{"id":101778,"date":"2021-12-09T07:26:00","date_gmt":"2021-12-09T06:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=101778"},"modified":"2021-12-06T14:54:46","modified_gmt":"2021-12-06T13:54:46","slug":"fast-200-teilnehmende-diskutierten-auf-der-carbon2chem-konferenz-wege-zu-einer-klimaneutralen-und-nachhaltigen-industrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fast-200-teilnehmende-diskutierten-auf-der-carbon2chem-konferenz-wege-zu-einer-klimaneutralen-und-nachhaltigen-industrie\/","title":{"rendered":"Fast 200 Teilnehmende diskutierten auf der Carbon2Chem\u00ae-Konferenz Wege zu einer klimaneutralen und nachhaltigen Industrie"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.umsicht.fraunhofer.de\/de\/presse-medien\/pressemitteilungen\/2021\/carbon2chem-konferenz-nachbericht\/jcr:content\/fixedContent\/pressArticleParsys\/textwithinlinedimage\/imageComponent1\/image.img.4col.large.jpg\/1637929366345\/carbon2chem-konferenz-2021-karliczek-teaser.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-karliczek-teaser.jpg\" alt=\"Anja Karliczek, gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Leiterin des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF), wandte sich mit einer Video-Botschaft an die Teilnehmenden. \u00a9 Fraunhofer UMSICHT\/Mike Henning\" class=\"wp-image-101786\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-karliczek-teaser.jpg 640w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-karliczek-teaser-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-karliczek-teaser-150x113.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-karliczek-teaser-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><figcaption>Anja Karliczek, gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Leiterin des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF), wandte sich mit einer Video-Botschaft an die Teilnehmenden. \u00a9 Fraunhofer UMSICHT\/Mike Henning<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Einblicke in Projekte zur Gestaltung einer klimaneutralen und nachhaltigen Industrie auf der einen, aktuelle Ergebnisse aus dem Verbundprojekt Carbon2Chem\u00ae auf der anderen Seite \u2013 die 4. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie bescherte knapp 200 Teilnehmenden Ende November 2021 einen intensiven Tag. Das Motto der hybriden Veranstaltung: \u00bbCarbon2Chem\u00ae \u2013 Baustein f\u00fcr den Klimaschutz\u00ab.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Er\u00f6ffnung richtete sich Anja Karliczek mit einer Video-Botschaft an das Auditorium. Schlie\u00dflich f\u00f6rdert das von ihr aktuell gesch\u00e4ftsf\u00fchrend geleitete Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) das Verbundprojekt mit 75 Millionen Euro. Sie betonte: \u00bbCarbon2Chem\u00ae f\u00e4ngt den Geist der Zeit ein.\u00ab Der Klimagipfel in Glasgow habe gezeigt, dass die CO2-Emissionen nach wie vor zu hoch sind. Die Macht, das zu \u00e4ndern, liege bei der Industrie. \u00bbDeshalb ist der Ansatz von Carbon2Chem\u00ae, unvermeidbares Kohlendioxid zu nutzen, um Basischemikalien wie Methanol oder h\u00f6here Alkohole herzustellen, genau richtig.\u00ab<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nordrhein-Westfalen strebt Klimaneutralit\u00e4t bis 2045 an<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.umsicht.fraunhofer.de\/de\/presse-medien\/pressemitteilungen\/2021\/carbon2chem-konferenz-nachbericht\/jcr:content\/fixedContent\/pressArticleParsys\/textwithinlinedimage\/imageComponent2\/image.img.4col.large.jpg\/1637929366345\/carbon2chem-konferenz-2021-theben-teaser.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-theben-teaser.jpg\" alt=\"Michael Theben, Leiter der Abteilung Klimaschutz am Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE), erl\u00e4uterte, wie das Land Nordrhein-Westfalen Klimaneutralit\u00e4t bis 2045 erreichen will. \u00a9 Fraunhofer UMSICHT\/Mike Henning\" class=\"wp-image-101787\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-theben-teaser.jpg 640w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-theben-teaser-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-theben-teaser-150x113.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-theben-teaser-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><figcaption>Michael Theben, Leiter der Abteilung Klimaschutz am Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE), erl\u00e4uterte, wie das Land Nordrhein-Westfalen Klimaneutralit\u00e4t bis 2045 erreichen will. \u00a9 Fraunhofer UMSICHT\/Mike Henning<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auf welchen Wegen das Land Nordrhein-Westfalen bis 2045 Klimaneutralit\u00e4t erreichen will, erl\u00e4uterte Michael Theben, Leiter der Abteilung Klimaschutz am Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE). <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00bbZum einen etablieren wir Strategien zu Themen wie Wasserstoff, Kohlenstoff und synthetischen Kraftstoffen, zum anderen setzen wir auf Initiativen wie IN4climate.NRW, in denen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an der Vision einer klimaneutralen Industrie arbeiten.\u00ab Auch das \u00bbSpitzencluster industrielle Innovation\u00ab (SPIN) oder vom MWIDE gef\u00f6rderte Projekte wie RH2INE r\u00fcckte er in den Blick der Zuh\u00f6renden.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Konkrete Projekte standen dann auch im Fokus der beiden folgenden Vortr\u00e4ge. Dr. Markus Oles von der thyssenkrupp Steel Europe AG gab als einer von drei Carbon2Chem\u00ae-Koordinatoren einen \u00dcberblick \u00fcber das Vorhaben selbst, die Herausforderungen und die Ver\u00e4nderungen im Hinblick auf den Arbeitsplan \u2013 schlie\u00dflich haben sich die Rahmenbedingungen seit Start des Verbundprojektes ge\u00e4ndert. Abschlie\u00dfend stellte er das L\u00f6sungsportfolio des Konsortiums dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend stellte Dr. Thomas Haas von der Evonik Operations GmbH die Arbeit im Projekt Rheticus vor. Auch hier geht es darum, Kohlendioxid als Rohstoff zu nutzen. Allerdings setzen die Wissenschaftler*innen dabei nicht nur auf Power-to-X-Verfahren: In einem ersten Schritt \u2013 der Ko-Elektrolyse \u2013 werden CO2 und Wasser mittels erneuerbarer Energie in Wasserstoff und Kohlenmonoxid umgewandelt. Es folgt die Fermentation, bei der das Synthesegas an Mikroorganismen verf\u00fcttert wird, die anschlie\u00dfend Spezialchemikalien wie Buthanol und Hexanol ausscheiden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von Recycling und Klimainvestitionen<\/h3>\n\n\n\n<p>Es folgte ein Exkurs zum Recycling. Dr. Ansgar Fendel von der Remondis Assets &amp; Services GmbH &amp; Co. KG stellte heraus: \u00bbF\u00fcr eine klimaneutrale und nachhaltige Wirtschaft m\u00fcssen wir verst\u00e4rkt recycelte Materialien nutzen.\u00ab Abfall g\u00e4be es daf\u00fcr genug, allerdings seien die Stoffstr\u00f6me ein \u00bbCocktail\u00ab verschiedener industrieller Sektoren und sehr heterogen. \u00bbF\u00fcr das Recycling werden qualitativ hochwertige Materialien ben\u00f6tigt, aber im Abfall befinden sich auch Materialien, die nicht wiederverwertet werden k\u00f6nnen \u2013 zum Beispiel, weil sie mit Farbe versehen oder in einem Auto verbaut sind. Die entscheidende Frage ist also: Wie l\u00e4sst sich der Abfall zielf\u00fchrend trennen?\u00ab Daf\u00fcr seien sowohl eine abfallspezifische Logistik als auch Recycling-Betriebe notwendig, die das Material trennen und sortieren, so dass wiederverwertbare Stoffe entstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen ganz anderen Weg, Klimaneutralit\u00e4t zu erreichen, zeigte Dr. Ben A. Haag von OGCI Climate Investments LLP auf. \u00bbWir streben weniger Kohlenstoff durch Investitionen an. Das hei\u00dft: Wir stecken Geld in innovative, CO2-arme Technologien und setzen uns zugleich f\u00fcr die Implementierung entsprechender L\u00f6sungen ein.\u00ab Dabei konzentriert sich die Initiative auf drei Schwerpunkte: die Reduzierung von Methanemissionen, die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen sowie das Recycling und die Speicherung von Kohlendioxid.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Forschung zur Energiewende der breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Frage, wie solche Technologien und ihr Beitrag zur Gestaltung einer klimaneutralen Industrie, der breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht werden k\u00f6nnen, beantwortete Martin Schmidt vom Westf\u00e4lischen Landesmuseum f\u00fcr Industriekultur in Hattingen. Er stellte das \u2013 ebenfalls vom BMBF gef\u00f6rderte \u2013 Projekt \u00bbWissKomm Energiewende\u00ab vor. \u00bbMomentan wird die Debatte zur Energiewende von Angst und Entt\u00e4uschungen bestimmt. Wir wollen erreichen, dass nicht l\u00e4nger \u00fcber Probleme, sondern \u00fcber L\u00f6sungen gesprochen wird, die es dank der Forschung gibt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Kern des Projektes ist eine Ausstellung, die an verschiedenen Orten in Deutschland gezeigt wird \u2013 u.a. im Museum in Hattingen und im Klimahaus Bremerhaven 8\u00b0 Ost. Ihre Schwerpunkte reichen von Stromnetzen \u00fcber Materialkreisl\u00e4ufe bis zu Transport. Parallel finden Veranstaltungen sowie eine wissenschaftliche Begleitung statt. \u00bbSchlie\u00dflich wollen wir feststellen, wie die Menschen auf das reagieren, was wir tun\u00ab, so Schmidt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Emissions\u00e4rmeren Kraftstoffen auf der Spur<\/h3>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck auf die Seite der Industrie f\u00fchrten die Vortr\u00e4ge von Dr. Siva Ariyapadi (ExxonMobil Chemical Company) und Frank Obrist (Obrist DE GmbH). Ihr gemeinsames Thema: Entwicklung und Einsatz von Technologien zur Produktion emissions\u00e4rmerer Kraftstoffe. ExxonMobil schl\u00e4gt dabei zwei unterschiedliche Pfade ein. Das Unternehmen setzt sowohl auf Technologien f\u00fcr erneuerbare Destillatbrennstoffe als auch auf Technologien zur Umwandlung von Methanol in Benzin.<\/p>\n\n\n\n<p>Methanol bildete dann auch die Br\u00fccke zum Vortrag von Frank Obrist, der Einblicke in aktuelle Projekte seines Unternehmens gab. Eines davon ist seit August 2021 als Teilprojekt Teil von Carbon2Chem\u00ae: ein Auto, das mit Methanol ein Hauptprodukt des Verbundprojektes verwertet und dadurch eine emissionsarme, ressourcen- und energieeffiziente Mobilit\u00e4t erm\u00f6glicht. Daf\u00fcr wird ein Konzept f\u00fcr einen seriellen Hybrid-Antrieb weiterentwickelt, optimiert und als Demonstrator umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zum Stand im Verbundprojekt Carbon2Chem\u00ae<\/h3>\n\n\n\n<p>Damit war der Vortragskreis geschlossen, und das letzte Viertel der Konferenz dem Stand der aktuellen Forschungsarbeiten im Verbundprojekt gewidmet. Den Anfang machte Dr. Torsten M\u00fcller vom Fraunhofer UMSICHT. Er sprach \u00fcber die Systemintegration, bei der erarbeitete Konzepte aus systemischer Sicht evaluiert und optimiert werden, um eine Basis f\u00fcr den Einsatz in diversen Industriezweigen zu schaffen. Dr. Katharina Menzel (Nobian GmbH) und Dr. Andreas Geisbauer (Clariant Produkte GmbH) arbeiteten das Potenzial heraus, das Methanol f\u00fcr die Defossilisierung des Transportsektors und der chemischen Industrie bietet.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Oliver-Niklas Hegen (Max-Planck-Institut f\u00fcr Chemische Energiekonversion) ging auf die Rolle der Analytik bei Carbon2Chem\u00ae ein. \u00bbWir beantworten im Grunde zwei Fragen: Wie ist die exakte Zusammensetzung der Gase, die aus der Industrie bei uns landen? Und wie rein sind sie nach der Behandlung durch die Projektkolleg*innen?\u00ab Dabei gelte es, einige Herausforderungen zu nehmen. Schlie\u00dflich m\u00fcsse das Monitoring so gut wie m\u00f6glich simultan, online und mit hoher Sensitivit\u00e4t erfolgen. Im Anschluss stellten Thorsten Wack und Dr. Stefan Schl\u00fcter (Fraunhofer UMSICHT) die zentrale Bedeutung von Simulationen f\u00fcr die Entwicklung und Evaluierung der im Verbundprojekt erarbeiteten Konzepte heraus.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-uebersicht-teaser.jpg\" alt=\"Prof. Dr. G\u00f6rge Deerberg, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer UMSICHT und Carbon2Chem\u00ae-Koordinator, stellte heraus, wie die Forschungsarbeiten auf den Klimaschutz einzahlen. \u00a9 Fraunhofer UMSICHT\/Mike Henning\" class=\"wp-image-101788\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-uebersicht-teaser.jpg 640w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-uebersicht-teaser-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-uebersicht-teaser-150x113.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/12\/carbon2chem-konferenz-2021-uebersicht-teaser-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><figcaption>Prof. Dr. G\u00f6rge Deerberg, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer UMSICHT und Carbon2Chem\u00ae-Koordinator, stellte heraus, wie die Forschungsarbeiten auf den Klimaschutz einzahlen. \u00a9 Fraunhofer UMSICHT\/Mike Henning<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Carbon2Chem\u00ae als Baustein f\u00fcr den Klimaschutz<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie diese Forschungsarbeiten auf den Klimaschutz einzahlen, fasste Prof. Dr. G\u00f6rge Deerberg (Fraunhofer UMSICHT und ebenfalls Carbon2Chem\u00ae-Koordinator) im letzten Vortrag des Tages zusammen. \u00bbUnsere Vision ist eine auf Kohlenstoff basierende Wirtschaft ohne fossile Rohstoffe. Um das zu erreichen, verkn\u00fcpfen wir zwei Systeme: Nicht vermeidbares CO2 aus Stahl-, Zement- oder anderen Industrien wird zu Rohstoffen f\u00fcr die chemische Industrie.\u00ab Aktuell seien die Forschenden dabei, entwickelte Technologien f\u00fcr die Anwendung vorzubereiten \u2013 z.B. via Scale-up und auch Kommunikation.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit sei daf\u00fcr genau richtig. \u00bbWir m\u00fcssen jetzt handeln, um Kohlendioxidemission zu stoppen\u00ab, gab er den Teilnehmenden mit auf den Weg. \u00bbCarbon2Chem\u00ae ist die richtige Plattform daf\u00fcr. Erst auf die Entwicklung anderer, besserer Technologien zu warten, ist in meinen Augen falsch.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einblicke in Projekte zur Gestaltung einer klimaneutralen und nachhaltigen Industrie auf der einen, aktuelle Ergebnisse aus dem Verbundprojekt Carbon2Chem\u00ae auf der anderen Seite \u2013 die 4. 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