{"id":10237,"date":"2007-08-03T00:00:00","date_gmt":"2007-08-02T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20070803-03n"},"modified":"2007-08-03T00:00:00","modified_gmt":"2007-08-02T22:00:00","slug":"biomasse-co-verbrennung-preiswerte-bioenergie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biomasse-co-verbrennung-preiswerte-bioenergie\/","title":{"rendered":"Biomasse: Co-Verbrennung preiswerte Bioenergie"},"content":{"rendered":"<p><b>Die erste Konferenz zum Netzwerk der Biomasse Co-Verbrennung wurde im Juli in Budapest abgehalten. \u00dcber 60 europ\u00e4ische Experten versammelten sich, um Perspektiven f\u00fcr die Co-Verbrennung und zuk\u00fcnftige technische Entwicklungen zu diskutieren. Dies beinhaltete auch Empfehlungen f\u00fcr weitere Forschungsarbeiten, die Definition neuer Forschungsbereiche sowie Ver\u00e4nderungen f\u00fcr die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, um die Biomasse Co-Verbrennung in Europa zu st\u00e4rken. Die Budapester Konferenz war weltweit bisher die erste auf ihrem Gebiet und bildete gleichzeitig den erfolgreichen Projektabschluss des EU-Projektes <a href=\"http:\/\/www.netbiocof.net\/\" >NETBIOCOF<\/a> (Integrated European Network for Biomass-Cofiring), welches vom <a href=\"http:\/\/www.ttz-bremerhaven.de\/\" >ttz Bremerhaven<\/a> koordiniert wurde.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Biomasse Co-Verbrennung ist die kosteng\u00fcnstigste M\u00f6glichkeit, Energie aus Biomasse zu erzeugen, da diese in einem bereits bestehenden Kohlekraftwerk nach nur geringen technischen Ver\u00e4nderungen als Brennmaterial eingesetzt werden kann&#8221;, erl\u00e4utert der Vorsitzende der Konferenz Dr. Gerhard Schories vom ttz Bremerhaven w\u00e4hrend seiner Begr\u00fc\u00dfungsrede. In der Tat ist die Co-Verbrennung eine kurzfristig umsetzbare, preiswerte Option f\u00fcr die effiziente und saubere Umwandlung von Biomasse in Elektrizit\u00e4t. Hierbei wird der <b>Brennstoff Kohle in Teilen durch Biomasse ersetzt<\/b>, so dass der CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss aus fossilen Brennstoffen erheblich verringert werden kann. Im Rahmen des EU-Projektes NETBIOCOF wurde diese Form der Co-Verbrennung demonstriert, getestet und mit allen hocheffizienten Kohleofen-Typen erprobt, die normalerweise f\u00fcr die Elektrizit\u00e4tserzeugung verwendet werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der drei Tage erm\u00f6glichte die Konferenz Diskussionen und Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaftlern, politisch Verantwortlichen und Technologieanwendern \u00fcber die j\u00fcngsten Fortschritte, die Hindernisse, die es noch zu \u00fcberwinden gilt und die Rolle erneuerbarer Energien in der Zukunft.<\/p>\n<p><b>NETBIOCOF: Antworten auf Fragen aller Beteiligten<\/b><br \/>Die Konferenz wurde im Rahmen des Projektes NETBIOCOF ausgerichtet, eine Koordinierungsma\u00dfnahme im 6. EU- Forschungsrahmenprogramm. F\u00fcr den Zeitraum von zwei Jahren fanden sich im Rahmen des Projektes die wichtigsten Universit\u00e4ten, Forschungsinstitute und Europ\u00e4ische Vereinigungen auf dem Gebiet der Biomasse Co-Verbrennung zusammen. Das Projektkonsortium untersuchte den aktuellen Status der Biomasse Co-Verbrennung in Europa und schl\u00e4gt Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den breiteren Einsatz dieser Technologie in den kommenden Jahren vor. <\/p>\n<p>Die Partner besch\u00e4ftigten sich mit der Thematik nicht nur in technischer, sondern auch in gesetzlicher, \u00f6konomischer und sozialer Hinsicht. So konnten Antworten auf die Fragen aller an Entscheidungsprozessen im Kontext der Co-Verbrennung Beteiligten zusammengestellt werden. Dar\u00fcber hinaus umfassten die Untersuchungen im Rahmen des Projektes nicht nur die 27 EU-Mitgliedsstaaten, sondern auch zentral- und osteurop\u00e4ische L\u00e4nder, welche hohes Potential f\u00fcr zuk\u00fcnftige wissenschaftliche und wirtschaftliche Kooperation haben. Insgesamt versammelten sich im Projekt NETBIOCOF 25 Partner aus 19 L\u00e4ndern mit jahrelanger Erfahrung auf allen Gebieten der Biomasse Co-Verbrennung: von der Biomasseproduktion bis zur Ausstattung und Herstellung verschiedener Technologien zur Co-Verbrennung.<\/p>\n<p>Die Arbeit der vergangenen zwei Jahre erm\u00f6glichte den Aufbau eines <i>Netzwerkes zur Erforschung der Biomasse Co-Verbrennung<\/i>. Dieses Netzwerk unterst\u00fctzt die europ\u00e4ische Kooperation zwischen Forschungsinstitutionen in diesem Bereich. Diese Zusammenarbeit dem Einsatz innovativer Technologien und der Ausbreitung der Biomasse Co-Verbrennung in neuen und bereits bestehenden Kohlekraftwerken mit Schwerpunkt auf den neuen EU-Mitgliedsstaaten.<\/p>\n<p><b>Zweite Konferenz f\u00fcr 2008 mit potenziellen Investoren geplant<\/b><br \/>Die Partner des Netzwerkes planen, ihre zweite Konferenz im Jahr 2008 auszurichten. Dabei richtet sich der Fokus auf die Nutzung von Biomasse in Kohlekraftwerken unter besonderer Ber\u00fccksichtigung technisch wirtschaftlicher Aspekte und unter Einbeziehung potentieller Investoren.<\/p>\n<p>Im Projekt NETBIOCOF ist au\u00dferdem die Wissensweitergabe neuester Forschungserkenntnisse im Bereich der Co-Verbrennung sowie der Informationsaustausch wesentlich. Daher wurde im Rahmen des Projektes eine Online-Datenbank unter <a href=\"http:\/\/www.netbiocof.net\/\" >www.netbiocof.net<\/a> eingerichtet. Dort sind Projektberichte und relevante Informationen f\u00fcr ein breites Publikum zug\u00e4nglich. Die Datenbank hat sich bereits als erfolgreich bewiesen und wurde intensiv von zahlreichen Usern genutzt.<\/p>\n<p>Das Projekt NETBIOCOF startete im August 2005 und hatte eine Laufzeit von 24 Monaten. Das Projekt wird von der Europ\u00e4ischen Kommission mit rund 1 Million Euro gef\u00f6rdert. Am Projekt sind Partner aus folgenden L\u00e4ndern beteiligt: Deutschland, D\u00e4nemark, Schweden, Italien, Spanien, Niederlande, \u00d6sterreich, Belgien, Ungarn, Rum\u00e4nien, Polen, Estland, Litauen, T\u00fcrkei, Ukraine und Wei\u00dfrussland.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/forschungszentrum-karlsruhe-studie-erweist-biogene-rest-und-abfallstoffe-als-energietraeger-mit-zukunft\/\" >2003-08-29<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die erste Konferenz zum Netzwerk der Biomasse Co-Verbrennung wurde im Juli in Budapest abgehalten. &Uuml;ber 60 europ&auml;ische Experten versammelten sich, um Perspektiven f&uuml;r die Co-Verbrennung<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-10237","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10237","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10237"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10237\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10237"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=10237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}