{"id":10118,"date":"2007-07-04T00:00:00","date_gmt":"2007-07-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20070704-03n"},"modified":"2007-07-04T00:00:00","modified_gmt":"2007-07-03T22:00:00","slug":"baden-wuerttemberg-legt-konzept-zur-bioenergiefoerderung-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/baden-wuerttemberg-legt-konzept-zur-bioenergiefoerderung-vor\/","title":{"rendered":"Baden-W\u00fcrttemberg legt Konzept zur Bioenergief\u00f6rderung vor"},"content":{"rendered":"<p><b>Baden-W\u00fcrttembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Staatssekret\u00e4r Richard Drautz haben einen F\u00fcnf-Punkte-Fahrplan zum Ausbau der Bioenergie im Land vorgelegt. &#8220;Der weitere Ausbau der Bioenergienutzung ist zwingend notwendig, um die ambitionierten Klimaschutzziele der Landesregierung zu erreichen&#8221;, begr\u00fcndeten die beiden Politiker. Ziel sei es, den Anteil der Bioenergie am Prim\u00e4renergieverbrauch von derzeit gut drei Prozent schrittweise auf acht bis zehn Prozent zu steigern. Im Rahmen des F\u00f6rderkonzepts wurde der Startschuss f\u00fcr den ersten landesweiten Bioenergiewettbewerb gegeben, an dem sich B\u00fcrger, Unternehmen und Kommunen beteiligen k\u00f6nnen.<\/b><\/p>\n<p>Wie der Minister erl\u00e4uterte, ist die Bioenergie neben der Wasserkraft in Baden-W\u00fcrttemberg die dominierende erneuerbare Energieform und weist die h\u00f6chsten zus\u00e4tzlichen, schnell verf\u00fcgbaren Potenziale auf. Pfister: &#8220;Baden-W\u00fcrttemberg ist ideal geeignet f\u00fcr den Einsatz von Bioenergie. Im Land k\u00f6nnten acht bis zehn Prozent des Prim\u00e4renergieverbrauchs durch Biomasse etwa je zur H\u00e4lfte aus land- und aus forstwirtschaftlicher Produktion gedeckt werden. Tats\u00e4chlich w\u00fcrde aber nur gut drei Prozent des Prim\u00e4renergieverbrauchs mit Biomasse erzeugt. Hier besteht also noch ein erhebliches Potenzial.&#8221;<\/p>\n<p><b>\u00d6ffnung des Spektrums gef\u00f6rderter Biobrennstoffe<\/b><br \/>Wie Pfister erl\u00e4uterte, wurde das F\u00f6rderkonzept f\u00fcr Bioenergie grundlegend \u00fcberarbeitet, nachdem die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Erzeugung von Energie aus Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Mitte 2006 vom Ministerium f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum (<a href=\"http:\/\/www.mlr.baden-wuerttemberg.de\/\" >MLR<\/a>) ins <a href=\"http:\/\/www.wm.baden-wuerttemberg.de\/\" >Wirtschaftsministerium<\/a> wanderte. W\u00e4hrend im MLR ausschlie\u00dflich Hackschnitzelheizanlagen und damit verbundene Nahw\u00e4rmenetze gef\u00f6rdert wurden, werde vom Wirtschaftsministerium nun ein wesentlich breiterer F\u00f6rderansatz verfolgt: Keine Festlegung auf einen Brennstoff und auf eine Energietechnik, sondern \u00d6ffnung des Brennstoffspektrums auf bisher kaum oder nicht genutzte Biomassen wie Reste aus der Landwirtschaft und Landschaftspflege wie Stroh und Heu sowie Schwerpunktsetzung in der Technik auf Innovation und Energieeffizienz. So k\u00f6nne zum Beispiel durch den Aufbau von Nahw\u00e4rmenetzen bzw. von Gasnetzen oder durch saisonale W\u00e4rmespeicherung &#8211; so genannte Langzeitw\u00e4rmespeicher &#8211; die Ausnutzung der eingesetzten Energie deutlich gesteigert werden. Vorgesehen sei auch die F\u00f6rderung von innovativer Filtertechnik, um auftretende Emissionen zu mindern. Dies sei insbesondere im Hinblick auf die vorgesehene Versch\u00e4rfung der Staubgrenzwerte in der Novelle der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n<p>Der Fahrplan des Wirtschaftsministeriums zum Ausbau der Bioenergie umfasst f\u00fcnf Punke:<\/p>\n<p><b>1. Der landesweite Bioenergiewettbewerb<\/b><br \/>Wie Staatssekret\u00e4r Richard Drautz erl\u00e4uterte, steht f\u00fcr den ersten landesweiten Bioenergiewettbewerb eine j\u00e4hrliche F\u00f6rdersumme von rund zwei Millionen Euro bereit, um die sich Projekttr\u00e4ger mit ihren Vorhaben bewerben k\u00f6nnen. Im Rahmen der Ausschreibung sollen alle drei Monate die bis zum jeweiligen Stichtag eingegangenen Antr\u00e4ge bewertet werden und innerhalb eines Monats die Auswahl und Entscheidung f\u00fcr eine F\u00f6rderung erfolgen. F\u00fcr Bewertung und Auswahl der Antr\u00e4ge wird ein Beirat mit Vertretern der Verb\u00e4nde, der Verwaltung und der Wissenschaft hinzugezogen. Eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb ist nach Angaben des Staatssekret\u00e4rs der innovative Charakter des Projekts.<\/p>\n<p>Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie sonstige nat\u00fcrliche und juristische Personen des privaten Rechts mit Wohnsitz bzw. Sitz in Baden-W\u00fcrttemberg. Die Antragsfrist f\u00fcr den ersten Wettbewerbsdurchgang endet am 15. August, die abschlie\u00dfende Bewertung durch den Beirat erfolgt Anfang September mit anschlie\u00dfender Bewilligung der ersten Projekte. Die Abwicklung der F\u00f6rderung erfolgt durch die <a href=\"http:\/\/www.l-bank.de\/\" >L-Bank<\/a>.<\/p>\n<p>Nach Drautz Worten werden im Rahmen des Wettbewerbs in der Regel nur Unternehmen gef\u00f6rdert, die die KMU-Kriterien der EU-Kommission (weniger als 250 Mitarbeiter und h\u00f6chstens 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von h\u00f6chstens 43 Millionen Euro) erf\u00fcllen. Ebenso k\u00f6nnten Gemeinden, Kreise, Gemeindeverb\u00e4nde, Zweckverb\u00e4nde, sonstige K\u00f6rperschaften und Anstalten des \u00f6ffentlichen Rechts sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietsk\u00f6rperschaften eine F\u00f6rderung erhalten.<\/p>\n<p>Die Zuwendung wird im Wege der Projektf\u00f6rderung in Form eines Zuschusses gew\u00e4hrt. Der Zuschuss betr\u00e4gt bis maximal 40 Prozent der f\u00f6rderf\u00e4higen Investitionskosten, wird in der Regel aber deutlich niedriger liegen. Die Investitionssumme je Einzelanlage muss mindestens 20.000 Euro betragen, die H\u00f6he der Zuwendungen je Einzelma\u00dfnahme betr\u00e4gt maximal 250.000 Euro. F\u00fcr dasselbe Vorhaben k\u00f6nnen auch F\u00f6rdermittel aus anderen \u00f6ffentlichen Haushalten in Anspruch genommen werden, wenn damit eine F\u00f6rderh\u00f6chstgrenze von 49 Prozent der zuwendungsf\u00e4higen Kosten nicht \u00fcberschritten wird.<\/p>\n<p>Der Bioenergiewettbewerb wird im Rahmen der Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums \u00fcber die F\u00f6rderung von Demonstrationsvorhaben der rationellen Energieverwendung und der Nutzung erneuerbarer Energietr\u00e4ger durchgef\u00fchrt. Danach k\u00f6nnen Vorhaben gef\u00f6rdert werden, bei denen nicht am Markt eingef\u00fchrte Techniken der energetischen Nutzung von Biomasse, deren Entwicklungsphase abgeschlossen ist oder die hinsichtlich der vorgesehenen Kombination bekannter Komponenten erstmalig zur Anwendung kommen. Um auch Anlagen f\u00f6rdern zu k\u00f6nnen, die in geringer St\u00fcckzahl bereits am Markt vorhanden sind, die aber noch nicht so weit etabliert sind, dass sie ohne unterst\u00fctzende Ma\u00dfnahmen die Wirtschaftlichkeit erreichen, k\u00f6nnen auch Zuwendungen als &#8220;De-minimis&#8221;-Beihilfen gew\u00e4hrt werden, d.h. au\u00dferhalb von EU-notifizierten Programmen. Die Gesamtsumme dieser &#8220;De-minimis&#8221;-Beihilfen darf 200.000 Euro, bezogen auf einen Zeitraum von drei Jahren, nicht \u00fcbersteigen.<\/p>\n<p><i>N\u00e4here Infos zum Wettbewerb<\/i> sind auf der Homepage des Wirtschaftsministerium unter <a href=\"http:\/\/www.bioenergiewettbewerb.de\/\" >www.bioenergiewettbewerb.de<\/a> abrufbar. Antragsformulare k\u00f6nnen per E-Mail oder per Post angefordert werden:<br \/>Wirtschaftsministerium Baden-W\u00fcrttemberg, Referat 42<br \/>Theodor-Heuss-Stra\u00dfe 4<br \/>70174 Stuttgart<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:info@bioenergiewettbewerb.de\">info@bioenergiewettbewerb.de<\/a><\/p>\n<p><b>2. Vorhaben zur Bioenergienutzung au\u00dferhalb des Wettbewerbs<\/b><br \/>Zweiter Eckpfeiler im Fahrplan zum Ausbau der Bioenergienutzung ist nach Pfisters Worten die F\u00f6rderung besonders bedeutsamer Demonstrationsvorhaben sowie so genannter Leuchtturmprojekte au\u00dferhalb des Wettbewerbs:<\/p>\n<ul>\n<li>So erhalten die <a href=\"http:\/\/www.twf-fn.de\/\" >Technischen Werke der Stadt Friedrichshafen<\/a> f\u00fcr das Vorhaben MCFC Friedrichshafen (Molton Carbonate Fuel Cell \u2013 Schmelzkarbonat-Brennstoffzelle, 2Hot Module&#8221;) eine F\u00f6rderung bis zur H\u00f6he von 499.000 Euro. Durch diese Initiative soll in Friedrichshafen eine Kraft-W\u00e4rme-Kopplungsanlage mit der zukunftsweisenden Technologie der Hochtemperatur-Brennstoffzellentechnik umgesetzt werden. Dabei wird sowohl W\u00e4rme als auch Strom erzeugt, wobei der elektrische Wirkungsgrad der Brennstoffzellen fast 50 Prozent erreicht. Das sind Werte, die mit der bisher in diesem Bereich eingesetzten Technik nicht realisierbar sind. Dadurch er\u00f6ffnen sich auch f\u00fcr den zuk\u00fcnftig vorgesehenen Einsatz von Biogas M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine hocheffiziente Nutzung.<\/li>\n<li>Die Fa. Bauer erstellt in Bad Rappenau ein Holzvergasungsheizkraftwerk zur kombinierten Strom- und W\u00e4rmeerzeugung. Dabei wird minderwertiges Holz durch den Einsatz einer Wirbelschicht in Form von Holzgas genutzt. Das Verfahren verspricht eine betr\u00e4chtliche Erweiterung des energetisch nutzbaren Biomassepotenzials, weshalb das Vorhaben mit bis zu 200.000 Euro gef\u00f6rdert wird.<\/li>\n<li>&#8220;AER-Leuchtturmprojekt&#8221;: In enger Verbindung von \u00d6kologie und Technologie soll im Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb beziehungsweise im direkten Einzugsbereich eine Biomasse-Vergasungsanlage errichtet werden. Ziel dieses &#8220;Leuchtturm&#8221;-Projektes ist die Planung, der Bau und Betrieb einer 10 MW Demonstrationsanlage (Brennstoffleistung). Dabei wird ein neu entwickeltes Verfahren, der AER-Prozess (Absorption Enhanced Reforming), eingesetzt. Die Vorteile des Verfahrens sind &#8211; neben einem hohen energetischen Nutzungsgrad &#8211; eine hohe Flexibilit\u00e4t bez\u00fcglich der einzusetzenden Biomassen sowie der Verwertung des erzeugten Produktgases zur dezentralen Erzeugung von Strom, W\u00e4rme und Kraftstoff. Neben dem klassischen Bioenergietr\u00e4ger Holz werden zuk\u00fcnftig auch Landschaftspfleger\u00fcckst\u00e4nde aus dem Biosph\u00e4rengebiet zum Einsatz kommen. <br \/>Die Landesregierung hat hierf\u00fcr einen Investitionszuschuss von 1 Million Euro zugesagt unter der Voraussetzung, dass auch F\u00f6rdermittel des Bundes oder der EU in Anspruch genommen werden. Aktuell laufen die letzten Abstimmungsgespr\u00e4che mit den potenziellen Investoren, so dass noch im Laufe des Sommers eine endg\u00fcltige Standortentscheidung getroffen werden kann. F\u00fcr die Weiterentwicklung der Technologie und f\u00fcr weitergehende Innovationsans\u00e4tze wird in Verbindung mit der Anlage eine Technologieplattform konzipiert, auf der insbesondere die unterschiedlichen Nutzungsm\u00f6glichkeiten des AER-Produktgases untersucht werden k\u00f6nnen (z. B. Erzeugung von Erdgassubstitut, Wasserstoff etc.). F\u00fcr diese begleitende Forschung hat die Landesregierung zus\u00e4tzlich 800.000 Euro zur Verf\u00fcgung gestellt. (Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/gruenes-licht-fuer-innovatives-biomassevergasungs-bhkw-in-baden-wuerttemberg\/\" >2007-01-17<\/a>.)<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>3.Bioenergieforschungsplattform<\/b><br \/>Einen wesentlichen Beitrag zur Unterst\u00fctzung der Forschung leistet die Landesregierung nach Pfisters Worten mit dem beschlossenen Sonderprogramm &#8220;Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie &#8211; Zukunftsmotoren f\u00fcr den L\u00e4ndlichen Raum&#8221; in H\u00f6he von 3,2 Millionen Euro, das im Rahmen der Zukunftsoffensive IV finanziert wird. Zentrale Punkte sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Etablierung einer Bioenergie-Forschungsplattform Baden-W\u00fcrttemberg am &#8220;Unteren Lindenhof&#8221; der <a href=\"http:\/\/www.uni-hohenheim.de\/\" >Universit\u00e4t Hohenheim<\/a>. Dieses Projekt wird mit 2,4 Millionen Euro unterst\u00fctzt und wird insbesondere die Fragen der Gaserzeugung aus verschiedener Biomasse beleuchten.<\/li>\n<li>Ein weiteres Leuchtturmprojekt wird in Karlsruhe gef\u00f6rdert. In dem im <a href=\"http:\/\/www.fzk.de\/\" >Forschungszentrum Karlsruhe<\/a> entwickelten zweistufigen &#8220;bioliq&#8221;-Verfahren (Biomass to Liquid) soll aus Restbiomasse der Land- und Forstwirtschaft Synthese-Kraftstoffe hergestellt werden. Eine Pilotanlage zur Schnellpyrolyse als erster Stufe wurde am 20.06.2007 eingeweiht. F\u00fcr die Jahre 2006 bis 2008 wurden hierf\u00fcr 800.000 Euro bewilligt.<\/li>\n<li>Vernetzung der beteiligten Institute in einen Forschungsverbund zu nachwachsenden Rohstoffen in Baden-W\u00fcrttemberg.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>4. B\u00fcrgschaften f\u00fcr Bioenergieanlagen<\/b><br \/>Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe und der Bioenergie sichert auch lokale und regionale Entwicklung und Besch\u00e4ftigung. Um die Finanzierungsm\u00f6glichkeiten der kleinen und mittleren Unternehmen f\u00fcr Investitionen zur Nutzung der Bioenergie zu verbessern, \u00f6ffnen L-Bank \u2013F\u00f6rderbank sowie <a href=\"http:\/\/www.buergschaftsbank.de\/\" >B\u00fcrgschaftsbank<\/a> ab 01. Juli 2007 ihre B\u00fcrgschaftsprogramme f\u00fcr diesen Bereich. Die B\u00fcrgschaftsbank Baden-W\u00fcrttemberg \u00fcbernimmt B\u00fcrgschaften bis 1 Million Euro, f\u00fcr Betr\u00e4ge dar\u00fcber ist die L-Bank zust\u00e4ndig. Mit dieser Initiative wird der Zugang zur Fremdkapitalfinanzierung \u00fcber die Kreditwirtschaft wesentlich erleichtert. In den n\u00e4chsten drei Jahren soll damit ein Finanzierungsvolumen von 75 Millionen Euro erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n<p><i>Ansprechpartner<\/i> <br \/><a href=\"http:\/\/www.buergschaftsbank.de\/\" >B\u00fcrgschaftsbank<\/a><br \/>Eberhard Wienold<br \/>Werastra\u00dfe 15-17<br \/>70182 Stuttgart<br \/>Tel.: 0711-16 45-761<br \/>Fax: 0711-16 45-777<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:wienold@buergschaftsbank.de\">wienold@buergschaftsbank.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.l-bank.de\/\" >L-Bank<\/a> &#8211; F\u00f6rderbank &#8211;<br \/>Axel G\u00fcnder<br \/>B\u00f6rsenplatz 1<br \/>70174 Stuttgart<br \/>Tel.: 0711-122 26 88<br \/>Fax: 0711-122 26 95<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:axel.guender@l-bank.de\">axel.guender@l-bank.de<\/a><\/p>\n<p><b>5. Qualifizierungskampagne<\/b><br \/>Damit die technischen und wirtschaftlichen Vorz\u00fcge verschiedener Bioenergie-Technologien voll ausgesch\u00f6pft werden k\u00f6nnen, muss nach Pfisters \u00dcberzeugung ein hohes Ma\u00df an neutralem Wissen und Erfahrung f\u00fcr die Anwendung und Umsetzung vermittelt werden. Mit der Kampagne &#8220;Energie &#8211; aber wie?&#8221; unterst\u00fctzt das Wirtschaftsministerium die Qualifizierung der Fachleute und investiert in die breite Wissensvermittlung \u00fcber den sinnvollen und nutzbringenden Einsatz von erneuerbaren Energien. F\u00fcr den Bereich der Bioenergie-Qualifizierung wurde die Bildungsinitiative <a href=\"http:\/\/www.sha-z.net\/\" >sha-z e.V.<\/a> in Zusammenarbeit mit dem <a href=\"http:\/\/www.energie-zentrum.com\/\" >Energiezentrum Wolpertshausen<\/a> beauftragt, ein modulares Schulungsangebot f\u00fcr Holzheizungs- und Bioenergie-Anlagen zu schaffen. Ziel des &#8220;Ma\u00dfnahmenpaketes Bioenergie-Qualifizierung&#8221; ist es, Veranstaltungen f\u00fcr verschiedene Zielgruppen an unterschiedlichen Orten in Baden-W\u00fcrttemberg durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das Spektrum der Qualifizierung reicht von Abendveranstaltungen bis zu 2-t\u00e4gigen Schulungen und l\u00e4sst sich im Wesentlichen in 3 Ebenen untergliedern:<\/p>\n<p>1. Qualifizierung der Allgemeinheit (Nutzer von Holzheizungen im Wohnungsbau)<br \/>2. Qualifizierung von Fachleuten (insbesondere Handwerkern) f\u00fcr die Realisierung von Holzheizungsanlagen (Wohnungsbau und kleinere gewerbliche Anlagen)<br \/>3. Qualifizierung von Entscheidungstr\u00e4gern und Fachleuten (insbesondere Planern) f\u00fcr die Umsetzung von gr\u00f6\u00dferen Bioenergieanlagen \/ Heizwerken (z. B. f\u00fcr Kommunen, Gewerbe, Landwirtschaft)<\/p>\n<p>Ab Herbst 2007 werden etwa \u00fcber einen Zeitraum von einem Jahr verteilt verschiedene Veranstaltungen zu Holzheizungssystemen sowie Biogasanlagen stattfinden. F\u00fcr eine landesweite Verbreitung des Themas spielen auch die regionalen Energieagenturen eine bedeutende Rolle.<\/p>\n<p>Die Pressemitteilung steht <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20070704-03\/0707-Bawue-Foerderung.pdf\" >hier<\/a> als PDF-Dokument zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/\/\" >2006-03-22<\/a>, <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/\/\" >2006-03-31<\/a> und  <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/auch-baden-wuerttemberg-foerdert-nutzung-von-bioenergie\/\" >2005-12-14<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Baden-W&uuml;rttembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Staatssekret&auml;r Richard Drautz haben einen F&uuml;nf-Punkte-Fahrplan zum Ausbau der Bioenergie im Land vorgelegt. &#8220;Der weitere Ausbau der Bioenergienutzung ist zwingend<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-10118","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10118"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10118\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10118"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10118"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10118"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=10118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}