{"id":102044,"date":"2021-12-16T07:26:00","date_gmt":"2021-12-16T06:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=102044"},"modified":"2021-12-10T13:38:48","modified_gmt":"2021-12-10T12:38:48","slug":"bp-innovative-anlage-fur-kunststoff-recycling-am-raffineriestandort-gelsenkirchen-in-planung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bp-innovative-anlage-fur-kunststoff-recycling-am-raffineriestandort-gelsenkirchen-in-planung\/","title":{"rendered":"bp: Innovative Anlage f\u00fcr Kunststoff-Recycling am Raffineriestandort Gelsenkirchen in Planung"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p><strong>bp pr\u00fcft am Raffineriestandort Gelsenkirchen die Ansiedlung einer innovativen Anlage f\u00fcr Kunststoff-Recycling im Sinne einer umweltf\u00f6rdernden Kreislaufwirtschaft. Wie das Unternehmen k\u00fcrzlich weiter mitteilte, eignet sich f\u00fcr den Bau einer solchen Anlage die Fl\u00e4che der sogenannten Norderweiterung ideal. Gemeinsam mit einem Partner k\u00f6nnte dort k\u00fcnftig aus Kunststoffen &#8211; wie zum Beispiel gebrauchten Verpackungen und Plastikflaschen &#8211; so genanntes Pyrolyse\u00f6l produziert und anschlie\u00dfend in der Raffinerie f\u00fcr die nachhaltige Herstellung beispielsweise von Propylen und Ethylen genutzt werden. Der Einsatz von fossilem Roh\u00f6l lie\u00dfe sich so deutlich reduzieren. Das Vorhaben w\u00e4re somit ein wichtiger Impuls f\u00fcr die Transformation der Raffinerie und ihrer Produkte hin zur Klimaneutralit\u00e4t.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig w\u00fcrden durch den Betrieb einer solchen Anlage in Gelsenkirchen und Umgebung zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze entstehen. Damit die \u00dcberlegungen Gestalt annehmen k\u00f6nnen, muss als erstes die planungsrechtliche Genehmigungsgrundlage auf Basis eines Bebauungsplans geordnet werden. Hierzu finden erste Gespr\u00e4che mit der Stadt Gelsenkirchen statt. \u201eDie Norderweiterung ist und war f\u00fcr uns richtungsweisender Teil einer nachhaltigen Zukunft f\u00fcr die Raffinerie. Die Idee k\u00f6nnte sich zu einem Leuchtturmprojekt f\u00fcr die Region entwickeln\u201c, erkl\u00e4rt Raffinerieleiter Jos\u00e9 Luis Garc\u00eda Galera. Denn das Thema Kunststoffrecycling sei mit einer innovativen Technologie verbunden, die es so in Deutschland noch nicht geben soll. Damit k\u00f6nnten in Gelsenkirchen k\u00fcnftig Kunststoffprodukte im Zuge einer Kreislaufwirtschaft einer Wiederverwertung zugef\u00fchrt werden, statt auf dem M\u00fcll oder in der M\u00fcllverbrennung zu landen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Norderweiterung er\u00f6ffnet nachhaltige Perspektiven<\/h3>\n\n\n\n<p>Platz finden soll die innovative Anlage auf einer Fl\u00e4che nord\u00f6stlich der Raffinerie in Scholven. Der f\u00fcr diese als Norderweiterung bekannte Fl\u00e4che notwendige Bebauungsplan soll in einem Neuaufstellungsverfahren entsprechend angepasst werden. Dessen positiver Abschluss sei von zentraler Bedeutung f\u00fcr den sogenannten Fremdfirmenhof, wie auch f\u00fcr die weiteren Planungen, da die Fl\u00e4che eine ideale Anbindung sowohl an die lokale Infrastruktur als auch an die Raffinerie biete. \u201eWir wollen unsere Raffinerie im Dialog mit der Stadt sowie politischen und gesellschaftlichen Vertretern weiterentwickeln\u201c, erkl\u00e4rt Garc\u00eda Galera. Gemeinsam habe man nun die Chance, den Innovationsstandort Gelsenkirchen sowie die Chemieregion des n\u00f6rdlichen Ruhrgebietes zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit dem innovativen Projekt verfolgen wir das von bp selbst gesteckte Ziel, bis sp\u00e4testens 2050 klimaneutral zu werden und die CO2-Intensit\u00e4t unserer Produkte zu reduzieren\u201c, bekr\u00e4ftigt Garc\u00eda Galera. Um die eigenen sowie die von politischer Seite formulierten Klimaziele zu erreichen, sollen in den n\u00e4chsten Jahren zunehmend nachhaltige Technologien angesiedelt werden und den Standort Gelsenkirchen so zukunftssicher machen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bekenntnis zum Standort<\/h3>\n\n\n\n<p>Die \u00dcberlegungen rund um die Nordweiterung seien somit auch ein deutliches Bekenntnis zum Standort Gelsenkirchen und w\u00fcrden zu seiner Sicherung ma\u00dfgeblich beitragen. Mit rund 2.000 eigenen Arbeitspl\u00e4tzen z\u00e4hlt die bp Raffinerie derzeit zu den gr\u00f6\u00dften Arbeitgebern der Stadt. Mit dem Betrieb einer neuen Kunststoffwiederaufbereitungsanlage k\u00f6nnte die Zahl der Besch\u00e4ftigten in der Region mit verschiedenen Qualifikationen deutlich steigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>bp pr\u00fcft am Raffineriestandort Gelsenkirchen die Ansiedlung einer innovativen Anlage f\u00fcr Kunststoff-Recycling im Sinne einer umweltf\u00f6rdernden Kreislaufwirtschaft. Wie das Unternehmen k\u00fcrzlich weiter mitteilte, eignet sich f\u00fcr den Bau einer solchen Anlage die Fl\u00e4che der sogenannten Norderweiterung ideal. 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