{"id":106667,"date":"2022-03-25T07:20:00","date_gmt":"2022-03-25T06:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=106667"},"modified":"2022-03-22T15:19:37","modified_gmt":"2022-03-22T14:19:37","slug":"staatssekretar-denis-alt-biotechnologie-macht-unser-leben-nachhaltiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/staatssekretar-denis-alt-biotechnologie-macht-unser-leben-nachhaltiger\/","title":{"rendered":"Staatssekret\u00e4r Denis Alt: Biotechnologie macht unser Leben nachhaltiger"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Im vergangenen Jahr konnte mit dem Projekt \u201eWaste2Value \u2013 Mikroorganismen ver\u00e4ndern die Westpfalz\u201c die Grundlage geschaffen werden, um mit Hilfe von Mikroorganismen entsprechende Farbstoffe aus CO<sub>2<\/sub> und Sonnenlicht oder Treibstoffe aus Pizzaresten herzustellen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Aufbau des Innovationsb\u00fcndnisses erh\u00e4lt die Hochschule Kaiserslautern und ihre Verbundpartner in den n\u00e4chsten 6 Jahren eine F\u00f6rderung von bis zu 16 Millionen aus dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung. Rheinland-Pfalz und der Europ\u00e4ische Fonds f\u00fcr Regionalentwicklung f\u00f6rdern das Projekt im Vorfeld mit einer Summe von 722.000 Euro, das den Aufbau wichtiger neuer Kompetenzen an der Hochschule Kaiserslautern in diesem Themenbereich zum Ziel hat.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Arbeit von Waste2Value st\u00f6\u00dft wichtige Prozesse an, um dem Klimawandel entschieden entgegenzutreten und neue Impulse f\u00fcr eine ressourcenschonende Produktion zu setzen. Die Kooperation zwischen Wissenschaft und den Unternehmen in der Westpfalz ist ein Meilenstein f\u00fcr den rheinland-pf\u00e4lzischen Biotechnologiestandort und macht unser Leben nachhaltiger\u201c, sagte der Staatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Gesundheit, <strong>Dr. Denis Alt<\/strong>, im Rahmen einer Kick-Off Veranstaltung am 10. M\u00e4rz f\u00fcr die Umsetzungsphase von \u201eWaste2Value\u201c.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dort konnten sich interessierte Unternehmen und Institutionen \u00fcber konkrete Beteiligungsm\u00f6glichkeiten informieren. Im Rahmen von Innovationsprojekten k\u00f6nnen sie in den kommenden drei bis sechs Jahren Zugang zu den f\u00fcr das W2V-B\u00fcndnis vorgesehenen BMBF-F\u00f6rdermitteln erhalten. Auch Dr. Gisela Philipsenburg, Leiterin des Referats \u201eNachhaltige regionale Innovationsinitiativen\u201c im Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Georg Krausch, Pr\u00e4sident der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz und Landeskoordinator f\u00fcr die Biotechnologie ergriffen das Wort und wiesen auf die vielversprechenden Perspektiven des Innovationsb\u00fcndnisses hin.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Professor Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmidt<\/strong>, Pr\u00e4sident der Hochschule Kaiserslautern, freut sich \u00fcber die F\u00f6rderung: \u201eIn den vergangenen zwei Jahren sind die medizinischen Anwendungen der Biotechnologie in den Fokus des allgemeinen Interesses ger\u00fcckt. An der Hochschule Kaiserslautern arbeiten herausragende Forscher an wichtigen Fragestellungen in diesem Bereich. Zudem erzielen sie auch in der Pflanzen- und Industriellen Biotechnologie sowie bei der Forschung mit Algen und Bakterien wichtige wissenschaftliche Ergebnisse. Von dieser Leistungsf\u00e4higkeit unserer anwendungsorientierten Forschung sollen im Projekt W2W auch unmittelbar Unter-nehmen aus der Region profitieren.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Forschungsarbeit des Kooperationsnetzwerks Waste2Value legt den Schwer-punkt auf Prozesse, die Bioabf\u00e4lle in Biokunststoff verwandeln. Auf dieser Grundlage sollen erd\u00f6lbasierte Erzeugnisse durch biobasierte Produkte ersetzt werden. Rund 25 Prozent aller in Deutschland erzeugten Kunststoffe k\u00f6nnten so auf biobasierte Produktionsweise erzeugt werden und dabei j\u00e4hrlich 8 Millionen Tonnen an CO<sub>2<\/sub> einsparen. Das wirtschaftliche Potenzial f\u00fcr solche Verfahren ist somit gegeben. Langfristiges Ziel ist es, die Produkte am Weltmarkt zu etablieren. Nachhaltigkeit und Schutz des Klimas stehen dabei im Zentrum des Prozesses.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im vergangenen Jahr konnte mit dem Projekt \u201eWaste2Value \u2013 Mikroorganismen ver\u00e4ndern die Westpfalz\u201c die Grundlage geschaffen werden, um mit Hilfe von Mikroorganismen entsprechende Farbstoffe aus CO2 und Sonnenlicht oder Treibstoffe aus Pizzaresten herzustellen. 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