{"id":107798,"date":"2022-04-19T07:26:00","date_gmt":"2022-04-19T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=107798"},"modified":"2022-04-12T13:38:14","modified_gmt":"2022-04-12T11:38:14","slug":"start-des-forschungsverbunds-modellregion-biookonomie-im-rheinischen-revier-forderung-von-bis-zu-72-millionen-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/start-des-forschungsverbunds-modellregion-biookonomie-im-rheinischen-revier-forderung-von-bis-zu-72-millionen-euro\/","title":{"rendered":"Start des Forschungsverbunds \u201eModellregion Bio\u00f6konomie im Rheinischen Revier\u201c \u2013 F\u00f6rderung von bis zu 72 Millionen Euro"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/04\/adobestock_300151252.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-107817\" width=\"720\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/04\/adobestock_300151252.jpeg 960w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/04\/adobestock_300151252-300x169.jpeg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/04\/adobestock_300151252-150x84.jpeg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/04\/adobestock_300151252-768x432.jpeg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/04\/adobestock_300151252-400x225.jpeg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Das Rheinische Revier bietet dank einer starken Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft und einer breit aufgestellten Unternehmens- und Forschungslandschaft im Bereich der Biotechnologie beste Voraussetzungen f\u00fcr nachhaltiges, biobasiertes Wirtschaften.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist eine wertvolle Grundlage, da im Rahmen von Kohleausstieg und Strukturwandel neue regionale Wertsch\u00f6pfungsketten und Gesch\u00e4ftsmodelle etabliert werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer F\u00f6rderung durch das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) von rund 72 Millionen Euro wird nun in einer ersten F\u00f6rderphase die \u201eModellregion Bio\u00f6konomie\u201c entwickelt, die die biologische Transformation im Rheinischen Revier vorantreiben soll. Der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen sind sich hier einig in dem Ziel, Ressourcen in Kreisl\u00e4ufe zur\u00fcckzubringen und mit neuen biobasierten Rohstoffen innovative wie nachhaltige Produkte in vielf\u00e4ltigen Anwendungsbereichen zu entwickeln. Zwei Projekte mit breiter Strahlkraft gehen jetzt an den Start: <a href=\"https:\/\/www.biooekonomierevier.de\/start\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bio\u00f6konomieREVIER PLUS<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bio4matpro.rwth-aachen.de\/cms\/~sfzls\/bio4matpro\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bio4MatPro<\/a>. Im Rahmen der zun\u00e4chst auf f\u00fcnf Jahre angelegten F\u00f6rderung im Rahmen des Regelprogramms erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Vorhaben \u201eBio\u00f6konomie Verstehen.Verbinden.Unterst\u00fctzen parallel die Erfolgsfaktoren f\u00fcr das Gelingen des Transformationsprozesses.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Bundesforschungsministerin <strong>Bettina Stark-Watzinger<\/strong>: \u201eDer Strukturwandel in den deutschen Kohlerevieren ist eine der gro\u00dfen Herausforderungen unserer Zeit. Wir wollen den Kohleausstieg als Chance begreifen und das Rheinische Revier mit der \u201eModellregion Bio\u00f6konomie\u201c zur Chancen-Region f\u00fcr Klimaneutralit\u00e4t und nachhaltige Wertsch\u00f6pfung machen. Wir setzen auf Innovationen, die Ressourcen schonen, Kreisl\u00e4ufe nutzen und fossile Rohstoffe ersetzen. Klimaschutz ist f\u00fcr die Bundesregierung ein zentrales Thema. Wir f\u00f6rdern in einem ersten Schritt mit mehr als 70 Millionen Euro \u00fcber f\u00fcnf Jahre Forschung in \u00fcber 70 Projekten. Dieser Innovationsschub schafft regional Arbeitspl\u00e4tze und Wertsch\u00f6pfung. Mit dabei sind hochkar\u00e4tige Forschungseinrichtungen und starke regionale Unternehmen. Das Revier kann zum Vorbild f\u00fcr ganz Deutschland werden.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Wirtschafts- und Innovationsminister <strong>Prof. Dr. Andreas Pinkwart<\/strong>: \u201eDas Rheinische Revier bietet ideale Voraussetzungen f\u00fcr nachhaltiges biobasiertes Wirtschaften. Durch die Modellregion Bio\u00f6konomie k\u00f6nnen wir die regionale Wirtschaft st\u00e4rken und neue, zukunftsorientierte Arbeitspl\u00e4tze im Rheinischen Revier schaffen. Die Modellregion Bio\u00f6konomie soll bei der biologischen Transformation der Wirtschaft vorangehen und als Beispiel f\u00fcr andere Regionen in Deutschland und Europa dienen. Ich bin \u00fcberzeugt davon, dass diese Projekte breite Strahlkraft entwickeln werden.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Kultur und Wissenschaftsministerin <strong>Isabel Pfeiffer-Poensgen<\/strong>: \u201eDer Strukturwandel im Rheinischen Revier bringt gro\u00dfe Herausforderungen mit sich, aber auch gro\u00dfe Chancen. Die Entwicklung hin zu einer Zukunftsregion f\u00fcr nachhaltiges, integriertes Wirtschaften ist eine solche M\u00f6glichkeit. Das Rheinische Revier kann damit ein Vorbild f\u00fcr andere Regionen werden \u2013 auch \u00fcber die Grenzen Deutschlands hinaus. Ich bin \u00fcberzeugt, dass im gemeinsamen Zusammenwirken von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft die nachhaltige Transformation des Rheinischen Reviers zu einer Modellregion Bio\u00f6konomie mit modernen Arbeitspl\u00e4tzen gelingen wird.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zu den Projekten:<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kompetenzzentrum Bio4MatPro<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Kompetenzzentrum <a href=\"https:\/\/www.bio4matpro.rwth-aachen.de\/cms\/~sfzls\/bio4matpro\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bio4MatPro<\/a>, das mit bis zu 26,3 Millionen Euro gef\u00f6rdert wird, umfasst 23 Verbundprojekte mit rund 50 Partnern. Unter der Leitung von Prof. Ulrich Schwaneberg vom Lehrstuhl f\u00fcr Biotechnologie (ABBt) der RWTH Aachen werden hier Anwendungsm\u00f6glichkeiten und Beispiele zur Biologischen Transformation von Industrien entwickelt. Dies betrifft unterschiedlichste Sektoren, vom Leichtbau und industrielle Biotechnologie \u00fcber die Textilindustrie bis zur Medizintechnik. Wissenschaft und Industrie werden hier eng zusammenarbeiten, wodurch zukunftssichere Arbeitspl\u00e4tze in der Region geschaffen werden sollen. Insgesamt acht der Verbundforschungsprojekte werden direkt von Firmen koordiniert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Innovationscluster Bio\u00f6konomieREVIER<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Innovationscluster <a href=\"https:\/\/www.biooekonomierevier.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bio\u00f6konomieREVIER<\/a> (BioRevierPlus) unter der Gesamtleitung von Prof. Ulrich Schurr, Institutsdirektor des Instituts f\u00fcr Pflanzenwissenschaften am Forschungszentrum J\u00fclich, vereint bio\u00f6konomische Forschungsans\u00e4tze mit sehr guten wirtschaftlichen Umsetzungsm\u00f6glichkeiten. Angepasst an konkrete Bedarfe im Rheinischen Revier werden insgesamt 14 \u201eInnovationslabore\u201c thematisch zusammengefasst in die Bereiche \u201eInnovative Landwirtschaft\u201c, \u201eBiotechnologie und Kunststofftechnik\u201c sowie \u201eIntegrierte Bioraffinerie\u201c. Neben wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn geht es vor allem darum, exemplarisch darzustellen, dass eine engere Verzahnung und Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft zu mehr Wertsch\u00f6pfung und Nachhaltigkeit f\u00fchren k\u00f6nnen. Im interdisziplin\u00e4ren Forschungs-Konsortium engagieren sich zehn Partner regionaler Universit\u00e4ten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Nach einer Startphase im WSB-Sofortprogramm ab 2019 mit einer F\u00f6rderung in H\u00f6he von rund 24 Millionen EUR wird das Forschungscluster nun im Rahmen des Regelprogramms mit 38,5 Millionen Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Begleitforschung: Bio\u00f6konomie Verstehen.Verbinden.Unterst\u00fctzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit insgesamt 6,8 Millionen Euro wird eine professionelle Begleitung der technologischen Forschungsprojekte, das Projekt \u201eBio\u00f6konomie Verstehen.Verbinden.Unterst\u00fctzen\u201c (Bio\u00f6konomie-VVU), unterst\u00fctzt. \u00dcbergeordnetes Ziel ist es, Erkenntnisse und Erfahrungen in der Modellregion zu systematisieren und nutzbar zu machen, um regionale Innovations\u00f6kosysteme mit ihren spezifischen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren besser zu verstehen. Das Projektkonsortium unter der Leitung von Prof. David Antons, Institut f\u00fcr Technologie und Innovationsmanagement der RWTH Aachen (TIM), setzt sich zusammen aus Instituten der RWTH, des Forschungszentrums J\u00fclich und der TU Dortmund.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Links<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Technologie und Innovationsmanagement, RWTH Aachen: https:\/\/www.time.rwth-aachen.de\/cms\/TIME\/Die-Research-Area\/~ehfb\/Technologie-und-Innovationsmanagement-\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Rheinische Revier bietet dank einer starken Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft und einer breit aufgestellten Unternehmens- und Forschungslandschaft im Bereich der Biotechnologie beste Voraussetzungen f\u00fcr nachhaltiges, biobasiertes Wirtschaften. Das ist eine wertvolle Grundlage, da im Rahmen von Kohleausstieg und Strukturwandel neue regionale Wertsch\u00f6pfungsketten und Gesch\u00e4ftsmodelle etabliert werden sollen. 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