{"id":103615,"date":"2022-01-28T07:26:00","date_gmt":"2022-01-28T06:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=103615"},"modified":"2022-01-22T12:49:13","modified_gmt":"2022-01-22T11:49:13","slug":"strohzellstoff-aus-landwirtschaftlichen-resten-wird-hygienepapier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/strohzellstoff-aus-landwirtschaftlichen-resten-wird-hygienepapier\/","title":{"rendered":"Strohzellstoff: Aus landwirtschaftlichen Resten wird Hygienepapier"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p>Zu Gold spinnen kann man Stroh zwar noch nicht, daf\u00fcr macht man in Mannheim etwas anderes, \u00e4u\u00dferst Wertvolles daraus: Essity ist das erste und einzige Unternehmen in Europa, das dort Toilettenpapier und K\u00fcchenrollen aus Weizenstroh in einer neuen Zellstofffabrik herstellen kann. Vom kommenden Jahr an sollen diese nachhaltigen Hygieneprodukte in den Supermarktregalen zu finden sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht erst seit der Corona-Pandemie wissen wir, welch gro\u00dfe Rolle Papier f\u00fcr die t\u00e4gliche Hygiene spielt: Jeder von uns verbraucht durchschnittlich pro Jahr fast 20 kg davon. Der Anteil an Altpapier in Toilettenpapier, K\u00fcchent\u00fcchern, Papiertaschent\u00fccher oder Servietten ist mit etwa 50 Prozent relativ gro\u00df. Die andere H\u00e4lfte besteht aus Frischholzfasern, die je nach Unternehmen aus dem Ausland bezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Suche nach alternativen Fasern f\u00fchrt in die USA<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_1.jpg\" alt=\"Der Fabrikleiter am Mikrofon bei der Einweihung der Fabrik.\" class=\"wp-image-103631\" width=\"350\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_1.jpg 1400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_1-300x230.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_1-1024x784.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_1-150x115.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_1-768x588.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_1-353x270.jpg 353w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_1-1320x1011.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><figcaption>Der Fabrikleiter am Mikrofon bei der Einweihung der Fabrik. Dr. Martin Wiens ist Leiter der im Herbst 2021 in Betrieb genommenen Strohzellstoff-Fabrik in Mannheim. \u00a9 Essity\/Tr\u00f6ster<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am Standort Mannheim des schwedischen Hygiene- und Gesundheitsunternehmens Essity hat man sich jetzt nach weiteren M\u00f6glichkeiten umgesehen. \u201eEssity setzt heute schon ausschlie\u00dflich nachhaltige Fasern ein, entweder Recyclingfasern oder zertifizierte Frischholzfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Dar\u00fcber hinaus suchen wir st\u00e4ndig nach Alternativen, um unseren \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck weiter zu verbessern. Dabei sind wir \u00fcber eine kleine amerikanische Firma gestolpert, Sustainable Fiber Technologies SFT, die ein Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus Weizenstroh entwickelt hatte\u201c, berichtet Dr. Martin Wiens, Leiter der Strohzellstoff-Fabrik. \u201eDas war ein v\u00f6llig neues Konzept, das bei uns nat\u00fcrlich erst einmal ausf\u00fchrlich diskutiert werden musste. Immerhin steckt in einer solchen Innovation eine ganze Menge unternehmerisches Risiko. Wir sind aber absolut von dem neuen Verfahren \u00fcberzeugt und haben deshalb eine Lizenz abgeschlossen, die uns die exklusiven Nutzungsrechte f\u00fcr Europa sichert \u2013 ein gro\u00dfer Vorteil gegen\u00fcber unseren Wettbewerbern.\u201c Ein weiteres Plus des Verfahrens: Es ben\u00f6tigt weniger Wasser und Energie als die herk\u00f6mmliche Zellstoffproduktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Seither wird in Mannheim, an Essitys gr\u00f6\u00dftem europ\u00e4ischen Produktionsstandort, viel geplant, gebaut, get\u00fcftelt und entwickelt. Bereits 1884 als Zellstofffabrik Waldhof gegr\u00fcndet, kann das Traditionsunternehmen auf einen gro\u00dfen Erfahrungsschatz in der Zellstoffproduktion zur\u00fcckgreifen. Aktuell werden hier 283.000 t Zellstoff aus zertifizierten Frischholzfasern und Holzresten hergestellt und zu Taschen-, Haushalts- und Papierhandt\u00fcchern sowie Toilettenpapier und Servietten verarbeitet. Seit Oktober 2021 kommen zus\u00e4tzlich auch noch 35.000 t Strohzellstoff dazu.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neuartiger Zellstoff aus Weizenstroh als drittes Standbein<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_2.jpg\" alt=\"\u00dcbersichtsbild der kompletten Anlage mit Strohlager und den einzelnen Produktionseinheiten\" class=\"wp-image-103630\" width=\"350\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_2.jpg 1400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_2-300x169.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_2-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_2-150x84.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_2-768x432.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_2-400x225.jpg 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_2-1320x743.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><figcaption>Luftaufnahme der Strohzellstoff-Fabrik. \u00dcbersichtsbild der kompletten Anlage mit Strohlager und den einzelnen Produktionseinheiten \u00a9 Essity\/Geiger<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im neuen \u201eWerk im Werk\u201c, f\u00fcr das das Unternehmen 40 Mio. Euro investiert hat, werden auf 8.000 m2 Anlagenfl\u00e4che rund 70.000 t Weizenstroh zu einem neuartigen Zellstoff verarbeitet, der genauso weich, rei\u00dffest und saugstark sein soll, wie wir es von den herk\u00f6mmlichen Produkten kennen. \u201eDiese komplett neue Faserquelle ist ein drittes Standbein, neben klassischem Tissue- und Recyclingpapier. Damit sind wir sehr flexibel\u201c, erkl\u00e4rt Wiens. \u201eVon vornherein war die Vorgabe f\u00fcr uns, dass Kundinnen und Kunden keinen qualitativen Unterschied zwischen herk\u00f6mmlichem Hygienepapier und dem Papier mit Strohanteil merken sollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Rohstoff f\u00fcr das neuartige \u00d6kopapier stammt von Landwirten aus der Region: \u201eStroh ist ein Restprodukt, das nach der Getreideernte \u00fcbrig bleibt. Nur das Weizenkorn wird zur Herstellung von Lebensmitteln genutzt, eine gro\u00dfe Menge Strohhalme bleibt ungenutzt\u201c, sagt der Experte. \u201eDurch deren Verwendung k\u00f6nnen wir den Zukauf von holzbasiertem Zellstoff aus dem Ausland verringern, sodass Transportwege k\u00fcrzer werden und der CO2-Aussto\u00df sinkt. Insgesamt hat Zellstoff aus Stroh einen um mindestens 20 Prozent geringeren \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck als aus Holz- oder Recyclingfasern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aus Getreideabfall entsteht Hygienepapier, wie wir es gewohnt sind<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Pluspunkt: Die Strohballen f\u00fcr Essity sind eine neue, verl\u00e4ssliche Einnahmequelle f\u00fcr die Landwirte: Nach der Getreideernte werden die Halme zwischen \u00c4hre und Bodenrest geschnitten und zu Ballen gepresst. \u201eAllerdings war es erst gar nicht so einfach, an gro\u00dfe Strohmengen zu kommen, da es bei uns in Deutschland noch keinen wirklichen Strohmarkt gibt\u201c, so Wiens. \u201eDas Stroh wird nur ganz eng lokal gehandelt. Einkaufsnetzwerke existieren bisher nicht. Diese m\u00fcssen erst aufgebaut werden. Eine externe Firma erledigt das f\u00fcr uns und organisiert den Einkauf. Unsere t\u00e4gliche Versorgung muss sichergestellt werden, denn Stroh wird nur einmal pro Jahr geerntet, muss uns aber das ganze Jahr \u00fcber zur Verf\u00fcgung stehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_3.jpg\" alt=\"Gigantisches F\u00f6rderbandsystem aus Metall in blau. gelb, silber\" class=\"wp-image-103629\" width=\"350\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_3.jpg 1400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_3-300x240.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_3-1024x818.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_3-150x120.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_3-768x613.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_3-338x270.jpg 338w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_Bild_3-1320x1054.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><figcaption>\u00dcber ein riesiges Stroh-F\u00f6rderband gelangen die Ballen direkt vom Lagerplatz in die Produktion. \u00a9 Essity\/Tr\u00f6ster<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Deshalb geh\u00f6rt zur neuen Anlage auch ein 10.000 m2 gro\u00dfes Strohlager, von wo aus die schweren Ballen \u00fcber ein F\u00f6rderband direkt in die Zellstoffproduktion transportiert werden. \u201eHier findet ein schneller Umschlag statt. Die Ballen lagern maximal f\u00fcnf Tage. Deshalb macht es nichts, wenn sie bei der Lagerung dem Regen ausgesetzt sind\u201c, berichtet Wiens. Bereits auf dem F\u00f6rderband werden die Ballen entdrahtet, von Schmutz gereinigt und sortiert. Auf dem Weg zum neuen Zellstoff werden die Strohhalme zuerst gekocht, wobei die Zellstofffasern aus den Strohhalmen herausgel\u00f6st werden. Anschlie\u00dfend werden die Fasern in einem weiteren Schritt aufgehellt. \u201eMan k\u00f6nnte zwar den typischen gelblichen Farbton von Stroh durchaus auch so belassen, aber die Kunden sind wei\u00dfe Hygienepapierprodukte gew\u00f6hnt, deshalb bleiben wir erst einmal dabei\u201c, sagt Wiens. \u201eGebleicht wird komplett chlorfrei. Mit Peroxid \u00e4hnlich wie beim Haare f\u00e4rben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend wird der wei\u00dfe Zellstoff gereinigt. Dieser Vorgang findet in einem zur neuen Fabrikhalle umfunktionierten historischen Geb\u00e4ude statt, das fr\u00fcher als Ersatzteillager genutzt wurde. Danach wird der fertige Zellstoff im Zellstofflagerturm zwischen gespeichert und kann in fl\u00fcssiger Form \u00fcber die mehr als 1 km lange Zufuhrleitung direkt zu den Papiermaschinen gepumpt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Verpackung entsteht gleich auch noch dazu<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_4.jpg\" alt=\"Ein dickes, graues Zellstoff-Rohr.\" class=\"wp-image-103628\" width=\"350\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_4.jpg 1400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_4-300x221.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_4-1024x753.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_4-150x110.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_4-768x564.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_4-367x270.jpg 367w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/01\/Essity_4-1320x970.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><figcaption>\u00dcber eine mehr als 1 km lange Rohrleitung gelangt der fl\u00fcssige Zellstoff zu den Papiermaschinen. \u00a9 Essity\/Tr\u00f6ster<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Als Nebenprodukt f\u00e4llt unter anderem Lignin an. Das wertvolle Biopolymer wird nat\u00fcrlich nicht mit dem Abfall entsorgt, sondern konzentriert und soll sp\u00e4ter als Rohstoff in andere Industriezweige geliefert werden. So kann es beispielsweise als Gerbstoff f\u00fcr Lederwaren oder als Bindemittel f\u00fcr Futter und Baustoffe zum Einsatz kommen. Au\u00dferdem kann es beigemischt zur Herstellung einer gelblichen Kunststofffolie dienen. \u201eEine Idee ist, diese Folie k\u00fcnftig einmal als Verpackung f\u00fcr unser Hygienepapier zu verwenden\u201c, so der Leiter der Strohfabrik. \u201eZwar nicht gleich morgen, aber erste Versuche zeigen, dass dies m\u00f6glich w\u00e4re.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Akzeptanz der neuartigen Produkte bei Testkonsumenten war gro\u00df: \u201eNat\u00fcrlich lassen wir uns nicht auf solch ein Riesenprojekt ein, ohne vorherige Konsumentenumfrage\u201c, berichtet Wiens. \u201eDie Resonanz auf die Produkte von unserer Testanlage war extrem gut, vor allem auch, was die Geschichte angeht, die wir zu erz\u00e4hlen haben: vom Abfallstoff aus der Getreideherstellung zum Alltagsprodukt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zuk\u00fcnftig auch andere nachwachsende Quellen nutzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2022 sollen die neuartigen Hygienepapiere auf den Markt kommen. Derzeit ist man dabei, die Marketingstrategie zu erarbeiten. Parallel hat die Strohzellstoff-Fabrik den Betrieb aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nne das Verfahren an alle Einjahrespflanzen angepasst werden, sagt Wiens. Man habe nur mit Weizenstroh begonnen, da mit rund 11 Mio. t pro Jahr das Angebot hier in Deutschland am gr\u00f6\u00dften sei. Zuk\u00fcnftig kann man aber auch andere Getreidesorten einbeziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Gold spinnen kann man Stroh zwar noch nicht, daf\u00fcr macht man in Mannheim etwas anderes, \u00e4u\u00dferst Wertvolles daraus: Essity ist das erste und einzige Unternehmen in Europa, das dort Toilettenpapier und K\u00fcchenrollen aus Weizenstroh in einer neuen Zellstofffabrik herstellen kann. Vom kommenden Jahr an sollen diese nachhaltigen Hygieneprodukte in den Supermarktregalen zu finden sein. 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