{"id":10416,"date":"2007-11-05T00:00:00","date_gmt":"2007-11-04T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20071102-04n"},"modified":"2007-11-05T00:00:00","modified_gmt":"2007-11-04T22:00:00","slug":"mikroalgen-verwandeln-cosub2sub-aus-abgas-in-biomasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mikroalgen-verwandeln-cosub2sub-aus-abgas-in-biomasse\/","title":{"rendered":"Mikroalgen verwandeln CO&lt;sub&gt;2&lt;\/sub&gt; aus Abgas in Biomasse"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Beh\u00f6rde f\u00fcr Umwelt und Stadtentwicklung der <a href=\"http:\/\/fhh.hamburg.de\/\" >Freien und Hansestadt Hamburg<\/a> und der Energieversorger <a href=\"http:\/\/www.eon-hanse.com\/\" >E.ON Hanse<\/a> haben heute zusammen mit dem Forschungskonsortium TERM (Technologie zur Erschlie\u00dfung der Ressource Mikroalge) in Hamburg den Grundstein f\u00fcr ein europaweit einmaliges Forschungsprojekt gelegt: Eine Mikroalgenproduktionsanlage wird mit einem konventionellen Heizkraftwerk gekoppelt. Dabei sollen die Mikroalgen bis zu 80 Prozent des Kohlendioxids aus den Abgasen in Biomasse umwandeln.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Die theoretische Machbarkeit ist best\u00e4tigt und die labortechnische Entwicklung abgeschlossen. Jetzt soll sich dieses Verfahren im praktischen Einsatz bew\u00e4hren. Und dazu will E.ON Hanse einen Beitrag leisten&#8221;, erl\u00e4uterte Hans-Jakob Tiessen, Vorstandsvorsitzender der E.ON Hanse AG, anl\u00e4sslich der Vorstellung des Projektes. &#8220;Die E.ON Hanse AG stellt sich bereits seit Jahren ihrer gesellschaftlichen Verantwortung f\u00fcr Klimaschutz und erneuerbare Energien. Deshalb unterst\u00fctzen wir auch dieses Projekt und wollen so gemeinsam mit unseren Partnern einen ganz neuen Weg zur CO<sub>2<\/sub>-Minderung beschreiten.&#8221;<\/p>\n<p>Mit finanzieller Unterst\u00fctzung der Hamburger Beh\u00f6rde f\u00fcr Umwelt und Stadtentwicklung startet dieses Projekt, das auf eine Initiative aus der Hamburger B\u00fcrgerschaft zur\u00fcckgeht. Dabei wird eine einen Hektar gro\u00dfe Pilotanlage aus so genannten Bioreaktoren auf dem E.ON Hanse-Betriebsgel\u00e4nde in Hamburg Reitbrook errichtet. Aus einem Heizkraftwerk von E.ON Hanse werden dann die Abgase als N\u00e4hrstoff zugef\u00fchrt, deren CO<sub>2<\/sub>-Bestandteile die Mikroalgen unter Einwirkung des Sonnenlichtes in wertvolle Biomasse umwandeln. Diese Biomasse kann dann regelm\u00e4\u00dfig abgesch\u00f6pft und zu Biodiesel oder Biogas weiterverarbeitet werden. Der Vorteil der Mikroalgen gegen\u00fcber Raps oder Mais: Die Algen wachsen zehn bis 30-mal schneller, produzieren also mehr energiereiche Biomasse und vernichten dementsprechend mehr CO<sub>2<\/sub>.<\/p>\n<p>Dr. Martin Kerner Projektleiter von TERM sagte zu den Zielen dieses Vorhabens: &#8220;Wir wollen mit dieser Anlage die Effizienz der CO<sub>2<\/sub>-Reduzierung aus Abgasen optimieren und die Produktion von Algenbiomasse um das zwei &#8211; bis dreifache gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen Technologien steigern. Gleichzeitig soll die Kopplung einer Mikroalgenproduktionsanlage mit einem Kraftwerk verfahrenstechnisch optimiert werden. Nach unseren Erwartungen wird die Technologie in zwei bis f\u00fcnf Jahren wirtschaftlich sein und einen effektiven Beitrag zur Vermeidung von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen leisten.&#8221; <\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biodieselproduktion-aus-algen-in-europa-geplant\/\" >2007-07-27<\/a>, <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/algen-als-effiziente-bioenergielieferanten\/\" >2007-07-02<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/schmack-biogas-ag-mit-mikroalgen-auf-erfolgskurs\/\" >2006-05-10<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die Beh&ouml;rde f&uuml;r Umwelt und Stadtentwicklung der Freien und Hansestadt Hamburg und der Energieversorger E.ON Hanse haben heute zusammen mit dem Forschungskonsortium TERM (Technologie zur<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-10416","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10416","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10416"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10416\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10416"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=10416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}