen Entscheidungstr\u00e4gern dar\u00fcber anzusto\u00dfen, wie der \u00dcbergang zu den Netto-Null-Emissionen und die Umsetzung der Kreislaufwirtschaftsziele der EU am wirksamsten beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, diesen Bericht in Auftrag zu geben.\u201c<\/p><p>\u201ePlastics Europe begr\u00fc\u00dft den Bericht. Er ist aufschlussreich und gibt neue Denkanst\u00f6\u00dfe und wird damit sicherlich einen wertvollen Beitrag zur Information und Orientierung der Entscheidungen von Plastics Europe, unserer Mitglieder und aller Interessengruppen leisten. Die Mitglieder von Plastics Europe investieren und innovieren schon seit langem, um die Ziele der EU in Bezug auf Netto-Null- Emissionen und Kreislaufwirtschaft zu unterst\u00fctzen, und diese Bem\u00fchungen haben in den vergangenen Jahren noch an Fahrt aufgenommen. Wir unterst\u00fctzen jedoch die zentrale Erkenntnis des Berichts, dass ein schnellerer, systemischer Wandel unerl\u00e4sslich ist und dass die Kreislaufwirtschaft mittelfristig der wichtigste Hebel f\u00fcr die Umgestaltung des europ\u00e4ischen Kunststoffsystems ist.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den bew\u00e4hrten Ans\u00e4tzen der Kreislaufwirtschaft gibt es eine Reihe weniger ausgereifter L\u00f6sungsans\u00e4tze \u2013 darunter die Umstellung auf gr\u00fcnen Wasserstoff, die Verwendung von Technologien zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) in Verbrennungsanlagen und Steamcrackern, die Umstellung auf biobasierte Polymere und die Elektrifizierung von Steamcrackern, die die Treibhausgasemissionen verringern und einen Beitrag dazu leisten, Kunststoffe von fossilen Rohstoffen zu entkoppeln. Diese Ma\u00dfnahmen spielen eine zentrale Rolle, damit das europ\u00e4ische<br>Kunststoffsystem das Ziel der Netto-Null-Emissionen erreichen kann, da die Hebel der Kreislaufwirtschaft, trotz ihrer wichtigen Bedeutung, f\u00fcr sich genommen nicht ausreichen werden.<br><br>Dar\u00fcber hinaus deckt der Bericht Datenl\u00fccken in den aktuellen Daten zum Kunststoffabfall auf; so werden beispielsweise mehr als 40% des in Europa in Umlauf gebrachten Kunststoffs in den Abfallstatistiken nicht vollst\u00e4ndig erfasst.<sup>3<\/sup> Diese Datenl\u00fccke stellt eine gro\u00dfe H\u00fcrde f\u00fcr das Gesamtverst\u00e4ndnis der Umwelt- und Klimaauswirkungen von Kunststoffen dar.<br><br>Die Ergebnisse von <em>ReShaping Plastics<\/em> verdeutlichen, dass das Kunststoffsystem dahingehendangepasst werden muss, dass es nicht nur kreislauff\u00e4hig gestaltet, sondern auch mit der Netto-Null-Emissions-Agenda in Einklang gebracht wird, und dass diese beiden Herausforderungen gleichzeitig angegangen werden m\u00fcssen. Auf der Grundlage des wissenschaftlich fundierten Ansatzes des von SYSTEMIQ und The Pew Charitable Trusts herausgebrachten, wegweisenden Berichts <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.systemiq.earth\/breakingtheplasticwave\/\" target=\"_blank\">Breaking the Plastic Wave<\/a> (Die Plastikwelle stoppen) verwendet ReShaping Plastics ein datengest\u00fctztes Modell des europ\u00e4ischen Kunststoffsystems, das es den Forschern erm\u00f6glicht, die wirtschaftlichen, \u00f6kologischen und sozialen Auswirkungen verschiedener Szenarien und Systemeingriffe \u2013 wie Investitionen in Recycling, Gestaltung von Verpackungen f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft, Umstellung auf Wiederverwendungssysteme etc. \u2013 von heute bis 2050 zu quantifizieren.<br><br><em>ReShaping Plastics<\/em> war ein 12-monatiges Projekt, das von SYSTEMIQ, einem unabh\u00e4ngigen Unternehmen f\u00fcr Systemver\u00e4nderungen, durchgef\u00fchrt wurde. Es wurde von einem komplett unabh\u00e4ngigen Lenkungsausschuss und einem Expertengremium \u00fcberwacht, das sich zur Gew\u00e4hrleistung der Unparteilichkeit aus Experten aus Industrie, \u00f6ffentlichem Sektor, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammensetzte. Jyrki Katainen, Pr\u00e4sident des finnischen Innovationsfonds Sitra, ehemaliger Vizepr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Kommission und ehemaliger finnischer Ministerpr\u00e4sident, fungierte als Vorsitzender des Lenkungsausschusses. Der Bericht wurde von Plastics Europe in Auftrag gegeben und finanziert. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/plasticseurope.org\/events\/reshaping-plastics\/\" target=\"_blank\">Die Reaktion von Plastics Europe auf den Bericht finden Sie hier.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber SYSTEMIQ<\/h3>\n\n\n\n<p>SYSTEMIQ wurde 2016 mit dem Ziel gegr\u00fcndet, die Vereinbarungen des Pariser Klimaabkommens und die UN-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung voranzutreiben, indem in vier wichtigen Wirtschaftssystemen ein Wandel der M\u00e4rkte und Gesch\u00e4ftsmodelle vollzogen wird: Landnutzung, kreislauff\u00e4hige Materialien, saubere Energie und nachhaltige Finanzen. Als zertifizierte B Corp. arbeitet SYSTEMIQ mit der Industrie, Finanzeinrichtungen, Regierungsinstitutionen sowie der Zivilgesellschaft zusammen und investiert in Unternehmen, die das Potenzial haben, wirtschaftliche Chancen zu erschlie\u00dfen, die sowohl der Wirtschaft als auch der Gesellschaft und der Umwelt zugutekommen. <\/p>\n\n\n\n<p>2020 ver\u00f6ffentlichten SYSTEMIQ und The Pew Charitable Trusts mit \u201e<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.systemiq.earth\/breakingtheplasticwave\/\" target=\"_blank\">Breaking the Plastic Wave: A Comprehensive Assessment of Pathways Towards Stopping Ocean Plastic Pollution<\/a>\u201c (Die Plastikwelle stoppen: eine umfassende Bewertung der L\u00f6sungsans\u00e4tze zur Eind\u00e4mmung der Plastikverschmutzung der Meere) ein bislang einzigartiges Modell des globalen Plastiksystems, das darlegt, wie die Plastikverschmutzung der Meere radikal reduziert werden kann. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/science.aba9475\" target=\"_blank\">Die Ergebnisse der Analyse wurden in der von Experten begutachteten Fachzeitschrift <em>Science<\/em> ver\u00f6ffentlicht<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>1<\/sup> <sub>Pre-Consumer-Ma\u00dfnahmen, z. B. Material\u00fcberarbeitung, Reduzierung von Kunststoffen und Einsatz von Ersatzstoffen<\/sub><br><sup>2<\/sup> <sub>Post-Consumer-Ma\u00dfnahmen, wie mechanisches und chemisches Recycling<\/sub><br><sup>3<\/sup><sub> Der im \u201eUmlauf und Bestand verwendete\u201c Kunststoff kann einen Teil dieser Datenl\u00fccke erkl\u00e4ren, aber gem\u00e4\u00df unserer Auswertung wahrscheinlich nicht den gesamten Umfang<\/sub><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Umgestaltung des Kunststoffsystems muss die Aspekte einer Kreislaufwirtschaft und der Kohlenstoffemissionen gleichzeitig ber\u00fccksichtigen und dazu sowohl vor- als auch nachgelagerte Ma\u00dfnahmen implementieren \u2013 Recycling alleine wird nicht ausreichen Die derzeitigen Anpassungen des europ\u00e4ischen Kunststoffsystems vollziehen sich zu langsam, um die vereinbarten Klima- und Kreislaufwirtschaftsziele und die Ziele des European Green Deal zu erreichen Ein [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"Neuer Report zeigt auf, dass ein vollst\u00e4ndig kreislauff\u00e4higes, kohlenstoffneutrales Kunststoffsystem in Europa durchaus m\u00f6glich ist, aber radikale Innovationen, ambitionierte politische Ma\u00dfnahmen und erhebliche Investitionen erfordert","footnotes":""},"categories":[5572,17143],"tags":[15357,11841,13453,10453],"supplier":[5933,17392],"class_list":["post-108181","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","category-recycling","tag-klima","tag-kreislaufwirtschaft","tag-kunststoffe","tag-recycling","supplier-plasticseurope","supplier-systemiq"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108181"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108181\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=108181"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=108181"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=108181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}