{"id":10016,"date":"2007-05-31T00:00:00","date_gmt":"2007-05-30T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20070531-04n"},"modified":"2007-05-31T00:00:00","modified_gmt":"2007-05-30T22:00:00","slug":"bioindustrie-2021-foerderzusage-fuer-norddeutschen-verbund-biokatalyse-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bioindustrie-2021-foerderzusage-fuer-norddeutschen-verbund-biokatalyse-2021\/","title":{"rendered":"BioIndustrie 2021: F\u00f6rderzusage f\u00fcr norddeutschen Verbund  BIOKATALYSE 2021"},"content":{"rendered":"<p><b>Im bundesweiten Wettbewerb <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/foerderungen\/6671.php\" >BioIndustrie 2021<\/a> des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (<a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/\" >BMBF<\/a>) hat das Konsortium <a href=\"http:\/\/www.biokatalyse2021.de\/\" >Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen &#8211; BIOKATALYSE 2021<\/a> einen Zuschlag erhalten. Die Entscheidung wurde heute in K\u00f6ln im Rahmen der Tagung &#8220;European BioPerspectives&#8221; bekanntgegeben.<\/b><\/p>\n<p>In dem auf Initiative von Prof. Dr. Garabed Antranikian von der Technischen Universit\u00e4t Hamburg-Harburg (<a href=\"http:\/\/www.tu-harburg.de\/\" >TUHH<\/a>) und Dr. Helmut Thamer von der <a href=\"http:\/\/www.tutech.de\/\" >TuTech Innovation GmbH<\/a> zusammengestellten Konsortium Biokatalyse 2021 arbeiten in einzigartiger und modellhafter Weise Forscher norddeutscher Hochschulen mit Industriepartnern aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Ziel ist die St\u00e4rkung des Biotechnologiestandortes Deutschland im internationalen Wettbewerb.<\/p>\n<p>An dem 2006 gestarteten zweistufigen Wettbewerb des BMBF &#8220;BioIndustrie 2021&#8221; hatten sich in der ersten Stufe 19 Konsortien mit \u00fcber 380 Unternehmen und 140 Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland beworben. Sechs erhielten im Dezember 2006 den Zuschlag f\u00fcr eine Weiterentwicklung. Aus diesem Kreis wurden jetzt BIOKATALYSE 2021 sowie der Forschungsverbund <a href=\"http:\/\/www.clib2021.com\/\" >CLIB 2021<\/a> aus Nordrhein-Westfalen als die besten Konzepte ausgew\u00e4hlt. Insgesamt stellt das BMBF f\u00fcr die Clusterbildung 60 Millionen Euro f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre zur Verf\u00fcgung. BIOKATALYSE 2021 sowie die Initiative aus Nordrhein-Westfalen werden mit je 20 Millionen Euro gef\u00f6rdert. Forschungsverb\u00fcnde aus Stuttgart, M\u00fcnchen und Frankfurt teilen sich die restlichen 20 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Hamburgs Wissenschaftssenator J\u00f6rg Dr\u00e4ger gratuliert den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschulen und Industriepartner zu diesem Erfolg: &#8220;Ich freue mich riesig. Das ist ein au\u00dferordentlicher Erfolg f\u00fcr unsere TUHH. Mit dem Projekt BIOKATALYSE 2021 verfestigt die TUHH in diesem bundesweiten Wettbewerb ihren Exzellenzanspruch. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft bietet der Forschung auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie gro\u00dfe Chancen. Dass hierbei Institutionen aus Hamburg und Norddeutschland an der Spitze mitspielen, zeigt die wissenschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit des Nordens auf diesem Gebiet. Hamburg stellt f\u00fcr das Projekt deshalb mehr als eine Million Euro zur Verf\u00fcgung.&#8221;<\/p>\n<p>Die anerkannt hohe Expertise der beteiligten 22 Forschergruppen aus Hochschulen sowie Forschungszentren aus Norddeutschland hat die international besetzte Jury \u00fcberzeugt, sich f\u00fcr die F\u00f6rderung des Konsortiums auszusprechen. Durch die Zusammenarbeit mit 15 auf diesem Gebiet profilierten Gro\u00dfunternehmen sowie 19 kleinen und mittleren Biotechnologie-Unternehmen kann die technische Umsetzung aus der Forschung gewonnener Ergebnisse und Erkenntnisse k\u00fcnftig beschleunigt und somit Produkte und Prozesse der wei\u00dfen Biotechnologie schneller als bisher auf den Markt gebracht werden. BIOKATALYSE 2021 hat sich zum Ziel gesetzt, innovative und am Markt nachgefragte Produkte und Technologien zu entwickeln und zu kommerzialisieren.<\/p>\n<p>Das hierf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stehende Gesamtvolumen in H\u00f6he von 53 Millionen Euro setzt sich zusammen aus 20 Millionen Euro, die das BMBF zur Verf\u00fcgung stellt, sowie einem Eigenanteil der beteiligten Partner in H\u00f6he von 33 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Nach Prognosen von McKinsey wird 2015 ein knappes Sechstel der weltweiten Chemieums\u00e4tze mit wei\u00dfer Biotechnologie erzielt. Zur wei\u00dfen Biotechnologie z\u00e4hlt die Nutzung von Mikroorganismen wie Bakterien, Pilzen oder Hefen f\u00fcr Produkte und Prozesse in der Industrie. Biotechnische Verfahren k\u00f6nnen in der industriellen Produktion \u00f6kologisch und sicherheitstechnisch den chemischen Verfahren deutlich \u00fcberlegen sein.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der TUHH, Prof. Dr.-Ing. Edwin Kreuzer sagt: &#8220;Wir freuen uns \u00fcber die Entscheidung des Bundesforschungsministeriums das Cluster BIOKATALYSE 2021, in dem Wissenschaftler der Technischen Universit\u00e4t Hamburg-Harburg einen wesentlichen Part spielen, zu f\u00f6rdern. Die wei\u00dfe Biotechnologie hat durch die Forschungsarbeiten von Professor Antranikian an der TUHH internationale Strahlkraft erreicht. Durch die angestrebte Vernetzung der Forschung mit der Industrie k\u00f6nnen Innovationen auf diesem Gebiet der nachhaltigen Produktion schneller auf den Markt gebracht werden.&#8221;<\/p>\n<p>Entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette wird eine Vielzahl verschiedener Produkte generiert, die vom Enzym, \u00fcber die Prozess- und Aufarbeitungstechnologie bis hin zum Konsumentenprodukt die Vielseitigkeit der industriellen Biotechnologie unter Beweis stellt. Im Cluster BIOKATALYSE 2021 geht es zum einen um die Prim\u00e4rprodukte, das sind vorwiegend Enzyme und neue Technologien, und zum anderen die daraus hergestellten Konsumentenprodukte beispielsweise Waschmittel, Klebstoffe, Aromen, Kosmetika oder Lebensmittel. F\u00fcr beide Produktkategorien sehen die beteiligten Firmenpartner ausgezeichnete Marktpotenziale.<\/p>\n<p>Die wissenschaftliche Leitung von BIOKATALYSE 2021 \u00fcbernimmt Prof. Dr. Garabed Antranikian. Das Cluster-Management haben die Partner Dr. Helmut Thamer von der TuTech Innovation GmbH \u00fcbertragen. Garabed Antranikian betont: &#8220;Die wissenschaftliche Expertise in unserem Konsortium BIOKATALYSE 2021 ist in Deutschland einzigartig und setzt Meilensteine in der wei\u00dfen Biotechnologie. Dieses Cluster macht die wei\u00dfe Biotechnologie im Norden weithin sichtbar.&#8221; Helmut Thamer unterstreicht: &#8220;Durch die ausgewogene Einbindung von wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Partnern, Gro\u00dfindustrie, KMU, Hochschulen und Forschungszentren sowie Innovations- und Wirtschaftsf\u00f6rderagenturen wird ein hohes Ma\u00df an Nachhaltigkeit auch nach Ablauf der F\u00f6rderperiode gew\u00e4hrleistet.&#8221;<\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b><br \/><a href=\"http:\/\/www.tutech.de\/\" >TuTech Innovation GmbH<\/a> <br \/>Dr. Helmut Thamer<br \/>Harburger Schlo\u00dfstra\u00dfe 6-12<br \/>21079 Hamburg<br \/>Tel.: 040-766 29-60 01<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:thamer@tutech.de\">thamer@tutech.de<\/a> <br \/><a href=\"http:\/\/www.biokatalyse2021.de\/\" >www.biokatalyse2021.de<\/a><\/p>\n<p>(Vgl. Nachrichten vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/60-millionen-fuer-sieger-des-bundeswettbewerbs-bioindustrie-2021\/\" >2007-05-31<\/a>, <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bioindustrie-2021-foerderung-bringt-cluster-industrielle-biotechnologie-nach-vorn\/\" >2007-05-31<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bmbf-foerdert-mit-weisser-biotechnologie-die-nachhaltige-produktion\/\" >2006-04-28<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Im bundesweiten Wettbewerb BioIndustrie 2021 des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) hat das Konsortium Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen &#8211; BIOKATALYSE 2021 einen Zuschlag<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-10016","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10016","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10016"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10016\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10016"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=10016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}