{"id":107335,"date":"2022-04-08T07:26:00","date_gmt":"2022-04-08T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=107335"},"modified":"2022-04-04T12:15:16","modified_gmt":"2022-04-04T10:15:16","slug":"unipetrol-produktion-von-kunststoff-aus-gebrauchten-pflanzenolen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/unipetrol-produktion-von-kunststoff-aus-gebrauchten-pflanzenolen\/","title":{"rendered":"Unipetrol: Produktion von Kunststoff aus gebrauchten Pflanzen\u00f6len"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Die tschechische Unipetrol, Petrochemie-Tochter des polnischen \u00d6lkonzerns Orlen, hat die Zertifizierung f\u00fcr die Produktion von Kunststoffen aus hydrierten Pflanzen\u00f6len (HVO) abgeschlossen. Wie das Unternehmen berichtet, kann damit die Verwendung des aus Alt\u00f6l gewonnenen HVO in der laufenden Ethylenproduktion am Standort Litv\u00ednov beginnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8220;Die ersten Tests zum Einsatz von HVO im Produktionsprozess fandden in der Ethylenanlage in Litv\u00ednov 2020 und 2021 statt und waren erfolgreich. Wir konnten uns davon \u00fcberzeugen, dass HVO verarbeitbar ist, und konnten daher 2021 mit der Zertifizierung dieses Produktionsverfahrens beginnen, um dieses zertifizierte erneuerbare Material exakt nach den gesetzlichen Normen herstellen zu k\u00f6nnen. Im November vergangenen Jahres haben wir eine international anerkannte Zertifizierung erhalten und noch Ende des vergangenen Jahres einen weiteren Produktionstest durchgef\u00fchrt, bei dem wir die ersten Chargen zertifizierten Recycling-Kunststoffs hergestellt haben, konkret Polypropylen. Dieses bio-kreislaufwirtschaftliche Material hat einfach dieselbe Qualit\u00e4t wie aus fossilen Rohstoffen hergestelltes Material. Und wir sind in der Lage, au\u00dfer Polypropylen auch Polyethylen, Ethylen und Benzol herzustellen&#8221;, erl\u00e4uterte <strong>Martin R\u016f\u017ei\u010dka<\/strong>, F+E-Direktor bei Unipetrol.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Seinen Angaben zufolge k\u00f6nnen aus 100 Tonnen Alt\u00f6l rund 95 Tonnen HVO gewonnen werden. Derzeit sei man auf die Verarbeitung von 5.000 Tonnen HVO im Jahr vorbereitet und wolle diese Kapazit\u00e4t kurzfristig auf 10.000 Tonnen und langfristig 100.000 Tonnen erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unipetrol plant, bis 2030 einen Anteil von 15-20 Prozent erneuerbaren und Recycling-Materialien an den Ausgangsstoffen f\u00fcr die petrochemische Produktion zu erreichen. Das Investitionsvolumen des Unternehmens f\u00fcr Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsprojekte bis zum Ende des Jahrzehnts liegt bei 35 Mrd. CZK (1,4 Mrd. Euro).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die tschechische Unipetrol, Petrochemie-Tochter des polnischen \u00d6lkonzerns Orlen, hat die Zertifizierung f\u00fcr die Produktion von Kunststoffen aus hydrierten Pflanzen\u00f6len (HVO) abgeschlossen. 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