{"id":10347,"date":"2007-09-06T00:00:00","date_gmt":"2007-09-05T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20070906-05n"},"modified":"2007-09-06T00:00:00","modified_gmt":"2007-09-05T22:00:00","slug":"biokunststoffe-gegen-den-klimawandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biokunststoffe-gegen-den-klimawandel\/","title":{"rendered":"Biokunststoffe gegen den Klimawandel"},"content":{"rendered":"<p><b>Das auf Biokunststoffe spezialisierte Chemieunternehmen <a href=\"http:\/\/www.novamont.it\/\" >Novamont SpA<\/a> will die Kapazit\u00e4t in den Produktionsanlagen von Terni zum Jahresende auf 60.000 Tonnen verdreifachen. In dem seit 2002 mit Gewinn betriebenen Werk wird das biologisch abbauf\u00e4hige <a href=\"http:\/\/www.materbi.com\/\" >Mater-Bi<\/a> hergestellt.<\/b> <\/p>\n<p>Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Catia Bastioli, seit dem Gipfeltreffen in Rio de Janeiro als Umweltvorreiterin der Industrie bekannt und vor kurzem mit dem EU-Preis als &#8220;Europ\u00e4ischer Erfinder 2007&#8221; ausgezeichnet, ist zuversichtlich: &#8220;Die herk\u00f6mmliche Einkaufst\u00fcte aus Poly\u00e4thylen wird auf Dauer ganz aus den Superm\u00e4rkten verschwinden. Mit einem St\u00fcckpreis von 10 Cents kosten unsere Bio-Shopper zwar immer noch das Doppelte. Da sie sich beim Kontakt mit Feuchtigkeit innerhalb weniger Wochen zersetzen, liegt der Umwelteintrag allerdings bei Null. Ausserdem k\u00f6nnten sich die erd\u00f6lbasierten Kunststoffe weiter verteuern.&#8221;<\/p>\n<p>Das aus Maisst\u00e4rke gewonnene Bioplastik kommt nicht nur als Einkaufst\u00fcte, sondern auch als Abdeckplane im Gem\u00fcseanbau und als Cateringzubeh\u00f6r zum Einsatz. Ausserdem wird es bei den von Goodyear entwickelten &#8220;Biotred&#8221;-Reifen und bei Babywindeln verwendet. Die CO<sub>2<\/sub>-Belastung bei der Herstellung eines \u00f6kologischen Shoppers f\u00e4llt bei gleichem Gewicht gegen\u00fcber der traditionellen Plastikt\u00fcte um 30% geringer aus. Als weiterer Vorteil gilt die nach EN 13432 zul\u00e4ssige Kompostierbarkeit.<\/p>\n<p>Doch Catia Bastioli hat bereits eine neue Idee: In den Gebieten um Novara, Domodossola und Vercelli soll ein integriertes System von Forschungseinrichtungen und Firmen entstehen, die sich mit Biokunststoffen und Biokraftstoffen besch\u00e4ftigen. Die dazu erforderliche Investition in der H\u00f6he von 300 Mio. Euro soll sich in zehn Jahren bezahlt machen. Die Landesregierung des Piemont hat deshalb zusammen mit der Provinz Novara und der regionalen Finanzierungsgesellschaft Finpiemonte ein Gremium zur F\u00f6rderung dieses umweltorientierten Chemiezweiges gebildet. &#8220;Novamont wird dazu mit seinem Forscherteam in Novara und einer Ausgabensumme von anf\u00e4nglich 10 Mio. Euro beitragen. &#8220;<\/p>\n<p>Die 1992 aus dem Mail\u00e4nder Mischkonzern Montedison hervorgegangene Novamont hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 41,5 Mio Euro (davon 65% im Ausland) erzielt. Derzeit deckt sie 60% der weltweiten Nachfrage nach Biokunststoffen . Beinahe ein Drittel der insgesamt 135 Besch\u00e4ftigten sind wissenschaftliche Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Originaltext <a href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=070905034\" >Biokunststoffe gegen den Klimawandel &#8211; Einkaufst\u00fcte aus Poly\u00e4thylen wird aus Superm\u00e4rkten verschwinden<\/a><\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/u-s-analysts-expect-considerable-growth-for-bioplastics\/\" >2007-08-01<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Das auf Biokunststoffe spezialisierte Chemieunternehmen Novamont SpA will die Kapazit&auml;t in den Produktionsanlagen von Terni zum Jahresende auf 60.000 Tonnen verdreifachen. 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