{"id":10271,"date":"2007-07-23T00:00:00","date_gmt":"2007-07-22T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20070723-02n"},"modified":"2007-07-23T00:00:00","modified_gmt":"2007-07-22T22:00:00","slug":"energiepflanzen-wo-stehen-wir-heute-und-morgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/energiepflanzen-wo-stehen-wir-heute-und-morgen\/","title":{"rendered":"Energiepflanzen: Wo stehen wir heute und morgen?"},"content":{"rendered":"<p><b>Vor allem aus der Landwirtschaft soll die erneuerbare Energie der Zukunft kommen: Studien bescheinigen dem Energiepflanzenanbau gro\u00dfe Wachstumspotenziale, noch sind jedoch viele Fragen offen. Einen \u00dcberblick \u00fcber den momentan erreichten Stand der Forschung und einen Ausblick gibt das Energiepflanzen-Symposium am 24. und 25. Oktober in Berlin. Auf dem Programm stehen auch Beitr\u00e4ge aus Sicht der Politik, des Naturschutzes und der Industrie.<\/b><\/p>\n<p>Veranstalter ist das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (<a href=\"http:\/\/www.bmelv.de\/\" >BMELV<\/a>). <br \/>Energiepflanzen wurden 2006 auf rund 1,3 Millionen Hektar in Deutschland angebaut, diese Zahl k\u00f6nnte sich bis zum Jahr 2030 auf \u00fcber 4 Millionen erh\u00f6hen. Dies ist das Ergebnis von Studien, die bei der Ermittlung der Fl\u00e4chenpotenziale auch den Nahrungsmittelbedarf und naturschutzfachliche Mindestanforderungen nicht au\u00dfer Acht lassen. Damit d\u00fcrfte die Bedeutung von landwirtschaftlich erzeugten Energiepflanzen in Zukunft noch einmal ganz erheblich steigen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig gibt es eine Reihe von Fragen: Wie k\u00f6nnen Arten und Sorten im Hinblick auf hohe Ertr\u00e4ge z\u00fcchterisch verbessert werden, welche Pflanzen und Fruchtfolgen sind an welchen Standorten geeignet, wie kann das heute genutzte Artenspektrum erweitert werden, welche neuen Anbaumethoden stehen zur Verf\u00fcgung und wie ist die Biomasseproduktion naturvertr\u00e4glich zu gestalten?<\/p>\n<p>Das BMELV f\u00f6rdert \u00fcber seinen Projekttr\u00e4ger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (<a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >FNR<\/a>), diverse Forschungsprojekte, in denen nach Antworten auf diese Fragen gesucht wird. Seit 2004, seit der Energiepflanzenanbau durch das novellierte EEG und die Steuerbefreiung beigemischter Biokraftstoffe einen deutlichen Schub erhielt, unterst\u00fctzte die FNR rund 50 neue Vorhaben mit rund 13,5 Millionen Euro, die teilweise abgeschlossen, teilweise noch in der Durchf\u00fchrung sind.<\/p>\n<p>Das Symposium will den aktuellen Erkenntnisstand dieser Vorhaben zusammenfassen und Gelegenheit zur Diskussion bieten. Neben Forschungsinstitutionen sind auch die Bundesregierung und Verb\u00e4nde des Naturschutzes ebenso wie die Industrie mit Beitr\u00e4gen vertreten. Diese spricht aus Sicht der Z\u00fcchtungsunternehmen, eines Landtechnikunternehmens, andererseits aber auch aus der Perspektive der Nachfrageseite: Der Volkswagen-Konzern, Partner in der L\u00e4nderkooperation &#8220;Biomasse f\u00fcr Sunfuel&#8221;, erl\u00e4utert die Anforderungen, die Hersteller synthetischer Biokraftstoffe an Biomasse stellen. <\/p>\n<p>Anmeldung und weitere Informationen zum Symposium &#8220;Energiepflanzen&#8221; finden Sie im Internet unter <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/energiepflanzen2007\" >www.fnr.de\/energiepflanzen2007<\/a>.<\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b><br \/>Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<br \/>Hofplatz 1<br \/>18276 G\u00fclzow<br \/>Tel.:\t03843\/69 30-0  <br \/>Fax:\t03843\/69 30-102<br \/>E-Mail:\t<a href=\"mailto:info@fnr.de\">info@fnr.de<\/a><br \/>Internet: <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >http:\/\/www.fnr.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Vor allem aus der Landwirtschaft soll die erneuerbare Energie der Zukunft kommen: Studien bescheinigen dem Energiepflanzenanbau gro&szlig;e Wachstumspotenziale, noch sind jedoch viele Fragen offen. 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