{"id":10534,"date":"2007-12-11T00:00:00","date_gmt":"2007-12-10T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20071211-08n"},"modified":"2007-12-11T00:00:00","modified_gmt":"2007-12-10T22:00:00","slug":"dfg-frdert-transferbereich-energiepflanzen-wirtschaft-und-umwelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/dfg-frdert-transferbereich-energiepflanzen-wirtschaft-und-umwelt\/","title":{"rendered":"DFG f&ouml;rdert Transferbereich &#8220;Energiepflanzen, Wirtschaft und Umwelt&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Startschuss f\u00fcr eine Forschungskooperation zwischen der <a href=\"http:\/\/www.uni-giessen.de\/\" >Universit\u00e4t Gie\u00dfen<\/a> und dem s\u00fcdhessischen Energieversorger <a href=\"http:\/\/www.hse.ag\/\" >HSE<\/a> ist gefallen. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (<a href=\"http:\/\/www.dfg.de\/\" >DFG<\/a>) gef\u00f6rderte Transferbereich &#8220;Energiepflanzen, Wirtschaft und Umwelt&#8221; untersucht die mit einer verst\u00e4rkten Energiepflanzenproduktion verbundenen wirtschaftlichen und \u00f6kologischen Auswirkungen des Baus von Biogasanlagen. Die Ergebnisse werden f\u00fcr die Entwicklung nachhaltiger Anbauverfahren von Energiepflanzen sowie f\u00fcr die umweltvertr\u00e4gliche Standortbestimmung zuk\u00fcnftiger Biogasanlagen verwendet.<\/b><\/p>\n<p>Der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel betonte bei der offiziellen Auftaktveranstaltung zum Transferbereich: &#8220;Hessen setzt auf Biorohstoffe, denn schon heute deckt Bioenergie in Hessen ca. 75 Prozent der regenerativen Energieerzeugung ab. Der neue Transferbereich an der Universit\u00e4t Gie\u00dfen wird uns helfen, den Ausbau der Biomassenutzung in Hessen planvoll voranzutreiben.&#8221; <\/p>\n<p>Das Land Hessen will bis zum Jahr 2015 den Anteil der erneuerbaren Energien an der Prim\u00e4renergieerzeugung auf bis zu 15 Prozent steigern. Der gr\u00f6\u00dfte Teil davon soll durch Bioenergie gedeckt werden. &#8220;Vor dem Hintergrund aktuell hoher Agrarmarktpreise und einer Nutzungskonkurrenz zur Nahrungs- und Futtermittelerzeugung stellt sich die Frage nach den \u00f6konomischen Risiken eines verst\u00e4rkten Anbaus von Energiepflanzen f\u00fcr landwirtschaftliche Betriebe&#8221;, so Prof. Dr. Hans-Georg Frede, Sprecher des neuen Transferbereichs. <\/p>\n<p>Auch \u00f6kologische Belange der Umnutzung landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen zum Energiepflanzenanbau werden kontrovers diskutiert. Neben m\u00f6glichen Risiken seien je nach durchgef\u00fchrtem Anbauverfahren auch positive Wirkungen m\u00f6glich, so Frede weiter. F\u00fcr die Bewertung derartiger Fragen wurden im Sonderforschungsbereich 299 der Universit\u00e4t Gie\u00dfen computergest\u00fctzte Methoden entwickelt. Diese werden zur Analyse der vielf\u00e4ltigen Funktionen von Landschaften im Rahmen des Transferbereichs angewendet, um privatwirtschaftliche Investitionsentscheidungen sowohl bez\u00fcglich agrar\u00f6konomischer Belange als auch hinsichtlich Artenvielfalt, Gew\u00e4sserschutz und Stoffhaushalt zu bewerten und zu optimieren.<\/p>\n<p>Der Transferbereich kooperiert mit der HEAG S\u00fcdhessische Energie AG (HSE). Die HSE plant, bis Ende 2012 rund 13 Millionen Euro in den Ausbau der Nutzung von Bioenergie zu investieren. In S\u00fcdhessen gibt es nach einer Analyse der HSE rund 3.600 Hektar stillgelegte Ackerfl\u00e4che, die f\u00fcr die Erzeugung von Bioenergie genutzt werden k\u00f6nnen. &#8220;Die HSE geht beim Bau von Biogasanlagen mit Augenma\u00df und Umsicht vor, weil wir negative Nebeneffekte verhindern wollen. Wir wollen nicht die Umwelt sch\u00e4digen, w\u00e4hrend wir das Klima sch\u00fctzen&#8221;, sagte der Vorstandsvorsitzende der HSE, Albert Filbert.<\/p>\n<p>Im Transferbereich wird die Leistungsf\u00e4higkeit der Computermodelle unter den Anforderungen und Einsatzbedingungen einer konkreten Anwendungssituation, n\u00e4mlich dem Bau von Biogasanlagen in der Region S\u00fcdhessen durch die HSE, demonstriert. Die Zusammenarbeit des Transferbereichs mit der HSE stellt eine viel versprechende M\u00f6glichkeit dar, die Ergebnisse der Grundlagenforschung in die Praxis zu \u00fcbertragen. Dabei steht neben der Bewertung bestehender Anbauverfahren auch die Entwicklung \u00f6konomisch und \u00f6kologisch nachhaltiger Bewirtschaftungsmethoden im Vordergrund, um die bez\u00fcglich des Klimaschutzes positiven Aspekte der Biogaserzeugung durch geeignete Landbewirtschaftung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b><br \/>Prof. Dr. Hans-Georg Frede<br \/>Institut f\u00fcr Landschafts\u00f6kologie und Ressourcenmanagement<br \/>Sonderforschungsbereich 299<br \/>Heinrich-Buff-Ring 26-32, 35392 Gie\u00dfen<br \/>Tel.: 0641- 99-373 80<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:hansgeorg.frede@agrar.uni-giessen.de\">hansgeorg.frede@agrar.uni-giessen.de<\/a><\/p>\n<p><b>Weitere Informationen<\/b><br \/>&#8220;Sonderforschungsbereich <a href=\"http:\/\/www.sfb299.de\/\" >Landnutzungskonzepte f\u00fcr periphere Regionen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Der Startschuss f&uuml;r eine Forschungskooperation zwischen der Universit&auml;t Gie&szlig;en und dem s&uuml;dhessischen Energieversorger HSE ist gefallen. 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