{"id":10494,"date":"2007-09-26T00:00:00","date_gmt":"2007-09-25T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20070926-03n"},"modified":"2007-09-26T00:00:00","modified_gmt":"2007-09-25T22:00:00","slug":"ungarn-regierung-setzt-auf-bioenergie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ungarn-regierung-setzt-auf-bioenergie\/","title":{"rendered":"Ungarn: Regierung setzt auf Bioenergie"},"content":{"rendered":"<p><b>Das ungarische Wirtschafts- und Verkehrsministerium setzt bei der Nutzung erneuerbarer Energien vor allem auf Biomasse, geothermische und Sonnenenergie. Im September pr\u00e4sentierte das Regierungsressort eine Strategie \u00fcber die erneuerbaren Energien in Ungarn, die bis 2020 Teil einer umfassenden ungarischen Energiestrategie werden soll.<\/b><\/p>\n<p>Das Dokument stellt die Zusammenh\u00e4nge zwischen den umweltfreundlichen Energiequellen im In- und Ausland und deren Bedeutung in der EU-Politik dar. Laut Experten kann der Anteil an erneuerbaren Energien bis 2020 bestenfalls auf 15% gesteigert werden. Aus den heutigen 4,7% sollen bis dahin wenigstens 10% gemacht sein &#8211; also die H\u00e4lfte des von der EU festgelegten durchschnittlichen Anteils in den Mitgliedsstaaten von 20%.<\/p>\n<p>In einem Kraftwerk der <a href=\"http:\/\/www.pannonpower.hu\/\" >Pannonpower Holding Zrt.<\/a> sind nach einem Bericht der Zeitung <a href=\"http:\/\/www.pesterlloyd.net\/\" >Pester Lloyd<\/a> derzeit die zwei gr\u00f6\u00dften Biomasse-Blocks Mitteleuropas in Betrieb. Demn\u00e4chst werden f\u00fcr 30 Mrd. Forint (ca. 120 Mio. Euro) zwei weitere Biomasse-Blocks vorbereitet, welche die heute noch funktionst\u00fcchtigen Gasturbinenbl\u00f6cke abl\u00f6sen sollen. Die Stromproduktion von 300 GWh w\u00fcrde sich so auf 800 GWh erh\u00f6hen. Der dritte Block soll im Jahr 2010 in Betrieb gehen. <\/p>\n<p>Wie die Zeitung <a href=\"http:\/\/www.pesterlloyd.net\/\" >Pester Lloyd<\/a> weiter berichtet, bleibt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der erneuerbaren Energien ungeachtet hoher und garantierter Abnahmepreise fraglich, solange die staatlichen Subventionen insbesondere f\u00fcr Erdgas nicht deutlich reduziert werden. Die Aussichten f\u00fcr die ungarischen Bio-Kraftwerke werden aber auch von anderer Seite bedroht. Im neuen Elektroenergiegesetz und in den einschl\u00e4gigen Rechtsnormen weht ein sch\u00e4rferer Wind: In Zukunft kann und will sich der ungarische Staat bei der Errichtung solcher Anlagen keine finanzielle Unterst\u00fctzung wie gehabt mehr leisten.<\/p>\n<p>S\u00e4geholz und s\u00e4mtliches als hochwertig eingestufte Holz als Biomasse zur Energieerzeugung soll k\u00fcnftig keine staatliche Unterst\u00fctzung mehr erhalten. Bisher haben die vier Bio-Kraftwerke im Lande keine derart hochwertigen Materialen als Rohstoff eingesetzt, doch bef\u00fcrchten sie, dass der Staat die Buchstaben der Verordnung auf weniger wertvolles Holz auslegen wird.<\/p>\n<p><i>Artikel <a href=\"http:\/\/\/www.pesterlloyd.net\/Archiv\/2007_38\/0738biokraftwerke\/0738biokraftwerke.html\" >Kraftwerke auf Bio-Art<\/a> in der Zeitung Pester LLoyd vom 2007-09-12.<\/i><\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/eu-bioenergie-slowakei-und-ungarn-setzen-verstaerkt-auf-holz-und-stroh\/\" >2005-05-09<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Das ungarische Wirtschafts- und Verkehrsministerium setzt bei der Nutzung erneuerbarer Energien vor allem auf Biomasse, geothermische und Sonnenenergie. 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