{"id":10410,"date":"2007-11-06T00:00:00","date_gmt":"2007-11-05T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20071106-05n"},"modified":"2007-11-06T00:00:00","modified_gmt":"2007-11-05T22:00:00","slug":"european-science-to-business-award-2008-weisse-biotechnologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/european-science-to-business-award-2008-weisse-biotechnologie\/","title":{"rendered":"European Science-to-Business Award 2008: Wei\u00dfe Biotechnologie"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem European Science-to-Business Award lobt die <a href=\"http:\/\/www.evonik.de\/\" >Evonik Industries AG<\/a> einen Innovationspreis auf europ\u00e4ischer Ebene aus. Das Thema des Awards 2008 ist Wei\u00dfe Biotechnologie (industrielle Biotechnologie).  Der Wettbewerb richtet sich an talentierte Spitzenforscher, die bereits herausragende Ergebnisse an einer Forschungseinrichtung in Europa vorweisen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>&#8220;Mit der Verleihung des Awards im Jahre 2008 verfolgen wir das Ziel, die einzigartigen Chancen der Wei\u00dfen Biotechnologie in Europa gemeinsam zu nutzen und ihre Potenziale einer breiten \u00d6ffentlichkeit in G\u00e4nze bekannt zu machen&#8221;, so Dr. Alfred Oberholz, Mitglied des Evonik-Vorstands und verantwortlich f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsfeld Chemie. Der Konzern f\u00fchrt im europ\u00e4ischen und deutschen Rahmen einen intensiven Dialog mit der Wissenschaft und will mit innovativen Schl\u00fcsseltechnologien des 21. Jahrhunderts seine f\u00fchrende Position in der Spezialchemie ausbauen und neue Wachstumsm\u00e4rkte erobern.<\/p>\n<p>Die rasant wachsende Wei\u00dfe Biotechnologie liefert kreative Produktionsverfahren, die \u00fcberwiegend auf nat\u00fcrlichen und nachwachsenden Ressourcen basieren. Experten prognostizieren, dass bereits im Jahr 2010 zwischen 10 und 20 Prozent aller chemischen Stoffe \u00fcber derartige Verfahren hergestellt werden.<\/p>\n<p>In der Spezialchemie, die mit 40 Prozent den gr\u00f6\u00dften Anteil an der Chemiebranche hat, rechnet man im gleichen Zeitraum sogar mit einem deutlich \u00fcberproportionalen Wachstum. Als ein f\u00fchrender Anbieter in der Spezialchemie nutzt Evonik einen intensiven Science-to-Business Transfer, um kreative Potenziale in industrielle Anwendungen zu \u00fcberf\u00fchren und den zukunftstr\u00e4chtigen Wachstumsmarkt der Wei\u00dfen Biotechnologie weiter zu erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der European Science-to-Business Award wurde erstmals im Jahr 2006 von der Degussa (heute das Gesch\u00e4ftsfeld Chemie von Evonik) ausgeschrieben und wird nun von Evonik weiter gef\u00fchrt. &#8220;Mit unserem Engagement stellen wir uns der Verantwortung, junge Talente zu motivieren und mutig eine Br\u00fccke zwischen Forschung und Wissenschaft auf der einen und dem Markt auf der anderen Seite zu schlagen&#8221;, sagt Oberholz. So erm\u00f6glichte bereits der erste Wettbewerb dem Preistr\u00e4ger die Umsetzung seiner Ideen und f\u00fchrte zu neuartigen und profitablen Anwendungen in der Speichertechnologie. <\/p>\n<p>Das Prinzip des Science-to-Business Transfers verfolgt der Konzern auf breiter Ebene, zum Beispiel im Rahmen der <a href=\"http:\/\/www.suschem.org\/\" >European Technology Platform for Sustainable Chemistry<\/a>, einer Initiative der europ\u00e4ischen Chemieindustrie, oder auf deutscher Ebene als Koordinator des Forschungsverbundes <a href=\"http:\/\/www.clib2021.com\/\" >Cluster Industrielle Biotechnologie 2021<\/a>. In dem Verbund arbeiten 32 namhafte Unternehmen, Universit\u00e4ten und Forschungsinstitute, <i>unter anderem das <a href=\"http:\/\/www.nova-institut.de\/nr\" >nova-Institut<\/a> (Anm. d. Red.)<\/i>, an der Entwicklung von kosten- und energiesparenden Verfahren.<\/p>\n<p>F\u00fcr den European Science-to-Business Award k\u00f6nnen sich talentierte Spitzenforscher und junge Unternehmer bis 38 Jahre bewerben, die in einem Team mit maximal drei Teilnehmern arbeiten. Das von einer internationalen Jury ausgew\u00e4hlte Gewinnerteam erh\u00e4lt ein Preisgeld von 100.000 Euro, verbunden mit der Teilnahme an einem Management-Kurs an der <a href=\"http:\/\/www.unisg.ch\/\" >Universit\u00e4t St. Gallen<\/a>. Bewerbungsschluss ist der 31. M\u00e4rz 2008. Die Schirmherrschaft \u00fcber den Wettbewerb \u00fcbernimmt Dr. Arend Oetker, Pr\u00e4sident des <a href=\"http:\/\/www.stifterverband.org\/\" >Stifterverbandes der deutschen Wirtschaft<\/a>.<\/p>\n<p><i><a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20071106-05\/2007-10-18_Evonik_PR_Award_Bio_de.pdf\" >Pressemitteilung<\/a> als PDF-Dokument; weitere Informationen <a href=\"http:\/\/www.evonik.de\/de\/company\/research-development\/s2b_award\/index.html\" >hier<\/a> auf der Homepage der Evonik Indutries AG.<\/i><\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bmelv-nachwachsende-rohstoffe-fuer-die-chemie\/\" >2007-06-19<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bioindustrie-2021-foerderung-bringt-cluster-industrielle-biotechnologie-nach-vorn\/\" >2007-05-31<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem European Science-to-Business Award lobt die Evonik Industries AG einen Innovationspreis auf europ&auml;ischer Ebene aus. 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