{"id":107005,"date":"2022-04-04T07:32:00","date_gmt":"2022-04-04T05:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=107005"},"modified":"2022-03-29T14:57:25","modified_gmt":"2022-03-29T12:57:25","slug":"pionier-der-leichtbauwelt-christoph-alt-holz-als-industrieller-leichtbauwerkstoff-ist-ein-hidden-champion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/pionier-der-leichtbauwelt-christoph-alt-holz-als-industrieller-leichtbauwerkstoff-ist-ein-hidden-champion\/","title":{"rendered":"Pionier der Leichtbauwelt \u2013 Christoph Alt: \u201eHolz als industrieller Leichtbauwerkstoff ist ein Hidden Champion.\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p>Holz ist der \u00e4lteste Werk- und Baustoff, den wir Menschen kennen. Wir nutzen ihn seit der Altsteinzeit. Doch nicht Holz, sondern Werkstoffe wie Stahl, Aluminium und Kunststoff begleiteten die Industrialisierung. F\u00fcr technische Bauteile, Maschinenelemente, Maschinen und komplette Anlagen werden heute Metalle oder Kunststoffe eingesetzt. Holz ist Baustoff oder f\u00fcr M\u00f6bel geeignet, aber keine ernstzunehmende Alternative f\u00fcr die Industrie \u2013 oder doch?<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"602\" height=\"413\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-14.04.13.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-107024\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-14.04.13.png 602w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-14.04.13-300x206.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-14.04.13-150x103.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-14.04.13-394x270.png 394w\" sizes=\"auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><figcaption>Bild: Christopher Alt (Quelle: Ligenium)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Eine Gruppe junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler \u2013 Angela Grimmer, Dr. Sven Eichhorn, Dr. Ronny Eckardt und Christoph Alt \u2013 haben sich an der TU Chemnitz jahrelang mit dem Thema Holz besch\u00e4ftigt. Und was bisher noch keinem gelungen war, das erreichten diese vier: Sie schafften es, Holz zu einer ernstzunehmenden Werkstoffalternative f\u00fcr technische Bauteile zu machen. Welches tiefgehende technische Verst\u00e4ndnis dahinter steckt und wie das Team mit der eigenen Begeisterung f\u00fcr den nachhaltigen Traditionswerkstoff erfolgreiche Pionierarbeit leistete, davon erz\u00e4hlt einer der Gr\u00fcnder: Christoph Alt, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Ligenium GmbH.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Welcher Impuls hat zur Gr\u00fcndung von Ligenium als Unternehmen gef\u00fchrt?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> Im Wesentlichen die Entwicklung einer Neuerung, welche die Industrie so noch nicht kannte. Der Transfer von Forschungsarbeit in die Industrie \u2013 was nur direkt durch die Gr\u00fcnder von Ligenium erfolgen konnte. Gem\u00e4\u00df dem Grundsatz Pionierarbeit braucht Pioniere.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Was meinen Sie mit Pionierarbeit?<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.49.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-107023\" width=\"358\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.49.png 867w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.49-300x215.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.49-150x107.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.49-768x550.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.49-377x270.png 377w\" sizes=\"auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px\" \/><figcaption>(Quelle: Ligenium)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> Den Einsatz von Holzwerkstoffen als Leichtbaumaterial im dynamischen Umfeld. Uns ist es gelungen, entsprechende Strukturen f\u00fcr den dauergebrauchsfesten Einsatz im Maschinebau\/dynamischen Umfeld herzustellen. Erg\u00e4nzend dazu gibt es noch verschiedene patentierte Verbindungstechnologien \u2013 f\u00fcr die dauergebrauchsfeste Verbindung zwischen Holz und Maschinenelementen. Wir fertigen au\u00dferdem auch Leichtbauprofile nach Traglastwunsch zur St\u00fctz- und auch zur Einhausungsanwendung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Woher kommt der Name f\u00fcr das Unternehmen?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt<\/strong>: Ligenium ist eine Herleitung aus dem lateinischen Wort f\u00fcr Holz Lignum und Ingenium f\u00fcr geistreiche Erfindung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Ein sch\u00f6nes Wortspiel. Ligenium hat ein vergleichsweise gro\u00dfes Gr\u00fcnderteam. Wie erg\u00e4nzen Sie sich ?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> Ja, unser Gr\u00fcnderteam ist sehr breit aufgestellt: So bringt unsere Kollegin Angela Grimmer langj\u00e4hrige Erfahrung im kaufm\u00e4nnischen Bereich mit und verantwortet diesen auch im Unternehmen. Dr. Sven Eichhorn leitet Produktion und Forschung. Zusammen mit Dr. Ronny Eckardt, der die Entwicklungs-\/Konstruktionsabteilung leitet, hat er das Thema Holz im Maschinenbau schon w\u00e4hrend seiner T\u00e4tigkeit an der TU Chemnitz vorangetrieben. In diesem \u201eTree\u201cm-Team bringe ich pers\u00f6nlich meine F\u00e4higkeiten im Vertrieb und Verkauf ein und treibe unsere Vision und Strategie weiter voran.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Und was hat diese Vision mit Leichtbau zu tun?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> Leichtbau (unter Verwendung von Holz) hat unmittelbaren Einfluss auf alle drei S\u00e4ulen der Nachhaltigkeit: \u00d6kologie, \u00d6konomie und Soziales. Er verbessert zun\u00e4chst die CO2-Bilanz. Aber auch Investitions-, Transport- und Instandhaltungskosten lassen sich mit diesem Werkstoff senken. Zudem muss man in diesem Kontext auch den erh\u00f6hten Arbeitsschutz im Produktionsumfeld ber\u00fccksichtigen. So bringt nachhaltige Intralogistik auf allen drei Ebenen vielerlei Vorteile mit sich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Sie setzen konsequent Holz und nachwachsende Rohstoffe ein, substituieren damit vor allem Stahl. Doch wie weisen Sie Skeptikern nach, dass Holz eine ernstzunehmende Alternative f\u00fcr die Intralogistik ist?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt<\/strong>: Alle unsere Produkte haben eine Konformit\u00e4tserkl\u00e4rung nach Maschinenrichtlinie. Dadurch und mit viel Begeisterung f\u00fcr unsere nachhaltige Idee ist es uns gelungen, den Werkstoff Holz im \u201ematerialkonservativen\u201c Maschinenbau zu etablieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Erz\u00e4hlen Sie uns, wie die Idee dazu entstanden ist? Was war der Ausl\u00f6ser ihrer Begeisterung f\u00fcr den Werkstoff Holz?<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.52.47.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-107022\" width=\"323\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.52.47.png 982w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.52.47-300x199.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.52.47-150x99.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.52.47-768x508.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.52.47-400x265.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 323px) 100vw, 323px\" \/><figcaption>Je leichter der Ladungstr\u00e4ger, desto mehr Zuladung ist m\u00f6glich und desto weniger Energie ist zum Bewegen notwendig. (Quelle: Ligenium)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> Ligenium ist tats\u00e4chlich aus der Herausforderung zum Leichtbau entstanden. W\u00e4hrend der jahrelangen Forschung an der TU Chemnitz war es unser Ziel im Maschinenbau Leichtbau zu betreiben \u2013 aber unter der Verwendung von Holz. So leitet Dr. Sven Eichhorn noch heute eine Forschungsgruppe an der TU Chemnitz, die sich intensiv mit diesem Thema besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Begonnen hat alles mit f\u00f6rdertechnischen Anlagen, f\u00fcr die wir unter anderem unsere Konstruktionsmethoden und Fertigungsverfahren entwickelt und verfeinert haben. Erst danach folgte die erste Anwendung in der mobilen F\u00f6rdertechnik, das hei\u00dft die Entwicklung von Logistikl\u00f6sungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die 15 Jahre Forschung, welche der Gr\u00fcndung von Ligenium vorausgegangen sind, waren tats\u00e4chlich der Grundstein zum Auffrischen der Tradition von Holz im Maschinenbau und gleichzeitig der Transfer dieses Werkstoffs in die heutige Zeit. Durch die Unterst\u00fctzung des BMWi, in Form eines Exist-Forschungstransfer-Projektes konnte aus der blo\u00dfen Forschungsidee letztlich ein junges Unternehmen wachsen und so wurden ForscherInnen zu UnternehmerInnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Muss man sich das eher als flie\u00dfende Entwicklung vorstellen oder gab es so etwas wie einen \u201ePoint of no return\u201c?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt<\/strong>: Ernst wurde es mit den ersten Projekten und den danach einsetzenden Serienbestellungen einiger gro\u00dfer Automobilhersteller. Zugleich endete die Phase 1 des Exist-Projektes und l\u00e4utete die hauptberufliche T\u00e4tigkeit im Unternehmen ein. Als wir die ersten Mitarbeiter:innen einstellten bestand kein Zweifel mehr an der Umsetzung von der Idee zum Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Welchen Nutzen ihrer holzbasierten L\u00f6sungen haben ihre ersten Kunden fr\u00fcher erkannt als andere?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt<\/strong>: Unsere Produkte sind bis zu 50 Prozent leichter als vergleichbare Anwendungen aus Stahl. Das senkt das Leergewicht (Tara) der Ladungstr\u00e4ger und bringt so erhebliche \u00f6konomische und \u00f6kologische Vorteile mit sich. Unsere Kunden erhalten L\u00f6sungen mit gleicher Belastbarkeit, die \u2013 wie schon gesagt \u2013 weniger Transport- und Instandhaltungskosten verursachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist die CO2-Reduktion durch den Einsatz von Holzwerkstoffen nicht zu vergessen: Unter Einhaltung der Global Warming Potential Emissionen haben wir CO2-neutrale L\u00f6sungen f\u00fcr den Maschinen- und Anlagenbau, welche in der vorgelagerten Wertsch\u00f6pfungskette (Scope 3) Einsatz finden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Welche weiteren Entwicklungen planen Sie?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> Aktuell planen wir Baukastenerweiterungen f\u00fcr die mobile F\u00f6rdertechnik. Au\u00dferdem wollen wir uns in Richtung Stetigf\u00f6rdertechnik weiterentwickeln. Unabh\u00e4ngig vom Produkt denken wir schon wieder einen Schritt weiter:<br>Wir arbeiten an einem Asset as a Service, um Produkte mit Nachhaltigkeitsversprechen in den Umlauf zu bringen und somit eine klimaneutrale digitale Supply-Chain aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Das klingt spannend, aber wie wollen Sie das umsetzen?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt<\/strong>: Jedes Produkt erh\u00e4lt eine digitale Stammakte mit CO2-Bilanz \u00fcber den Herstellungszyklus und erg\u00e4nzend dazu wird der Ladungstr\u00e4ger mit Sensorik und Tracking ausgestattet. Aufgrund der \u00e4u\u00dferst geringen bis nicht vorhandenen Signald\u00e4mpfungscharakteristik bieten die h\u00f6lzernen Ladungstr\u00e4ger optimale Voraussetzung, entsprechende Signal\u00fcbertragungseinheiten \u2013 Tracker, outfield Tags, Sensoren, RFID Tags, oder \u00e4hnliches \u2013 anzubringen. Damit k\u00f6nnen sowohl Inhouse\/Near-Field als auch Outhouse aller Inbound- und Outbound-Logistikdaten \u00fcbermittelt werden. Diese Daten umfassen eine sogenannte \u201edigitalen Stammakte\u201c \u2013 hier sind Gewicht und Tara \u2013 gespeichert sowie alle Bewegungsdaten des Ladungstr\u00e4gers zu Ort, Zeit, Inhalt, Gewicht, Entnahme, Transport, Track and Trace und vieles mehr. Auf diese Weise l\u00e4sst sich eine komplette Virtualisierung der \u201eh\u00f6lzernen Hardware\u201c durch Software\/Daten erreichen, die in einen digitalen Zwilling des Ladungstr\u00e4gers m\u00fcnden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>IFTTT Analysen, OEM- und Mietmodelle werden damit h\u00f6lzerne Realit\u00e4t, Integration in ForeCast- als auch Ordermanagement und permanente Entnahmeinventur zum Logistikstandard. Denn das ununterbrochene Schreiben der CO2-Daten in die Nachhaltigkeitsbilanz ist der Fitnesstracker der Logistik.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Wo sehen Sie ihre Technologie mittelfristig?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> Aufgrund dieser Zukunftsf\u00e4higkeit klar und einfach: als neuen Standard in der Logistik- und der Automobilbranche!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: F\u00fcr welche Branchen k\u00f6nnte die holzbasierte Leichtbau-Logistik noch sinnvoll sein \u2013 und warum?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> F\u00fcr alle anspruchsvollen Umgebungen finden wir f\u00fcr unsere Kunden eine Transportl\u00f6sung. So ist der Einsatz in der Luftfahrt denkbar. Ladungstr\u00e4ger, die Cargoboxen, sollen leicht sein, um m\u00f6glichst an Gewicht einzusparen \u2013 f\u00fcr mehr Frachtpotenzial und geringeren Treibstoffverbrauch pro Transportgut.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.35.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-107021\" width=\"349\" height=\"522\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.35.png 465w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.35-200x300.png 200w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.35-100x150.png 100w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-29-um-13.54.35-180x270.png 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px\" \/><figcaption>\u201eEine immer wiederkehrende und spannende Herausforderung ist f\u00fcr uns die Verbindung von klassischen Elementen des Maschinenbaus mit der Holzbauweise\u201c, sagt Christoph Alt (Quelle: Ligenium)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Und genau das erm\u00f6glichen unsere L\u00f6sungen in Leichtbauweise \u2013 mit \u00fcberzeugenden Einsparchancen sogar gegen\u00fcber konventionellen, schon sehr leichten Aluminium-L\u00f6sungen. Gleiches gilt f\u00fcr Ladungstr\u00e4ger-L\u00f6sungen in der Flugzeugindustrie, die oftmals eine enorme Gr\u00f6\u00dfe und damit gewaltiges Gewicht im Vergleich zu relativ leichten, zu transportierenden Bauteilen aufweisen. Auch die Bau- und die Getr\u00e4nkeindustrie k\u00f6nnte von unseren L\u00f6sungen profitieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Gibt es Einschr\u00e4nkungen? Wo st\u00f6\u00dft Holz trotz aller Begeisterung und Vorteile an Grenzen?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> Wenn im Betrieb au\u00dfergew\u00f6hnliche Umweltbedingungen wie sehr hohe Temperaturen oder sehr hohe Feuchtigkeit herrschen, wenn Arbeiten mit offener Flamme oder Lebensmittelkontakt durchgef\u00fchrt werden, dann ist unser Produkt aus Holzwerkstoff eher nicht geeignet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: Gab es besondere, spannende Herausforderungen bei bisherigen Projekten?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> Eine immer wiederkehrende und spannende Herausforderung ist f\u00fcr uns die Verbindung von klassischen Elementen des Maschinenbaus mit der Holzbauweise. Eine gro\u00dfe Auswirkung haben zudem Ersch\u00fctterungen, und deshalb ist das Bew\u00e4ltigen solcher und auch dynamischer Anwendungen eine echte Herausforderung. Hohe Anforderungen an das ganze Team stellt au\u00dferdem die hohe Bauteilvarianz, um die W\u00fcnsche der Anwender m\u00f6glichst optimal zu erf\u00fcllen, in Kombination mit F\u00fcllgradoptimierung und Einhaltung der Richtlinien f\u00fcr Ergonomie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leichtbauwelt: An welchen Hindernissen sind Sie in den letzten Jahren gewachsen?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Alt:<\/strong> Der Wandel vom Wissenschaftler zum Unternehmer mit all seinen Herausforderungen privat und beruflich war nicht einfach. Die Herausforderung war nicht so sehr der Verkauf der Produkte, sondern im Team etwas Gro\u00dfartiges auf die Beine zu stellen und unsere gemeinsame Vision voranzubringen. Dabei lag der Fokus auch auf internen Themen wie F\u00fchrung, Teambuilding, Zusammenarbeit und Kommunikation.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Holz ist der \u00e4lteste Werk- und Baustoff, den wir Menschen kennen. Wir nutzen ihn seit der Altsteinzeit. 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