{"id":10775,"date":"2008-03-03T00:00:00","date_gmt":"2008-03-02T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20080303-03n"},"modified":"2008-03-03T00:00:00","modified_gmt":"2008-03-02T22:00:00","slug":"spritzbeton-gestaerkt-fuer-nachhaltigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/spritzbeton-gestaerkt-fuer-nachhaltigkeit\/","title":{"rendered":"Spritzbeton: Gest\u00e4rkt f\u00fcr Nachhaltigkeit"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit Pflanzenst\u00e4rke bahnt die <a href=\"http:\/\/www.suedzucker.de\/\" >S\u00fcdzucker AG<\/a> Spritzbeton den Weg in Richtung Nachhaltigkeit. Als R\u00fcckprallminderer eingesetzt, helfen St\u00e4rkeether nicht nur Material sparen, sondern sorgen auch f\u00fcr schnellere Verarbeitung. Dass der neue Trockenspritzbeton au\u00dferdem weniger staubt, zeigten die Praxisversuche an zwei Tunnelbauten in Tirol.<\/b><\/p>\n<p>Tunnelbauten sind ohne Spritzbeton heute nicht mehr denkbar. Mehr als 3 Mio. Kubikmeter der Mischung aus Zement, Bindemittel, Chemikalienzus\u00e4tzen und Wasser verarbeiten europ\u00e4ische Bauunternehmer j\u00e4hrlich. Der Baustoff l\u00e4sst sich durch Spritzen zwar schnell und problemlos auftragen, verursacht durch den R\u00fcckprall aber auch Abf\u00e4lle, die entsorgt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Sowohl das Trocken- als auch das Nassspritzverfahren sind etabliert. Ersteres ist zwar in puncto Verarbeitungsflexibilit\u00e4t und \u00d6kologie \u00fcberlegen, hat aber einen entscheidenden Nachteil: w\u00e4hrend des Spritzens entsteht sehr viel Staub, der nur mit aufw\u00e4ndigen Bel\u00fcftungssystemen abgef\u00fchrt werden kann.<\/p>\n<p>St\u00e4rke k\u00f6nnte daf\u00fcr sorgen, dass der Beton besser haftet und es weniger staubt, so die Hoffnung der Wissenschaftler der S\u00fcdzucker AG. Gef\u00f6rdert vom Bundeslandwirtschaftsministerium (<a href=\"http:\/\/www.bmelv.de\/\" >BMELV<\/a>) machten sie sich daran, St\u00e4rkeether als Additiv f\u00fcr den Trockenspritzbeton zu etablieren. Mit Erfolg konnte die St\u00e4rke so bearbeitet werden, dass sie, dem Beton beigemischt, in der Praxis deutliche Vorteile brachte. Trotz der Beigabe von nur 0,1 Prozent des St\u00e4rkeethers zum Bindemittel br\u00f6ckelte bis zu 20 Prozent weniger Beton w\u00e4hrend des Spritzens ab. Den Praxispartner im Projekt, die <a href=\"http:\/\/www.schretter-vils.co.at\/\" >Fa. Schretter und Cie.<\/a>, \u00fcberzeugten die Ergebnisse so, dass er das Produkt bereits beim Bau von zwei Tunnel in Tirol einsetzte.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse sind nicht nur aus \u00f6kologischer Sicht positiv, sondern haben auch \u00f6konomische Auswirkungen. Mit dem kosteng\u00fcnstigen St\u00e4rkeprodukt lassen sich Preisvorspr\u00fcnge von 3 \u20ac pro Tonne erzielen. Bei einem Preis von durchschnittlich 40-65 \u20ac\/t ist das ein deutlicher Vorteil. Unter dem Namen Amitrolit 8865 wird von <a href=\"http:\/\/www.agrana.at\/\" >AGRANA<\/a>, einem Unternehmen der S\u00fcdzucker Gruppe, bereits ein aus dem Projekt hervorgegangenes Produkt verkauft. Erste Versuche wurden auch f\u00fcr Nassspritzbetonanwendungen unternommen. Die Forschungen dazu laufen weiter.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/20-jahre-zuckerforschung-tulln-oder-was-haben-hopfen-spritzbeton-mit-zucker-strke-zu-tun\/\" >2006-05-12<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Mit Pflanzenst&auml;rke bahnt die S&uuml;dzucker AG Spritzbeton den Weg in Richtung Nachhaltigkeit. 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