{"id":105764,"date":"2022-03-08T07:26:00","date_gmt":"2022-03-08T06:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=105764"},"modified":"2022-03-03T13:57:34","modified_gmt":"2022-03-03T12:57:34","slug":"kunststoff-rasen-wird-gruner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kunststoff-rasen-wird-gruner\/","title":{"rendered":"Kunststoff-Rasen wird gr\u00fcner"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p>Es ist noch nicht lange her, da stand Kunstrasen in der Diskussion. Eine Studie hatte aufdeckt, dass der Abrieb von Kunststoffrasen eine \u201erelevante Emissionsquelle f\u00fcr Mikroplastik\u201c darstellt. Und die FIFA urteilte 2017: \u201eEin komplettes \u201ageschlossener-Kreislauf\u2018-Verfahren muss noch entwickelt werden, und das wird sicherlich noch mehr Unterst\u00fctzung der Rasen-Hersteller bei der Realisierung brauchen.\u201c Die Branche hat darauf reagiert.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"337\" height=\"247\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-3-0322.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-105787\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-3-0322.jpg 337w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-3-0322-300x220.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-3-0322-150x110.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px\" \/><figcaption>Foto: FormaTurf GmbH<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Hersteller von Kunstrasen wollen ihr Produkt neu definieren. Dazu setzen sie bei der Herstellung in zunehmenden Umfang nachwachsende Rohstoffe ein. Die Polytan GmbH beispielsweise bezieht ihr Material von Braskem. Dieses brasilianische Chemieunternehmen baut gentechnikfreies Zuckerrohr auf 2,4 Prozent des brasilianischen Ackerlands an und setzt jeweils die H\u00e4lfte der Ernte zur Gewinnung von Zucker, dessen Abf\u00e4lle sogar genutzt werden, beziehungsweise f\u00fcr die Herstellung von Ethanol ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut der Assoziation \u00f6kologischer Lebensmittelhersteller ist das aus Ethanol gewonnene biomasse-basierte Polyethylen (Bio-PE) chemisch strukturgleich mit dem mineral\u00f6l-basierten PE. Seine Produkte sind zu 100 Prozent recyclingf\u00e4hig, auch wenn die Rezyklate als Lebensmittelverpackungen nicht zugelassen werden. Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgt Bio-Polyethylen \u00fcber einen CO2-Senke von minus 2,77 Tonnen im Gegensatz zu einem Fu\u00dfabdruck von plus 1,93 Tonnen CO2 beim konventionellen Polyethylen. Dieses CO2-Potenzial verbraucht sich durch den Transport nach Deutschland, die hiesige Fabrikation und den Transport des Neurasens zum Stadion.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zu 100 Prozent klimaneutral<\/h3>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus \u2013 betont Friedemann S\u00f6ll, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Polytan GmbH \u2013 erfolgt die Herstellung von Kunststoffrasen in seinem Unternehmen unter Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen, durch optimierte Produktionstechnologien und -abl\u00e4ufe sowie mithilfe eines verbesserten Produktdesigns. All diese Faktoren gegeneinander aufgerechnet lassen somit Kunststoffrasen \u201ezu einem zu 100 Prozent klimaneutralen Rasenbelag\u201c werden. So soll der \u201eLigaturf Cross GT Zero\u201c der weltweit einzige als klimaneutral zertifizierte Kunstrasen sein, den auch die International Sustainability &amp; Carbon Certification (ISCC) hinsichtlich Produkt und Verarbeitungskette anerkennt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"337\" height=\"247\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-2-0322.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-105786\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-2-0322.jpg 337w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-2-0322-300x220.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-2-0322-150x110.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px\" \/><figcaption>Foto: FormaTurf GmbH<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem verwendet Polytan nach eigener Darstellung \u201eausschlie\u00dflich werkstofflich recycelte Kunststoffregranulate\u201c. Zuk\u00fcnftig will das Unternehmen mit gro\u00dfen Recycling- und Regranulierungs-Unternehmen zur Optimierung des Materials und der Separierungstechnologien kooperieren, den Anteil an eingesetztem Material aus post-consumer Resulting-Material auf \u00fcber 20 Prozent steigern und rohstoffliches Recycling hinsichtlich CO2-Bilanz evaluieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein ganzheitliches Recycling<\/h3>\n\n\n\n<p>Unter dem Strich versucht die Sport Group, erkl\u00e4rte deren Business Development Manager Wolfgang Beck, ein ganzheitliches Recycling von Kunstrasenpl\u00e4tzen zu realisieren. Die zum Unternehmen geh\u00f6rende Firma FormaTurf hat dazu ein Recyclingsystem entwickelt und baut zurzeit an einer 20.000 Quadratmeter gro\u00dfen Anlage in Essen, in der alter Kunststoffrasen nachhaltig und umweltbewusst aufbereitet wird und wieder eingesetzt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rede ist von Gro\u00dfspielfeldern mit 7.000 Quadratmetern Umfang mit jeweils rund 200 Tonnen an Stoffen, die ein Dutzend Jahre oder mehr durch Sport beansprucht und durch Witterung und UV-Strahlung bearbeitet wurden. Und die eine jeweils unterschiedliche Materialzusammensetzung aufweisen, weshalb es angebracht ist, vor jedem Ausbau den alten Rasen einem umfangreichen Testverfahren zu unterziehen. Eine erste Probe sollte bereits im Vorfeld gezogen werden, um den richtigen Entsorgungsweg bestimmen zu k\u00f6nnen. Eine zweite nach der Ankunft des Rasens im Werk und eine dritte aus den neuen Produkten, die aus dem alten Kunstrasen entstanden sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Reinheitsgrad von 99 Prozent<\/h3>\n\n\n\n<p>Dazu steht f\u00fcr den alten Rasen der Abtrag durch das Cut-and-Roll-Verfahren an, also durch Schneiden und Aufrollen in Streifen. In der Behandlungsanlage in Essen soll dieses Material zun\u00e4chst ausgeklopft werden, um Sand und Infill-Granulat vom Rasenteppich zu trennen. Sand und Granulat werden zwischengelagert oder das Gemisch in einem geschlossenen Wasser-Kreislauf gewaschen, bevor es Hydrozyklonen und Wendelscheider trennen; damit soll ein Reinheitsgrad von 99 Prozent erreicht werden. Der nasse Sand durchl\u00e4uft sp\u00e4ter eine Trocknungsanlage und kann als Sch\u00fcttgut oder in BigPacks wieder auf einem Spielfeld Verwendung finden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Am Ende echte Produkte<\/h3>\n\n\n\n<p>Der von Sand und Infill gereinigte Kunststoffteppich wird zun\u00e4chst geschreddert und dann in einem speziellen Zerkleinerer auf 20mm-Granulat reduziert. Eine Mischanlage vermengt schlie\u00dflich dieses Granulat mit dem ges\u00e4uberten Einf\u00fcllgranulat: Das Gemisch gelangt anschlie\u00dfend in die Aptrusion, wo es erhitzt und unter Druck zum Schmelzen gebracht wird. Durch eine spezielle F\u00f6rderung innerhalb der Anlage wird das Material noch st\u00e4rker durchmischt. Das Verfahren soll sogar in der Lage sein, einen immer m\u00f6glichen Sandgehalt von 50 Prozent mit zu verarbeiten. Am Ende dieses sogenannten Aptrusionsverfahrens entsteht eine Masse, die durch Pressen und K\u00fchlen in verschiedenste Formen gebracht werden kann.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"191\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-4-0322-300x191.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-105785\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-4-0322-300x191.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-4-0322-150x95.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/03\/Kunststoff-Rasen-4-0322.jpg 337w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption>Foto: Franklin Lopez \/ pixabay.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die resultierende Produktpalette ist breit gef\u00e4chert und umfasst Kunststoffprodukte f\u00fcr Freizeit, Gartenbau und Bauindustrie, aber auch f\u00fcr den Einsatz auf Sportpl\u00e4tzen als Unterbau oder f\u00fcr Neubauten. Nach Einsch\u00e4tzung von Tom Beck, dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der FormaTurf GmbH, unterscheidet sich der geplante Recyclingprozess seines Unternehmens vom restlichen Kunstrasenbereich dadurch, \u201edass auch Produkte hinten herauskommen\u201c und am Ende \u201eechte Produkte entstehen\u201c; die Konkurrenz w\u00fcrde lediglich Fasern oder Agglomerate plus Sand und Einf\u00fcllgranulat produzieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine Cradle-to-Cradle-L\u00f6sung<\/h3>\n\n\n\n<p>Dem d\u00fcrfte der d\u00e4nische Rasenrecycler Re-Match widersprechen. Er hat sich das Ziel gesetzt, \u201eden Lebenszyklus kreislauff\u00f6rmig zu gestalten und eine \u201aCradle-to-Cradle\u2018-L\u00f6sung zu etablieren\u201c, und rief Projekte zur Wiederverwendung von Tr\u00e4germaterial und Fasern f\u00fcr die Verlegung von neuem Kunstrasen ins Leben. Schenkt man seiner Webseite Glauben, dann ist Re-Match \u201edas erste Recyclingunternehmen der Welt, das ein Trennverfahren entwickelt hat, mit dem alle Bestandteile des alten Kunstrasens gereinigt und recycelt werden k\u00f6nnen\u201c. Dieses mechanische Verfahren sieht mehrere Separationsschritte vor, bei denen einzelne Komponenten durch Luft und Siebung getrennt und der Abfall ausgesondert wird. Als Materialien mit minderer Qualit\u00e4t gelten Gummi, das zu Matten verarbeitet werden kann, Sand f\u00fcr M\u00f6rtel oder zum Sandstrahlen, und Kunststoffe \u2013 in Polyethylen- und Polypropylen-Fraktionen separiert \u2013 f\u00fcr die Produktion neuer Kunststoffe.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein vermeintlicher Umweg<\/h3>\n\n\n\n<p>Um aus einem alten Kunstrasen einen neuen zu machen, ist der vermeintliche \u201eUmweg\u201c \u00fcber das werkstoffliche Recycling unumg\u00e4nglich. Tom Beck r\u00e4umt zwar ein, dass das auch denk- und machbar w\u00e4re, daf\u00fcr aber ein hoher Aufwand und sehr viel Energie n\u00f6tig sei. \u201eZudem muss man bedenken, dass sehr wenig Material \u00fcbrig bleibt, das am Ende als neues Rohmaterial verwendet werden kann. Wir haben uns deshalb bewusst f\u00fcr eine werkstoffliche Verwertung des Kunstrasens entschieden. Wirtschaftliche und \u00f6kologische Bilanzen zeigen, dass ein rohstoffliches (chemisches) Recycling zur Gewinnung von Kunstrasen-Rohmaterial keinen Sinn macht. Au\u00dferdem sparen wir durch die Herstellung neuer Bauprodukte einen hohen Anteil fossiler Ressourcen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auf dem richtigen Weg<\/h3>\n\n\n\n<p>Dr. Beate Kummer, Chemikerin, Toxikologin und Umweltexpertin, sch\u00e4tzt \u00fcberschl\u00e4gig, dass die FormaTurf-Anlage bei vollst\u00e4ndiger Auslastung rund 60.000 Tonnen CO2 j\u00e4hrlich zur\u00fccknimmt und etwa ein CO2-\u00c4quivalent von rund 50.000 Tonnen einspart. Dabei seien die Einsparungen an Ressourcen und Energie, die zur Produktion gleichwertiger Produkte \u00fcber andere Kan\u00e4le erforderlich w\u00e4ren, noch nicht einkalkuliert. Beate Kummer: \u201e\u00d6kologisch betrachtet ist FormaTurf absolut auf dem richtigen Weg.\u201c Freilich hat Nachhaltigkeit ihren Preis. Poltan-Vertriebschef Peter Herbig macht das deutlich: \u201eMan muss mit einem Aufschlag von circa zehn Prozent des gesamten Projektvolumens rechnen, wenn man sich f\u00fcr einen neuen Kunstrasen entscheidet und den alten bei der FormaTurf wiederverwerten l\u00e4sst.\u201c Das sei teurer, als den alten Kunstrasen zu deponieren, aber eben deutlich umweltfreundlicher und entspreche den aktuellen rechtlichen Auflagen. Das baden-w\u00fcrttembergische Umweltministerium gibt darum im Ratgeber \u201eMikroplastik im Spiel\u201c allen Sportvereinen und Akteuren den Rat: \u201eSchon am Anfang ans Ende denken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einfach kompostieren<\/h3>\n\n\n\n<p>Noch einfacher als Recyceln w\u00e4re allerdings Kompostieren. Dazu entwickelte die Bielefelder heiler GmbH und Co. KG einen vollkompostierbaren Hochleistungs-Hybridrasen \u2013 nach Eigenbeurteilung des Unternehmens \u201eeine Weltneuheit\u201c. Der Sporthybrid Turf genannte Naturrasen ist mit speziellen Fasern aus Biokunststoff im Boden verst\u00e4rkt und soll selbst starken Beanspruchungen widerstehen. Der Pflegeaufwand wird als \u201e\u00fcberschaubar\u201c angegeben. Rasenschnitte lassen sich den Angaben nach im Kompostwerk entsorgen, und die gesamte Spielfl\u00e4che kann letztendlich durch Kompostieren vollst\u00e4ndig biologisch abgebaut werden. heiler bietet damit St\u00e4dten, Kommunen und Amateurvereinen eine L\u00f6sung an, \u201emit der sich Fu\u00dfball und Nachhaltigkeit wirtschaftlich verbinden lassen\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist noch nicht lange her, da stand Kunstrasen in der Diskussion. Eine Studie hatte aufdeckt, dass der Abrieb von Kunststoffrasen eine \u201erelevante Emissionsquelle f\u00fcr Mikroplastik\u201c darstellt. Und die FIFA urteilte 2017: \u201eEin komplettes \u201ageschlossener-Kreislauf\u2018-Verfahren muss noch entwickelt werden, und das wird sicherlich noch mehr Unterst\u00fctzung der Rasen-Hersteller bei der Realisierung brauchen.\u201c Die Branche hat [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"Die Hersteller von Kunstrasen wollen ihr Produkt neu definieren und setzen dazu bei der Herstellung in zunehmenden Umfang nachwachsende Rohstoffe ein","footnotes":""},"categories":[5572,17143],"tags":[13082,5839,12230,10608,11841,18084,15508,10453],"supplier":[1604,1674,19946,19947,15159,19948,15941],"class_list":["post-105764","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","category-recycling","tag-bioabbaubarkeit","tag-bioethanol","tag-biokunststoff","tag-biooekonomie","tag-kreislaufwirtschaft","tag-kunstrasen","tag-polyethylen","tag-recycling","supplier-braskem","supplier-fifa","supplier-formaturf","supplier-heiler-gmbh-und-co-kg","supplier-polytan","supplier-sport-group","supplier-umweltministerium-baden-wuerttemberg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105764","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105764"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105764\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105764"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105764"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105764"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=105764"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}