{"id":10395,"date":"2007-08-16T00:00:00","date_gmt":"2007-08-15T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20070816-01n"},"modified":"2007-08-16T00:00:00","modified_gmt":"2007-08-15T22:00:00","slug":"tu-cottbus-untersucht-biomassepellets-im-einsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/tu-cottbus-untersucht-biomassepellets-im-einsatz\/","title":{"rendered":"TU Cottbus untersucht Biomassepellets im Einsatz"},"content":{"rendered":"<p><b>Der <a href=\"http:\/\/www.kwt.tu-cottbus.de\/\" >Lehrstuhl Kraftwerkstechnik<\/a> der BTU Cottbus erforscht in einem vom Land Brandenburg (Ministerium f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Kultur, <a href=\"http:\/\/www.mwfk.brandenburg.de\/\" >MWFK<\/a>) mit fast 61.000 Euro gef\u00f6rderten Projekt die Eignung von Biomischpellets im Hinblick auf Energiegewinnung.<\/b> <\/p>\n<p>Ziel des Projektes ist es, verschiedene Biomassen aus der regionalen Landwirtschaft zu pelletieren (also Biomasse in Form von Pellets umzuwandeln) und zur energetischen Nutzung bereitzustellen. Eingesetzt werden landwirtschaftliche Reststoffe, die bisher nicht sinnvoll verwertet werden konnten, wie Weizenstroh, Roggenstroh, Topinamburstroh, Heu, Buchweizenschalen, Waldrestholz, Rapsextraktionsschrot, Kleie und Melasse sowie Energiepflanzen wie Malve, Pappel und Weide.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu Holz weisen diese Stoffe aber einen zehnfachen Aschegehalt, einen hohen Chloranteil sowie ein ung\u00fcnstiges Ascheschmelzverhalten auf. Nur durch intensive Forschung k\u00f6nnen diese schwierigen Brennstoffe im Heizungsbereich genutzt werden.<\/p>\n<p><b>Pelletqualit\u00e4t, Technologie und Umweltwirkung der Verbrennung<\/b><br \/>In einem vom Centrum f\u00fcr Energietechnologie Brandenburg der BTU Cottbus (<a href=\"http:\/\/www.tu-cottbus.de\/cebra\" >CEBra<\/a>) durchgef\u00fchrten Vorg\u00e4ngerprojekt wurde bereits die Pelletierung der Biomasse betrachtet. Auf den Ergebnissen dieses Vorhabens aufbauend wird nun der praktische Einsatz zu untersuchen sein. Dazu wird ein entsprechend modifizierter Kessel in einem Langzeitversuch mit den innovativen Biomischpellets befeuert. Untersucht werden dabei alle Aspekte des Betriebs, also die Pelletqualit\u00e4t, der Abrieb der Pellets, die Kesselemissionen, die Aschehandhabung und das Verschlackungs- und Korrosionsverhalten im Kessel. Die Ergebnisse sollen als eine Grundlage f\u00fcr die Markteinf\u00fchrung der Pellets dienen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt des Projektes ist die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft. Zahlreiche heimische Unternehmen haben bereits ihre Unterst\u00fctzung und Mitarbeit zugesagt. Deshalb ist der Kessel auch als Referenzanlage zu verstehen. Hier k\u00f6nnen mit Hilfe konkreter Untersuchungen anhand einer realen Anlage Vorurteile abgebaut und die Vor- und Nachteile der neuen Pellets dargestellt und diskutiert werden. Die Ergebnisse kommen somit der Landwirtschaft und dem Handwerk direkt in der Region zugute.<\/p>\n<p>&#8220;Die gute Zusammenarbeit zwischen Universit\u00e4t und Wirtschaft hilft nicht nur der Forschung auf dem Gebiet der Biomasse. Durch unsere Untersuchungen geben wir auch vielen Studenten die M\u00f6glichkeit, sich praktisch den Zukunftsthemen der Energiewirtschaft zu widmen.&#8221;, fasst der Lehrstuhlinhaber Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Krautz zusammen.<\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b><br \/><a href=\"http:\/\/www.kwt.tu-cottbus.de\/\" >Lehrstuhl Kraftwerkstechnik<\/a> <br \/>BTU Cottbus <br \/>Hans Bernd Rombrecht, Tel.: 0355-69-37 66 <br \/>Gerd Krautz, Tel.: 0355-69-40 02<\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fnr-foerdert-forschung-und-entwicklung-zu-biomasse-pellets\/\" >2007-06-29<\/a>, <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/stroh-als-brennstoff-wie-pelletieren\/\" >2007-06-08<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fnr-auf-der-interpellets\/\" >2007-08-13<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Der Lehrstuhl Kraftwerkstechnik der BTU Cottbus erforscht in einem vom Land Brandenburg (Ministerium f&uuml;r Wissenschaft, Forschung und Kultur, MWFK) mit fast 61.000 Euro gef&ouml;rderten Projekt<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-10395","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10395","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10395"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10395\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10395"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10395"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10395"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=10395"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}